Wird XING die Papierbewerbung verdrängen?

Written by Katharina on Januar 15th, 2011

Social Media hat sich zu einem Kommunikationskanal im Internet entwickelt, den viele Menschen zur Information, Unterhaltung und Kontaktaufnahme nutzen. Doch was lange Zeit rein privater Motivation entsprang, ist es [...]

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Social Media hat sich zu einem Kommunikationskanal im Internet entwickelt, den viele Menschen zur Information, Unterhaltung und Kontaktaufnahme nutzen. Doch was lange Zeit rein privater Motivation entsprang, ist es schon lange nicht mehr. Heute geht es immer häufiger um berufliche Kontakte, Jobs und Karriere.

Netzwerkaufbau mit XING

Ein beliebtes Sprungbrett für die Karriere ist die Plattform XING. Bei diesem Netzwerk legt sich der Nutzer ein Profil an, das Aufschluss zu seinem (beruflichen) Werdegang gibt. Die Kernidee von XING ist es, Geschäftskontakte zu knüpfen, diese zu pflegen und sich ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Daraus ergeben sich neue Perspektiven und vielversprechende Zusammenarbeiten, so hofft man. Besonders reizvoll ist der Gedanke, durch ein aussagekräftiges Profil von Personalern und Recruitern gefunden zu werden. Möglich wird dies durch eine individuell filterbare Suche, die nur jene Kandidaten anzeigt, deren Profil mit den Anforderungen der Arbeitsstelle übereinstimmt. So ist es ein Leichtes, sich einen schnellen Überblick über verschiedene Personen zu verschaffen.

Das Problem mit der „Kontakthascherei“

Voraussetzung für den Aufbau eines Netzwerkes ist, wie auch in anderen sozialen Netzwerken üblich, das Hinzufügen von Kontakten. Im Gegensatz zu Facebook und Co. liegt der Fokus hier allerdings auf beruflichen Kontakten, die man im besten Fall kennt, kennen lernen möchte oder sich für deren Themen interessiert. Viele Kontaktaufnahmen resultieren allerdings aus ganz anderen Beweggründen heraus. Das oftmals genannte Stichwort in diesem Zusammenhang lautet „Kontakthascherei“. Hierbei werden möglichst zahlreiche Kontaktanfragen ohne echtes Interesse an der Person verschickt. Das Ziel ist eine hohe Anzahl bestätigter Kontakte. Der tatsächliche Nutzen hinter dieser Strategie bleibt oft ein Rätsel. Vielmehr sollten die beiden Fragen „Was will ich eigentlich“ und „Wer kann mir dabei helfen“ im Fokus stehen.

Die Zukunft der Bewerbung

Nichtsdestotrotz, das Netzwerken hat sich etabliert. Immer mehr Leute erkennen das Potential, das in beruflichen Netzwerken steckt. Doch welche Konsequenzen ergeben sich für den (althergebrachten) Bewerbungsprozess, wenn heute Arbeitgeber und Arbeitnehmer vermehrt über Business-Portale zusammen kommen? Stellt XING zukünftig lediglich eine weitere Form der Jobsuche und Bewerbung dar, neben E-Mail-Bewerbung und Bewerbungsmappe? Oder hat es das Potential, zum alleinigen Standard-Medium für die Jobsuche und -bewerbung zu werden? Möglicherweise bleibt es auch bei einem Mix aus den verschiedenen Bewerbungsmöglichkeiten, wie wir ihn auch heute schon haben. Doch welche Konsequenzen hätte eine Substitution durch Business-Portale? Verleitet der vergleichsweise geringe Zeitaufwand zum Erstellen eines XING-Profils dazu, sich weniger mit einer Stelle und dem Arbeitgeber zu beschäftigen?





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Kommentare zu 'Wird XING die Papierbewerbung verdrängen?'

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86 Kommentare

  1. Christian sagt:

    Noch habe ich zwar kein XING-Profil, aber ich finde dieses Portal zunehmend interessanter. Ich höre in der Tat von immer mehr Leuten, die, wie du es beschrieben hast, von Personalern gefunden wurden. Der Gedanke, dass der Job zu mir kommt, ist natürlich verlockend ;) Natürlich muss man auch etwas zu bieten haben, ansonsten kommt auch keiner. Aber wer kein Profil hat, der wird auch keine Angebote bekommen.

    Was das Bewerungsverfahren angeht, hat die typische Bewerbungsmappe mit der E-Mail-Bewerbung ja schon einen starken Konkurrenten bekommen. Trotzdem wollen immer noch nicht wenige Unternehmen eine solche Papierbewerbung haben, was bestimmt auch branchen- und personalerabhängig ist. Ich glaube, so schnell ist die auch nicht totzukriegen, auch wenn E-Mail und XING viele Vorteile bieten.

