Facebook vs. Website – Wer gewinnt das Duell um die Zukunft des Internets?

Written by Christian on Januar 14th, 2011

Erst im Juli vergangenen Jahres schafft das deutsche Männermagazin FHM seine Website ab und zieht bei Facebook ein. Die Eingabe „fhm-magazin.de“ befördert den Besucher nun direkt auf die bei [...]

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Erst im Juli vergangenen Jahres schafft das deutsche Männermagazin FHM seine Website ab und zieht bei Facebook ein. Die Eingabe „fhm-magazin.de“ befördert den Besucher nun direkt auf die bei Facebook eingerichtete Profilseite. Nur kurze Zeit später läuft die Werbeagentur Grey Stockholm ebenfalls zu Facebook über und setzt künftig ersatzlos auf das soziale Netzwerk, das inzwischen mehr als 600 Millionen Nutzer verzeichnet.

Facebook-Adresse statt Website-URL in der Werbung

Eine gut auffindbare und relevante Website gilt als ein wichtiger Erfolgsfaktor auf dem Online-Markt. Die derzeitige Entwicklung geht hingegen einen anderen Weg. Die Unternehmenswebsite tritt in der Werbung in den Hintergrund. Stattdessen rücken Facebook-Profile in den Vordergrund, wie die aktuelle Plakatkampagne von Becks beispielhaft verdeutlicht. In Anbetracht der zunehmenden Relevanz sozialer Netzwerke stellt sich nun durchaus die berechtigte Frage: Braucht es in Zeiten von Facebook und Co. überhaupt noch eine althergebrachte Unternehmenswebsite? Oder anders gefragt: Welchen Gefahren steht ein Unternehmen gegenüber, wenn es sich von einem einzigen (unberechenbaren) Unternehmen abhängig macht?

Die Gefahr der Abhängigkeit

Facebook-Fanseiten sind gegenüber einer eigenen Website kostengünstiger und recht einfach zu erstellen. Zudem bietet Facebook mit mehr als einer halben Milliarde Mitgliedern ohne Frage ein nicht zu verachtendes virales Potential. Dieser verlockenden Fassade der sozialen Netzwerke stehen jedoch Kontrollverlust über das eigene Geschäft und Abhängigkeit von anderen Unternehmen gegenüber. Denn wer sein Online-Geschäft ausschließlich in sozialen Netzwerken aufbaut, baut sein Eigentum auf einem gemieteten Grundstück auf, dessen Kontrolle der Grundstücksbesitzer hat. Grundsätzlich kann es nicht schaden, sich vor dem endgültigen Umzug zu Facebook über die folgenden Aspekte Gedanken zu machen:

Kostet Facebook zukünftig Geld? Soziale Netzwerke wie Facebook wollen ihre Gewinne maximieren und könnten in Zukunft Abrechnungssysteme beziehungsweise Gebühren für die (kommerzielle) Nutzung ihrer Dienste verlangen. Je länger und erfolgreicher ein Unternehmen bereits Facebook nutzt, desto höher sind dessen Wechselhürden. Bleibt einem Unternehmen denn eine andere Wahl, als die Gebühren zu zahlen, wenn es zum Zeitpunkt der Gebührenerhöhung bereits Fans in Millionenhöhe hat?

Facebook hat Datenschutzprobleme. Facebook stand in der Vergangenheit nicht selten wegen seiner teils umstrittenen Datenschutz-Politik heftig in der Kritik. Wer Informationen und Bilder auf Facebook lädt, tritt die Rechte an diesen Daten ab. Betreiber einer eigenen Website haben dagegen die volle Kontrolle über ihre Inhalte. Es wird sich zeigen, ob diese Datenschutz-Problematik Facebook eines Tages auf die Füße fallen wird.

Bei Datenverlust ist man machtlos. Welche Folgen hat ein möglicher Datenverlust und Ausfall der Facebook-Fansite für das Unternehmen? Schafft es Facebook, die Daten (schnell und vollständig) wiederherzustellen? Mehr als warten und beten, dass Facebook eine Lösung findet, bleibt dem Unternehmen in so einem Worst Case Scenario ohnehin nicht. Anders sieht das bei einer eigenen Website aus, bei der täglich Backups erstellt werden können.

Facebook kann jeden rauswerfen. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen erlauben es Facebook, Mitglieder ohne Vorwarnung und ohne Begründung von seinem Dienst auszuschließen. Für ein Unternehmen, das ausschließlich auf Facebook vertreten ist, wäre ein solcher Ausschluss ohne Frage das größte anzunehmende Unglück.

Facebook-Profile sehen alle gleich aus. Facebook-Profile sind nur bedingt individuell, jedenfalls die Optik betreffend. Der zentrale Aufbau und das Design einer solchen Fanpage werden größtenteils von Facebook vorgegeben. Facebook ändert auch gern mal sein Aussehen und seine Funktionen. Als Unternehmen ist man diesen Launen ausgeliefert. Eine eigene Website bietet hingegen die nötige Freiheit, Anpassungen jederzeit und individuell vornehmen zu können.

Gibt es Facebook eines Tages nicht mehr? Viele Facebook-Anhänger stünden ohne ihr soziales Netzwerk buchstäblich vor dem Nichts. Aktuell ist es auch kaum vorstellbar, aber ganz auszuschließen ist eine Insolvenz des Portals eben doch nicht. Was passiert mit den vielen Millionen Fans und den Inhalten, die ein Unternehmen mühsam aufgebaut hat, wenn es Facebook eines Tages nicht mehr gibt?