    • derTom sagt:

      Meiner Meinung nach ist das aber eher ein Nachteil für ein Unternehmen, wenn es nur Bewerbungen auf dem postalischen Weg entgegen nimmt. Der Mensch ist von Natur aus faul und vielleicht verpasst ein Unternehmen eine richtig gute Bewerbung, weil es den Email-Kanal explizit ausschließt.
      Ich persönlich würde mich nicht für ein Unternehmen entscheiden, dass Bewerbungen nur per Post annimmt. Weniger wegen Faulheit oder zusätzlichen finanziellen Aufwand, viel mehr will man sich doch in einem Unternehmen bewerben, welches zukunftsfähig ist. Und wenn diese Firma nur konventionelle Bewerbungen entgegen nimmt, so bezweifle ich diesen Punkt doch stark.

      • Franziska sagt:

        @derTom: Aber meinst du wirklich, dass man allein aus dem Bewerbungsverfahren (Post, XING, E-Mail) ein Unternehmen in Bezug auf ihre Zukunftsfähigkeit bewerten/beurteilen kann? Dies finde ich schon sehr eingeschränkt betrachtet. Warum sollte sich ein Unternehmen komplett umstellen, wenn sie über ihre bisherigen Bewerbungsverfahren qualifizierte Mitarbeiter akquirieren können? Nur, um “modern” zu sein? Das allein macht doch kein Unternehmen modern und du nimmst dir vielleicht die Chance, bei einem großartigen Unternehmen einzusteigen.

    • Katharina sagt:

      @ Christian: Ja, da muss ich dir Recht geben. Unternehmen wollen trotz alledem noch Papierbewerbungen erhalten. Was meinst du, in welcher Branche oder bei welcher Art von Unternehmen wird das wohl zutreffen?

      • Christian sagt:

        Nicht jedes Unternehmen folgt jedem Trend. Xing kann man ja durchaus zu einem Trend zählen. Außerdem richtet sich XING ja vornehmlich an Akademiker bzw. Führungskräfte und die, die es einmal werden wollen. Jemand mit einem Realschulabscluss wird dort wohl wenig Erfolg haben, da auch von Unternehmensseite in diesem Bereich nicht viel auf XING gehen wird.

  2. Alex sagt:

    Ich denke, das viel größere Problem bei Anlegen von Problemen ist in der Tat, wie richtig erkannt, dass man Aufmerksamkeit auf sich lenken möchte.

    Konsequenz hieraus: Man gibt mehr an zu sein, als man eigentlich ist.

    Auch Xing, als “berufliches” Netzwerk bleibt davon nicht verschont, wissen die User doch sehr genaus, dass die Felder “was biete ich”, “wofür interessiere ich mich” sehr gut zum Fangen geeignet sind.
    Die Ernüchterung ist spätestens im Bewerbungsgespräch groß: Der Personaler ist enttäuscht, da die Hoffnungen auf DEN Kandidaten nicht erfüllt wurden, der Bewerber ist maßlos überfordert.

    • Sven sagt:

      Da kann ich nur zustimmen. Nur, weil ich ein Profil bei XING habe, habe ich nicht automatisch mehr/bessere Referenzen, als bei herkömmlichen Bewerbungen. XING ist einfach eine weitere Form, seine beruflichen Qualifikationen zu vermarkten.

    • Christian sagt:

      @Alex: Seh ich auch so. Viele geben nicht nur wegen potentiellen Jobs mehr an, als sie eigentlich zu bieten haben, sondern auch, weil jeder (ehemalige) Freund/Bekannter das öffentliche Profil sieht und denken soll, was das für ein toller Hecht geworden ist.

  3. Nicole sagt:

    seien wir ehrlich: vitamin B(ziehungen) wird immer wichtiger. verständlich. zählt doch auch soziale kompetenz zu den stärken geeigneter bewerber. kann man aber eine solche auf die bloße anwesenheit vieler kontakte zurückführen? schwierig. zudem sehens ich bewerber nun einer größeren konkurrenz gegenüber und der virtuelle papierstapel in den personalbüros wächst.