Fazit

Das World Wide Web ist wie ein großes Weltmeer: Es ist offen und bietet somit alle Freiheiten, die man sich nur vorstellen kann. Diese Freiheit für ein geschlossenes Goldfischglas aufzugeben, kann über kurz oder lang nur scheitern. Vielmehr dürfte ein strategisch cleverer Mix aus einer herkömmlichen Unternehmenswebsite in Verbindung mit einer ergänzenden Facebook-Fanpage der richtige Weg sein.

Abschließend stellt sich für mich als privater Website-Betreiber natürlich noch die Frage, gelten die gleichen Chancen und Risiken auch im privaten Bereich? Kann ich mir beispielsweise die aufwändige Suchmaschinenoptimierung sparen, wenn doch eh „alle“ schon bei Facebook sind? Klingt doch verlockend. Meine Affiliate- und AdSense-Einnahmen kann ich dann aber streichen. Also doch nicht das Gelbe vom Ei?






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Kommentare zu 'Facebook vs. Website – Wer gewinnt das Duell um die Zukunft des Internets?'

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98 Kommentare

  1. Alex sagt:

    Tja, wie du richtig erkennst. Vermutlich kann man sich aktuell weder auf das ein oder nur das andere beschränken.

    Daher, den Mehrwert von Facebook & Co. mit dem “konventioneller” Websites paaren und damit das Maximum rausholen.

    • Philipp sagt:

      denke ich auch, die Verknüpfung offener Websites mit personenbezogenen Sytemen/Profilen wird in Zukunft eine stets größere Rolle spielen.

    • Swantje van Uehm sagt:

      @ Alex, da gebe ich dir Recht. Ich denke es ist fatal sich auf eine “Sache” zu beschränken.

    • Henrik sagt:

      Absolut! Facebook kann was bringen, aber die eigene Website aufzugeben, halte ich für fahrlässig!

      • Basti sagt:

        Ganz meine Meinung! Mit einer Website kann ein Unternehmen zeigen, was es drauf hat. Gerade ach so hippe Firmen haben hier viel Spielraum, den sie auf FB nicht haben.

  2. Philipp sagt:

    Es gibt bereits offene social-networks…

    http://foocorp.org/projects/social/
    https://joindiaspora.com/

    hier können die Mitglieder selbst das System entwickeln…
    Allerdings sind diese noch sehr kryptisch, daher denke ich, dass Facebook stärker sein wird als konventionelle Sites, solange es für den Laien wie ein offenes System wirkt bzw. bis die offenen Systeme Laien-freundlicher werden…

    • Christian sagt:

      Danke für die Links! Diaspora scheint ja genau da anzugreifen, wo Facebook seine Schwächen hat. Das könnte interessant werden. Wobei jedes Netzwerk noch so gut sein kann, die wahre Stärke sind die Nutzer. Und da hat Facebook mit 600 Millionen Leuten eindeutig die Nase vorn. Und gewechselt wiird höchstens, wenn auch alle Freunde mit umziehen.

      Aber selbst, wenn Facebook für den Laien wie ein offenes System wirkt, meinst du nicht, die Unternehmen wissen, dass es das eben nicht ist? Wer nicht angemeldet ist, wird ausgeschlossen, das würde zumindestens mir als Website-Betreiber Kopfschmerzen bereiten.

      • Katharina sagt:

        Ja klar. Das Unternehmen läuft Gefahr, Interessierten den Zugang zu verwehren. Auf der anderen Seite, wenn das Unternehmen besonders Facebook-affine Nutzer als Zielgruppe identifiziert und die Ressourcenaufwendung für eine eigene Website in keinem Nutzen-Aufwand-Verhältnis steht, kann eine komplette Auslagerung auf Fb sinnvoll sein, oder?

        • Basti sagt:

          Ich kenn so viele hippe Leute in meinem Bekanntenkreis, von denen trotzdem keiner bei FB ist. Allein schon aus diesem Grund, dass man potentielle Kunden ausschließt, würd ich nie nur auf eine Karte setzen, jedenfalls nicht, wenn die Karte FB heißt!

    • Henrik sagt:

      Glaub nicht, dass eines dieser Portale FB so schnell das Wasser abgraben wird.

      • Basti sagt:

        Das glaube ich eher auch nicht, da ich ja noch nicht mal was von denen gehört habe :-o

  3. Maja sagt:

    Schwierige Frage…..Es gibt glaube ich keinen goldenen MIttel für die Firmen….Haben die keine Facebok Fanseite sind sie out, haben sie eine aber pflegen sie diese nicht, werden die Kunden/Fans verärgert….. verzichten sie auf eigene Homepage, werden vielleicht die andere Stakeholders kein Verständniss haben… oder können wir uns vorstellen, dass große AGs ihre Geschäftsberichte künftig ins facebook stellen…. das wäre was… es kommt immer auf die Branche und die Produkte…

    • Christian sagt:

      Der Stakeholder-Aspekt ist in der Tat sehr interessant. Alles, was hip ist, wird gern auf Facebook und Co. gesehen. Aber sobald es “ernst” wird (Geschäftbericht, Zahlen usw.), sollte es doch schon bittesehr eine eigene Präsenz sein.

      Kann man sich als Unternehmen mit einer eigenen Facebook-Page eigentlich ein eigenständiges Image aufbauen? Oder färbt das Facebook-eigene Image gnadenlos auf jeden Benutzer ab, getreu dem Motto: “Bist du bei Facebook, bist du cool.” Vielleicht liegt es daran, dass wir uns bodenständige Unternehmen so schwer auf Facebook vorstellen können…?

    • Katharina sagt:

      Ja, da hast du Recht. Es kann prinzipiell keine pauschale Aussage darüber getroffen werden. Die Wahl, in welcher Form man seinen Web-Auftritt gestaltet, hängt in hohem Maße von der Branche und auch von der Zielgruppe ab.

    • Henrik sagt:

      @ Maja: Das sehe ich so ähnlich. Jedoch denke ich nicht, dass ein Unternehmen gleich als out gilt, wenn es nicht auf FB ist. Es wird aber viel schneller auffallen, wenn ein Unternehmen keine eigenständige Website hat. Daher würde ich diese auch nie aufgeben! Und meine Bank möchte ich auch nicht über FB kontaktieren…

      • Basti sagt:

        Schon aus Datenschutzgründen würde ich niemals irgendwelche Transaktionen oder sensible Daten über FB preisgeben. Wenn meine Bank meint, sie müsse nun bei FB sein, such ich mir ganz schnell eine andere. Wo kommen wir denn da hin? Es gab mal Zeiten, da hatte das Vertrauen der Kunden höchste Priorität. Jetzt zählt anscheinend nur noch der Coolness-Faktor. Schrecklich.

  4. Jana sagt:

    Sehe ich auch so. Ist sicherlich zum gewissen Teil branchen- bzw. produktabhängig, aber ein Mix hat bisher noch nie geschadet und wird es wohl auch in Zukunft nicht…

    • Sven sagt:

      Das ist richtig, ein Mix macht meistens Sinn. Der Fokus sollte hierbei aber definitiv auf der eigenen Website liegen! Die eigene Website ist wie ein Fingerabdruck: individuell und einzigartig. Jedenfalls sollte es so sein. Facebook-Profile sehen, wie der Autor schon erwähnt hat, alle gleich aus. Absolut langweilig. Ich meine, so kann man natürlich auch fehlende Kreativität und fehlendes technisches Know-How verschleiern.

    • Liilith sagt:

      Facebook ist nur ein Trend und wird früher oder später wieder verschwinden. Unternehmen, die gern Trends folgen, werden sich auf FB konzentrieren. Bodenständige Firmen jedoch werden ihre Website nie aufgeben, damit würde ihre Kundschaft gar nicht zurechtkommen.

      • Basti sagt:

        Banken und Versicherungen werden wohl einen Teufel tun, sich zukünftig nur noch auf FB zu konzentrieren. Obwohl, einige Versicherungen habe ich bei FB auch schon gesehen. Begreif ich nicht. Nur weil manche Leute hip und cool sind, heißt es doch nicht, dass sie das in allen Lebenslagen sind. Die werden bei seriösen Angelegenheiten auch ein entsprechend seriöses Umfeld haben wollen, und kein FB!

  5. Nina sagt:

    Ich glaube nicht, dass es sinnvoll oder ausreichend ist, sich nur über Facebook zu präsentieren. Eine Homepage sollte jedes Unternehmen haben.

    • Basti sagt:

      Korrekt! Diese Kommentare zeigen doch, was die Leute wollen. Nicht alles an FB ist gut, es gibt Grenzen.

  6. Pauline sagt:

    Denke ich auch: völlig auf eine eigene Website zu verzichten birgt hohe Risiken und Abhängigkeiten. Zukünftig werden die Unternehmen wohl auf zahlreichen Social media Plattformen vertreten sein, die auch geflegt werden müssen – was aber eine eigene Website nicht ersetzten sollte.

    Die Frage für den Privaten Nutzer ist umso interessanter – aber gelten da nicht die gleichen Regeln?

    • Christian sagt:

      Die Gefahren sind für den privaten Website-Betreiber sicherlich identisch, da hast du Recht. Eine Frage, die ich mir aber gestellt habe, war: “Wie finanziere ich die laufenden Kosten für meine Website?” Ich meine, als Unternehmen kann ich den Verkauf meiner Produkte und Dienstleistungen ankurbeln, auch auf Facebook. Aber ich verkaufe nichts, stelle reine Informationen zur Verfügung. Meine Kosten decke ich durch Werbung, die ich bei mir einblende. Auf Facebook kann ich aber nicht so einfach (oder gar nicht) Werbung einblenden.

      • Pauline sagt:

        Da kann facebook sicherlich nur ein Tool sein, um den User auf deine Website zu locken. Zudem kannst du auch ohne eigene Gestaltung nicht wirklich viele Informationen unterbringen. Eine eigene Website kann das natürlich als großen Vorteil haben. Wichtig ist natürlich, die User die über facebook aufmerksam werden, dann auf die eigene Website zu locken. Da gehts dann eher um die Verknüpfung des Netzwerks mit meiner Website. Aus Kommunikationssicht sicherlich interessant…

  7. Nicole sagt:

    die möglilchkeiten, die unternhemen in ihrer darstellung über facebook haben, sind im moment eher noch etwas gering, austauschbar und einschränkend. websites bietet hier mehr variationsbreite. allerdings bleibt es spannend was die zukunft bringen mag.

    • Sven sagt:

      Vollkommen richtig! Interessant wäre die Frage, wie Kreativagenturen, die unter anderem vom Website-Erstellen leben, zu diesem fragwürdigen Trend stehen. Gräbt ihnen Facebook langsam aber sicher das Wasser ab?

    • Katharina sagt:

      Das sehe ich genau so. Können Facebook-Seiten von Unternehmen, die Individualität erreichen, die eine Website schafft? Ich denke, momentan noch nicht.