  4. Sonja sagt:

    xing ist ein super kanal um kandidaten zu rekrutieren. es ist natürlich wahr, dass viele sich in ihrem profil etwas toller darstellen, als sie wirklich sind..daher ist ein mehrstufiges bewerbungsverfahren sinnvoll. der erste schritt besteht in der kontaktaufnahme per xing. im nächsten schritt wird ein telefoninterview durchgeführt, in dem es der personaler meist schon frühzeitig bemerkt, ob der kandidat wirklich so toll ist wie sein profil oder ob da ein bisschen schummelei mit im spiel ist.
    überzeugt der kandidat im telefoninterview, so darf er sich im nächsten schritt persönlich vorstellen. und hier gibt es meist wirklich keine chancen mehr, den (halbwegs gewitzten) personaler zu blenden.

    recruiting per xing ist eine interessante möglichkeit (klar ist es sinnvoll, neben xing auch andere kanäle wie job ads zu nutzen) die sich meiner meinung nach auch in zukunft weiter etablieren wird.

    spannender artikel!!

  5. persepolis sagt:

    ich bin selbst auch auf xing, jedoch noch nicht so wirklich aktiv. das sollte ich dringend mal ändern!

    die eine agentur, für die ich gearbeitet habe, hat zwar die leute nicht auf xing gefunden, aber ihre jobausschreibung nur noch da publiziert. damit haben sie sehr gute erfahrungen gemacht und, laut meiner chefin, eine höhere trefferquote an passenden bewerbern erzielt.

  6. Nora sagt:

    Eine gute Bewerbungsmappe (ob nun in Papierform oder per Email) mit Referenzen, Zeugnissen etc. wirkt für mich immer noch seriöser und vor allem persönlicher als eine Bewerbung über Xing. Da es keine Kontrolle bei Xing gibt, kann im Prinzip jeder seinen “Traumlebenslauf” frei erfinden und sich damit der Öffentlichkeit präsentieren. Vielleicht möchte auch einfach nicht jeder auf der Welt seinen Lebenslauf für jedermann offensichtlich machen!? Stichwort: Gläserner Bürger!

    • Katharina sagt:

      Danke für deinen Kommentar.

      Mit dem gläsernen Bürger sprichst du ein interessantes Thema an. Ich denke, dass dies sicherlich manche davon abschreckt, sich bei solchen Plattformen anzumelden. Vor einer Anmeldung sollte man sich dieser Tatsache bewusst sein.

      Auf der anderen Seite nehmen ja auch viele Menschen an anderen sozialen Netzwerken teil. Macht es demnach einen Unterschied, ob man seinen Lebenslauf öffentlich darstellt oder private Daten? Was meinst du/ihr?

    • Christian sagt:

      Ich denke, genau aus diesem Grund scheuen viele davor zurück, sich ein Profil bei XING anzumelden. Wer bei Facebook Informationen und Bilder einstellt, gibt die Rechte an diesen Daten an Facebook ab. Wie sieht das eigentlich bei XING aus? Vor Kurzem habe ich gesehen, dass man sogar Dokumente hochladen kann. Gerade beii solchen sensiblen Dokumenten muss das Vertrauen in die betreffende Plattform groß sein.

  7. Die Papierbewerbung wurde bereits vor einiger Zeit verdrängt – allerdings von der Online-Bewerbung auf der Unternehmenswebseite.

    Ich denke, der Reiz bei Xing ist es gerade, gefunden werden zu können auch ohne, dass man sich aktiv bewirbt. Ich habe mal in einer Personalberatung als “Scout” arbeiten dürfen. Die Berater suchen zuerst auf Xing nach passenden Kandidaten, da die spezialisierten Plattformen wie Monster oder Stepstone eine menge Geld für die Suche verlangen.

    Aus diesem Grund und eigenen positiven Erfahrungen mit Xing, wundere ich mich immer, wieso Studenten kurz vor ihrem Abschluss noch nicht mal ein kostenloses Profil bei Xing haben.

    • Swantje van Uehm sagt:

      @ Andreas: da muss ich dir zustimmen. Wenn ich mich bewerben möchte heißt es nur noch: “Gehen Sie bitte auf unsere Website!” Oder ich werde per Xing angeschrieben und diese Informationen reichen denen. Komisch! :o Ich würde gerne Papier wieder haben, aber wenn man damit vielleicht ein bisschen mehr Arbeit hat.

    • Christian sagt:

      @Andreas: Ich gebe dir Recht, es klingt verlockend, Jobs ohne aktive Bewerbung angeboten zu bekommen. Aber wie wahrscheinliuch ist es, dass ein Absolvent ohne/mit wenig Berufserfahrung/Referenzen angeworben wird? Ich denke, die Chancen von XING für frische Absolventen werden überbewertet.