  8. romas sagt:

    das internet wird es immer geben und ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass die leute die freiheit zu gunsten eines einzigen unternehmens aufgeben wollen und werden.

    vielleicht ist es im augenblick bequemer und hipper sich von facebook einlullen zu lassen, aber langfristig wird etwas neues kommen und dann hat sich der facebook-trend genauso wie second-life erledigt.

  9. Sonja sagt:

    super artikel! liest sich sehr spannend..jedes unternehmen sollte sich auf jeden fall bevor es die eigene webseite zugunsten einer facebook fanpage aufgibt genau mit den von dir aufgelisteten fragen auseinander setzen!!

  10. persepolis sagt:

    spannender artikel! wie schrecklich langweilig wäre es, wenn zukünftig alle unternehmen ihre website verfacebooken würden. es lebe die vielfalt!

    • Franziska sagt:

      Inhaltloch würde die Vielfalt ja nicht unbedingt abnehmen, wenn Websites auf Facebook übertragen werden. Der Content würde im Prinzip nur verlagert. Aber schon rein optisch sowie technisch wäre alles ein einziger Einheitsbrei, niemand würde herausstechen.

    • Katharina sagt:

      Ja, da hast du Recht. Außerdem hat ein Unternehmen durch seine Website die Möglichkeit, sich indivudell zu präsentieren. Design und Aufbau des Webauftritts dient außerdem dazu, den Character des Unternehmens zu transportieren. Nur durch eine FB Seite gibt man diese Möglichkeiten auf.

  11. Nora sagt:

    Sehr interessantes Thema! Ich sehe allerdings ein großes Problm in folgendem Punkt. Auch wenn wir “Digital Natives” es uns kaum vorstellen können, so gibt es tatsächlich noch Menschen, die kein Facebook-Mitglied sind oder denen solche sozialen Netzwerke völlig unbekannt sind. Manche möchten auch einfach nicht Teil davon sein. Was passiert also mit diesen Personen, die sich dagegen wehren? Bleiben diese schlichtweg unberücksichtigt von fhm und co?

    • Rico sagt:

      Ich glaube die eigene Webseite bleibt Kern des Markenauftritts. Zu viele Unsicherheiten wären die Folge, wenn man sich NUR auf Facebook verlässt (Datenschutz, Abhängig von einem privatwirtschaftlichen Unternehmen…). Viele relevante Inhalte werden auf der Webseite stattfinden, Facebook ist ein Kanal zum Verbreiten von Content und um den Dialog zur Zielgruppe zu pflegen. Verlieren werden die, die in Facebook nur einen weiteren Marketingkanal sehen ohne Geschichten zu erzählen. Aber: Dass Firmen mit Social Media Anbindung ökonomisch erfolgreicher sind, haben Studien gezeigt. Nur Meldungen wie einst die der FHM (Wir schalten unsere Webseite ab und setzen auf Facebook) sind auch in Zukunft nicht mehr als PR-Gedöns ;)

      • Phil sagt:

        Das Thema “Zielgruppe” ist für mich diesbezüglich ein entscheidender Faktor. Meiner Ansicht nach ist Facebook noch nicht vollständig in alle Bevölkerungsschichten (vor allem Altersgruppen) vorgedrungen. Facebook ist vielmehr ein Spiegelbild der heutigen Nutzung des Internets durch verschiedenste Personen und Gruppierungen. Daher sollte Facebook bislang nur für einen Teil der Unternehmen einen ansatzweise gleichwertigen Ersatz zu dem Betreiben einer eigenen Website bilden. Alternativ ist es natürlich möglich, dass ein breit ausgerichtetes Unternehmen speziell die vorhandene Zielgruppe innerhalb von Facebook erreichen möchte. Auch ich habe bereits an mehreren Aktionen teilgenommen, die über Facebook bekannt gemacht wurden. Es kam sogar manchmal dazu, dass sie einen regelrechten Hype auslösten, der vermutlich über andere Mittel der Bekanntmachung nicht in vergleichbarer Form erreicht worden wäre. Ich denke, dass man das in Zukunft häufiger wahrnehmen können wird.

  12. Alexander sagt:

    Nur Facebook reicht nicht! Irgendwann wird Facebook weg sein, das www aber nicht.

    • Katharina sagt:

      Da kann ich dir nur zustimmen. Ich würde zwar nicht sagen, dass Facebook mal “weg ” sein wird. Dennoch ist fraglich, ob FB auch in Zukunft eine solch große Bedeutung zukommen wird. Allein schon aus dieser Unsicherheit heraus sollte ein vollständiger Wechsel zu FB gut überlegt sein.

  13. Georg sagt:

    Ein Mix aus beiden ist wichtig, aber nur, wenn das Unternehmen auch Social Media-Kompetenz mitbringt. Leider hat sich dieses Thema so sehr zum Hype entwickelt, dass zahlreiche Unternehmen inzwischen glauben, sie müssten unbedingt ein Facebook-Profil schalten – die meisten Auftritte sind dann aber nicht clever an Chancen und Beschränkungen des Portals angepasst. Dass es inzwischen auch viele gute Beispiele für spannende Unternehmens-Facebookseiten gibt, geht dabei oft unter. Umso wichtiger wird es zukünftig für Unternehmen sein, die in diesem Feld bestehen wollen, Facebook & Co. zunächst als das zu begreifen, was sie sind und was sie nicht sind. Bei einer guten Social Media-Strategie bieten sich dann eine Reihe von Chancen – die Selbstpräsentation auf der eigenen Unternehmenswebsite löst dies aber nicht ab, sondern ergänzt und erweitert diese möglichst sinnvoll.

    • Sven sagt:

      Gut, Selbstpräsentation auf Facebook mag gehen, um auch dort Aufmerksamkeit zu generieren. Aber beim Präsentieren ist doch auch schon Schluss, oder können mittlerweile auch komplexe Shop-Systeme bzw. Abwicklungen über Facebook laufen? Und wenn ja, gehören dann FB auch sämtliche Kontodaten? Na prost Mahlzeit!

  14. Grit sagt:

    Ich als Betreiberin einer eigenen Webseite würde nur ungern das Steuer vollkommen aus der Hand geben, kann ich doch bei meiner eigenen URL Inahlt, Form, Aussehen, Aktualität etc. selbst bestimmen. Außerdem würde mich eine gewisse Skepsis gegenüber den sozialen Netzwerken davon abhalten, mich vollkommen in deren Hände zu begeben. Es ist so eine riesen Welle, auf der dort alle schwimmen….

  15. Andreas sagt:

    Ich denke auch, dass eine Kombination aus eigenem Auftritt im Web sowie eine Präsenz in den angesagten sozialen Netzwerken der richtige Mix ist.

  16. Antje Scholz sagt:

    Interessanter Artikel, spannend, wo das alles hinführt. Gerade noch dachte man, man kommt um facebook rum…

    • Sven sagt:

      Man kommt drumrum, wenn man nicht auf jeder Welle schwimmt, die aufkommt. Man muss eigene Trends setzen, sozusagen ein leuchtender Stern im Internet werden, um aufzufallen. “Wer mit der Herde geht, folgt nur den Ärschen.”

  17. Johanna sagt:

    Ich denke eine normale Homepage kann einfach nicht mit der Flexibilität einer FB-Seite mithalten. Es ist verhältnismäßig einfach eine FB-Seite zu gestalten, man benötigt kaum Kenntnisse in Richtung Programmierung und kann ständig die Inhalte aktualisieren, austauschen und anpassen. Zudem sind die Unternehmen viel näher am Kunden, da sie schnell in einen direkten Dialog treten können. Das ist auf einer statischen Homepage kaum gegeben.
    Und zusätzlich befinden sich die Unternehmen gleich im “natürlichen” Online-Lebensumfeld ihrer Kunden, die Chance auf virale Effekte wird also erhöht.

    • Sven sagt:

      Technisches und kreatives Unvermögen kann man wunderbar mit Facebook tarnen, da gebe ich dir Recht. Spricht es nicht für Kompetenz, Seriösität und Modernität, einen eigenen, individuellen Auftritt im Netz zu haben, als einen blassen FB-Auftritt? Und jedes halbwegs vernünftige CMS bietet ein Vielfaches an Flexibilität als Facebook. Und was heißt “viel näher am Kunden”? Nur weil ich eine Seite bei Facebook habe, bin ich dort nicht gleich bekannt und habe zich Fans. Ich muss für Bekanntheit sorgen. Genau das tut jeder Webmaster mit seiner eigenen Site, indem er SEO betreibt. Wenn du ein Produkt, eine Information oder Dienstleistung suchst, suchst du als erstes via Facebook, oder via Google?

  18. evi sagt:

    Ich bin der Meinung, dass sich kein erfolgreiches Unternehmen der Reichweite von Facebook entziehen kann und dass diese Möglichkeit für jedes Unternehmen eine wichtige Rolle spielen sollte. Gleichwohl würde ich als Unternehmen aber nicht auf eine Internetpräsens mit einer eigenen Webseite verzichten wollen.
    Beide Internetauftritte sollten aber sehr gut aufeinander abgestimmt und miteinander verzahnt sein, um einen größtmöglichen Nutzen zu erzielen, wie der Autor in seinem Beitrag schon zum Ausdruck brachte:”Ein strategisch cleverer Mix aus einer herkömmlichen Unternehmenswebsite in Verbindung mit einer ergänzenden Facebook-Seite”.

  19. Katharina sagt:

    Ich finde deine Gedankengänge sehr interessant und kann für mich persönlich sagen, dass ich auf ein neues Bier oder ähnliches häufig durch Werbebanner aufmerksam werde, die irgendwo auf gängigen Websites wie Google, web.de oder facebook gepostet sind. Jedoch schaue ich bei einer genaueren Recherche lieber auf der entsprechenden Homepage des Anbieters nach. Das assoziiere ich mit Qualität und setze es eigentlich auch voraus, dass fast jeder, auch mein Arzt, eine Homepage hat, auf der ich mal schnell was nachschauen kann.
    Fazit: Ohne eigene Homepage ginge es für mich nicht.

  20. Katharina sagt:

    Ein interessantes Thema, was du da aufgreifst. Ich bin auch schon mal auf das Thema Website vs. facebook aufmerksam geworden. Bei deinem betitelten “Kampf” ist für mich die Website der Gewinner. Mit einer guten Website präsentiert sich ein Unternehmen eigenständig und wirkt für mich seriöser. Jedoch ist die Präsenz auf facebook aufgrund der Reichweite für viele Unternehmen empfehlenswert. Schließlich macht es ein guter Mix aus beiden. Nur auf facebook zu setzen, sehe ich als kurzsichtig.

  21. Sand sagt:

    Echt interessant, was du da geschrieben hast. War mir dessen noch gar nicht so bewusst, dass Unternehmen ihre eigenen Websites aufgeben, weil es Facebook gibt. Supi Thema!

  22. Julian sagt:

    Ich denke eine gesunde Portion Skepsis gegenüber facebook ist vollkommen richtig angebracht. Um nicht von einem Informationsmonopol abhängig zu sein, ist Streuung der Daten vermutlich das Beste, was man zur Zeit tun kann.

  23. harty7 sagt:

    Es mag für viele Zeitungen evtl. zutreffen, da Sie ums Überleben kämpfen.

    Wollen Sie als namhafte Firma sich abhängig machen?
    Wollen Sie sich der Kontrolle von Facebook unterwerfen?
    Vom Datenschutz will ich überhaupt nicht sprechen.

    Sonst würde ich sagen, das das ein Thema für ein paar weltfremde, spinnerte Professoren ist.

    • Christian sagt:

      Danke harty7 für deine ehrliche Meinung! Dass du die Zeitungs- bzw. Printbranche ansprichst, ist ein interessanter Gedanke. Die Zeitungen buhlen um jeden Leser und jeden Anzeigenkunden, da werden permanent neue Wege gesucht, Reichweite, Aufmerksamkeit und Leser zu generieren. Facebook als weiterer Kanal mag da durchaus Sinn machen. Aber wie du schon sagtest, möchte man sich vollkommen abhängig machen?

  24. Julia Heuel sagt:

    kann mich nur der meinung anschließen, dass die beschränkung auf das facebook profil gefährlich und auch unprofessionel ist.

  25. Birgit sagt:

    Also ich muss berufsbedingt als Redakteurin einer Fachzeitschrift sehr viele Pressemeldungen lesen und bin tagtäglich auf vielen Firmen-, Behören-, und Verbandsseiten unterwegs. Da ist mir Facebook bis jetzt noch nicht untergekommen. Ein Autor versuchte aber Kontakte über Xing zu verbreiten, weiß nicht, ob das geklappt hat. Das Image ist halt nicht sehr seriös. Bei großen Firmen, Behörden und wissenschaftlichen Instituten kann ich es mir grad wirklich nicht vorstellen.
    Birgit

  26. Gipsy Queen sagt:

    Auf den “klassichen” Web-Auftritt wird dennoch kein Unternehmen verzichten, solange “nur” etwa ein Drittel der Internet-Nutzer weltweit auch auf Facebook aktiv (was übrigens ein sehr dehnbarer Begriff ist) sind… spannender wird’s, wenn sich beide Zahlen angelichen…

  27. Franziska sagt:

    Spannende Diskussion hier. Ich persönlich halte eine ausschließliche Präsentation über Facebook nicht für ausreichend. Finde einen Webauftritt mit eigener Firmenseite seriöser.

  28. Tino sagt:

    Vermutlich hast Du recht, aber ich denke die Firmen sollten in vielen Richtungen aktiv bleiben und den Markt so im Griff halten.

  29. Stefan Rombach sagt:

    Facebook bietet sicherlich eine Plattform für kleinere Unternehmen um sich eine Basis zu verschaffen.

    Für größere Unternehmen sehe ich die Chance in Facebook durch die Reichweite und auf der einen Seite viele Tools um eben zu vernetzen. Fan werden geht eben nicht auf deiner eigenen Homepage. Aber Das Risiko ist eben die Austauschbarkeit. Das Grundgerüst ist immer gleich. Aber daran liese sich sicherlich noch einiges machen.

    Ich denke auch die Mischung machts.

    Ein Beispiel zur Abhängigkeit. Ich kenne einige Künstler, die als ganz normale Person ein Profil bei Facebook hatten und so an die 5000 oder mehr Freunde. Der Name war natürlich nicht Frank Müller sondern entsprach nicht einem normalen Namen. Das Profil wurde gelöscht – 5000 Kontakte futsch. Herzlichen Dank.
    Eine Fan-Seite jedoch gibt dem User nicht die Möglichkeit auch mit einzelnen Fans in Kontakt zu treten.

    Hier muss Facebook sicherlich noch einiges aufholen.

    • Bernd Jaeger sagt:

      Der Gedanke allein ist schon furchtbar, sich so dermaßen an ein “Unternehmen” zu binden. Ich stehe der Sache mit großer Skepsis gegnüber. Irgendwann (wie bereits schon mehrfach von verschiedenen Usern zitiert) wird es facebook nicht mehr geben, nachdem sich “alle ” darauf fixiert haben. Ne, dann lieber die eigene Webseite!

    • Rico sagt:

      Ich finde die Unterscheidung in privates Profil und Fanpage sinnvoll, auch und gerade bei Künstlern. Prominente möchten vielleicht privat ihre 200 Freunde virtuell pflegen, aber nicht mit 5.000 Fans “befreundet” sein. In dem Moment wo sie Künstler sind, treten sie im beruflichen Kontext auf, ergo ist eine Fanpage (heißt ja sogar so;) das Mittel der Wahl. Ein Künstler braucht demnach 2 Profile, genau wie ich als Selbständiger auch ein privates Profil und eines für die Firma habe. Und in Kontakt kann man mit beiden Varianten kommen. Auf der Fanpage entweder per Kommentar oder Direktnachricht an den jeweiligen Fan. Facebook sagt ja sehr klar, welche Seite für welchen Zweck gedacht ist, nur setzen es viele mangels Wissen nicht um, basteln sich eine private Seite und wundern sich dann, wenn sie gelöscht wird…dann lieber vorher jemanden fragen, der sich damit auskennt ;)

    • Franziska sagt:

      @Stefan: Das ist ja mal interessant, so einen Fall aus der Praxis zu hören/lesen. Weiß dein Freund, warum sein Profil gelöscht wurde? Geschah dies, wie im Hauptartikel oben geschrieben, ohne Vorwarnung? Das ist dann in der Tat die Gefahr, wenn man sich abhängig macht. Daher sollte man seinen eigenen, unabhängigen Webauftritt nie aufgeben.

  30. Carsten sagt:

    Ich denke auch das die Mischung aus herkömmlicher Website plus Facebook-Auftritt am erfolgsversprechensten ist.

  31. Monika sagt:

    Die Vielfältigkeit macht das Leben spannend. Jedes Forum, was ich bisher fand, nutzte oder nur lesend dabei war hat seinen eigenen Charme.
    Ich denke, die Nutzer stimmen mit ihren Fingern darüber ab.

  32. Bernd sagt:

    Ich persönlich finde eine herkömmliche Website seriöser. Der Trend zeigt aber, dass man sich nicht verschliessen kann. Ein abgestimmter Mix, wie der Autor schreibt, ist ein moderner Weg.

  33. Rita sagt:

    Jetzt “Facebook” und später etwas anderes.

    Es wird immer Erneuerungen und Trends geben. Man muss sich als Unternehmen bestimmt darauf einstellen und gezielt die Internetmöglichkeiten nutzen. Es wird kein Duell, sondern ein Miteinander wird uns vorwärts bringen.

  34. derTom sagt:

    auch interessanter Gedanke. Ich finde die Gründe gegen die Abhängigkeit gut erklärt und von daher sehe ich den Trend das die Unternehmen nur noch Facebook-Profile anstatt eigener Websites betreiben, eher skeptisch.
    Generell glaube ich nicht, dass Zuckerberg fb kostenpflichtig macht, weil dann viele Nutzer abspringen werden. Bei Fan-pages, die schon eine sehr hohe “i like”-Zahl haben kann ich mir es hingegen schon vorstellen, dass die irgendwann was kosten werden. Speziell dann, wenn fb in 2012 an die Börse gehen wird und die Strategie auf Marktwertsteigerung auslegt

  35. Linda sagt:

    Da hast du vollkommen Recht!

  36. Joan sagt:

    Ich glaube Irgendwann wird irgend ein Hecker sich ins Herz von Facebook einhecken und dann sind wir alle ausgeliefert!

    • Sven sagt:

      Naja, kann schon passieren, allerdings kann auch jede “echte” Website gehackt werden. Aber wahrscheinlich ist Facebook als potentielles Angriffsziel wesentlich attraktiver, als irgendeine Standalone-Website. Die Gefahr besteht allerdings darin, dass man sich in Sachen Datenschutz und -sicherheit ganz auf Facebook verlassen muss. Und das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

  37. Rossi sagt:

    Interessante These, mit einer beraterwürdigen Zusammenfassung. Könnte ich so meinen Kunden geben.

  38. Marko sagt:

    Ich halte FB für totalen Mist. Jeder ist individuell und sollte sich auch so darstellen. Immer wieder ist FB wegen seines lockeren Umganges mit den Userdaten in der Kritik. Das wird sich in den nächsten Jahren nicht ändern, denn damit verdienen sie nun mal Geld. Und dieses negative Image betrifft dann auch solche Firmen, die dort ihren Auftritt haben.

    Mein Denken: No Facebook! Wenn doch jemand unbedingt dort zu finden sein möchte, könnte ich mir eher einen Mini-FB-Auftritt vorstellen (für kleinere Firmen z.b.), wo man dann Neuigkeiten postet und dann stets auf seine eigene HP verlinkt. So erreicht man mehr Leute UND bleibt trotzdem unabhängig. Ich würde mich niemals in solch eine Abhängigkeit begeben! Die FB-Entscheider haben doch alle eine Knall!

    Wenn ich eine “HP” lediglich auf FB finden würde, würde ich diese Webseite nicht mehr besuchen.

  39. Lia sagt:

    Ich schließe mich Marko an. Webseiten sollten bitte nicht in Social Networkportalen wie FB verschwinden. Ist das wirlichThema? Ich hätte ehrlich gesagt dann keine Lust mehr zu recherchieren. Ist das dann alles noch unabhängig? Also neh, mit mir nicht. Ich steige gerade (noch offline) etwas weiter ins Netz ein, bei Xing und mit eigener Webseite. Mir gefällt die Idee, dabei nicht einer von mehreren Millionen zu sein, sondern in meinem eigenen Kosmos unterwegs zu sein. Aber letztendlich gilt: Mach’ Dir die Welt, so wie sie Dir gefällt.

  40. Sven sagt:

    Ein wichtiger Aspekt, sich FÜR eine eigene Website und GEGEN einen einzigen Facebook-Auftritt zu entscheiden, ist die Erfolgskontrolle. Jeder Webmaster kann aus einem Pool unterschiedlichster Reporting-Tools schöpfen, um so Klicks, Besucher und Conversations zu messen. Das ist doch gerade DER Vorteil im Web, die Messbarkeit. Was kann man denn bei Facebook messen?? Fans? Kommentare? Total nutzlos wenn es darum geht, Schlüsse für weitere Aktionen zu ziehen. Daher ist und bleibt der EIGENE Web-Auftritt das A und O eines jeden Unternehmers!

  41. Berit sagt:

    Die Entwicklung von “Facebook” ist faszinierend und ungeheuerlich zugleich.

    Ich denke im privaten Sektor hat Facebocck das Duell gewonnen, aber für Firmen hoffe ich, das die Website interessanter bleibt.

  42. Georg sagt:

    Die Frage des Autors – Gibt es Facebook irgendwann nicht mehr? – finde ich wichtig, denn in der heutigen schnellen Zeit kann auch diese Erfolgsstory mal zu Ende gehen.

  43. Marko sagt:

    Letztes Jahr war ich in Kanada und habe dort auf einem Demeter-Hof ein Praktikum absolviert. Dabei fiel mir auf, das es etliche Höfe gibt, die über Facebook News posten, Fotos von den Kulturen zeigen, Treffen organisieren usw. .
    Dafür fand ich den FB-Auftritt sinnvoll, weil man so sicherlich ein breiteres Publikum anspricht, “Fans” zu sich holen kann und man erspart sich das Versenden von Newslettern an die Community. Das würde zwar auch eine eigene HP bieten, aber die Leute sind halt öfters auf FB als auf der Firmen-HP zu Besuch.

    Aber dennoch, ich würde niemals nur auf FB setzen!

  44. jani sagt:

    Ich persönlich finde eine herkömmliche Website seriöser und individueller.

  45. Stefanie sagt:

    Ne ordentliche Webseite sollte sich ein Unternehmen nach wie vor leisten. Wenn ich mich über ein Unternehmen oder dessen Produkte/Dienstleistungen informieren möchte, mach ich das viel lieber auf ner Webseite. Aber ne Verknüpfung von beiden find ich ebenfalls sehr sinnvoll.

    • jenny sagt:

      Ich finde eine Unternehmenswebsite unverzichtbar! Wenn man sich als Firma zusätzlich noch ein FB-Profil anlegt ist das trotzdem sinnvoll. aber allein darauf zu setzen halte ich für sagen wir mutig.

  46. in the name of Dietmar Wischmeyer sagt:

    Facebook ist das erweiterte Wohnzimmer der weltweiten Discounter-Amöbe. Man fühlt sich wohl und die privaten Meldungen der Freunde sind sowas wie das Vorabendprogramm von ARD und ZDF. Statt Marienhof präsentiert uns Gabi aus Bad Salzdetfurth, ein Relikt aus miesen Promotionjobs aus Studententagen, ihr vertikales Christina-Piercing. Alles kostengünstig “user-generated”. Dazwischen die Werbeblöcke der geliketen Seiten. Auf der Website finden sich dann die AGBs und die Gesichter des Managements. Ich finde beides gut ;-)

  47. Ute sagt:

    Dem, was Christian sagt, stimme ich voll zu. Im Facebook zu sein, ist cool–> aber die Leute und die Generation, die eher facebookscheu und unerfahren sind, werden aus dieser dort dargestellten Werbung ausgeklinkt. Das wissen die Firmen bestimmt und werden aus diesem Grund nur Infos für “Facebookzielkunden” einstellen.

    • jani sagt:

      Was heißt cool? Wer also nicht im Facebook kommunisiert, ist uncool -oder? Ich muss mein persönliches Leben nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Dies geschieht durch unseren Staat häufig genug. Ich benötige meine Privatsspäre.

  48. Melanie Knueppel sagt:

    Wenn ich alles nur auf Facebook lenke, mache ich mich nicht nur von ihnen abhängig, sondern steigere damit auch deren Macht noch mehr Daten zu bekommen, für die ich als Unternehmen schwer zahlen muss. Und wer sagt, dass Facebook sich nicht irgendwann wieder von der Bildfläche verabschiedet…

    • jani sagt:

      Toll Melanie, es ist gut zu wissen, dass es noch andere Menschen gibt, die meine Meinung vertreten. Gerade gestern wurde in der Sendung ,,plus minus” davor gewarnt, zu viele persönliche Daten ins Internet zu stellen. An zwei Fällen wurde der Missbrauch von Daten aus dem Internet gezeigt. In unserer Gesellschaft spielt der Begriff ‘Datenschutz’ theoretisch eine große Rolle, aber wie sieht es in der Realität aus?

      • Melanie Knueppel sagt:

        @ Jani, was hällst du dann von dem Versuch Social Media in die Vorlesung hineinzulassen und die klassische Vorlesung zu unterstützen? Ließ dazu http://bit.ly/gDLgsg
        ;-) Thanks

  49. Pat sagt:

    Vielleicht können einige Unternehmen zu Beginn auf die eigene Website verzichten, sofern es die Zielgruppe (fast) vollständig bei Facebook ist. Aber eine Dauerlösung ist es nicht.

    Wo Facebook in 5 Jahren ist weiß ja auch kein Mensch. Vielleicht sind wir dann alle bei http://www.Path.com. Das ist eine Social Community, die von Facebook-Mitarbeitern gegründet wurde. Path geht davon aus, dass kein Mensch wirklich 2389 Freunde hat, mit denen er dann auch wirklich alles teilen will. Bei Path kann man überhaupt nur 50 Freunde annehmen. Vielleicht geht der Trend ja bald wieder zu mehr Privatsphäre.

    • Na ja, ich denke es kommt darauf an wie weit noch Facebook mit den funktionen gehen will. Interessantes Thema.

    • Katharina sagt:

      Interessanter Aspekt den du da ansprichst. Wusste gar nicht, dass es sowas wie Path gibt. Aber warum muss man gezwungen werden sich zu beschränken? Man muss doch nicht 2389 Freundschaftseinladungen annehmen.

  50. Basti sagt:

    Irgendwie schon Schwachsinn, dass FB vorhat, das Internet zu verinnerlichen. Was soll das sein? Ein riesen Klon des Webs auf FB?! Spätestens, wenn alle nur noch bei FB sind, wollen wieder alle eigene Websites haben, um aus der Masse herauszustechen. Facebook macht es nicht mehr lange, alles nur ein Trend.

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