  8. Sarah sagt:

    Grundsätzlich ist es toll, dass XING eine weitere Möglichkeit bietet, an interessante Jobs zu kommen bzw. sich sogar von passenden Jobs finden zu lassen…
    Aber ehrlich gesagt, fühle ich mich zunehmend unter Druck gesetzt bzw. überfordert – wo man nicht alles angemeldet sein muss, um auf dem Arbeitsmarkt eine Chance zu haben oder nicht belächelt zu werden – aber so ist das jetzt wohl und man muss schauen, wie man für sich damit umgeht.

    • derTom sagt:

      Aber genau da ist ja der Vorteil von Xing. Einmal die Mühe gemacht und ein ordentliches Profil angelegt und schon kommt die Arbeit zu dir :-)

  9. Rico sagt:

    Meinen ersten Job vor dem Wiko-Studium in einem Verlag habe ich via XING gefunden. Das Portal ermöglicht einen schnellen und direkten Kontakt zu Entscheidern. Ich finde die Argumente rund ums Schummeln nicht stichhaltig, auch einen Papierlebenslauf kann man “pimpen” und spätestens beim Vorstellungsgespräch fliegt das Ganze auf . Auch dreistufige Verfahren über Online, Telefon und Gespräch halte ich für übertrieben. Es kommt auf die Branche an. Ich arbeite im Bereich Internet, daher findet man Arbeiten und Artikel von mir ohnehin im Netz und die meisten Firmen der Branche erwarten, dass man Profile in den einschlägigen Portalen hat und Arbeitsproben zeigt. Aus einem Lebenslauf auf Papier verlinkt es sich so schlecht ;) Sicher aber wird es weiterhin den eher konservativen Personaler geben, der gern Berge von Papier durchwühlt…Haptik und so. Im Sinne der ganzen Umweltproblematik und in Sachen Effizienz halte ich Online-Bewerbungen für das Verfahren der Zukunft. Und XING wird ein Tool dabei sein, wenn auch nicht das einzige.

  10. Georg sagt:

    Meiner Meinung nach ist XING definitiv eine Idee, die sich bereits sehr seriös etabliert hat. Das Portal wird sich auch mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zukunft noch stark erweitern und seine Nutzerzahlen weiter steigern. Ob ein XING-Profil bald obligatorisch für jeden Jobsuchenden ist, lässt sich noch schwer sagen. Schon jetzt kann sich aber jeder fragen, der etwas auf dem Arbeitsmarkt anzubieten hat, was gegen ein solches Profil spricht. Das einzige (und wichtige!) Contra-Argument, das aus meiner Sicht zählt, ist der sehr offene Umgang mit eigenen sensiblen Daten und deren eventuell ungewünschte Weiterverwertung durch Dritte. Die Vorteile aber überwiegen für mich.
    XING und ähnliche elektronische Portale werden weder Papierbewerbungen nicht völlig verdrängen, aber – wie schon von anderen angemerkt – zunehmend in eine Nischenrolle drängen. Das persönliche (nachgelagerte) Bewerbungsgespräch bleibt aber das wichtigste “Tool” in diesem Prozess.

  11. Grit sagt:

    Denke auch, der Mix macht es. Man kann sich dem Trend nicht verschließen. Und schließlich geht es ja darum, einen adäquaten Job zu bekommen und dafür gibt es eben viele Wege.
    Letztendlich zählt das Ergebnis ;-)

    • Sven sagt:

      Der Mix macht es, da stimme ich dir zu. Es kann nie von Nachteil sein, mehrere Möglichkeiten zu nutzen (Streuung), um an einen Job zu kommen. XING jedoch als Wunder-Tool anzusehen, halte ich für leichtsinnig.

  12. Andreas sagt:

    Ich halte generell die Möglichkeit, sich in Xing zu präsentieren, für zweitgemäß und einen gangbaren Weg – neben vielen anderen Möglichkeiten auch. Dazu gehört -immer noch – die herkömmliche Papierbewerbung.

  13. Antje Scholz sagt:

    Ein gut angelegtes Xing Portal erleichtert enorm die Kontaktaufnahme innerhalb der Businesswelt. Ob das allerdings eine Bewerbung ersetzen kann, ist fraglich. Sicherlich lediglich für Headhunter, die auf der Suche nach fähigen Mitarbeitern sind. Für Neueinsteiger sicherlich keine Alternative.

    • Johanna sagt:

      Das sind auch meine Bedenken – so viel hat man ja als Berufseinsteiger noch nicht vorzuweisen.

      Trotzdem sollte ich mir wahrscheinlich auch mal die Zeit nehmen, mein XING Profil anständig auszufüllen. Man hört ja tatsächlich immer wieder, dass so ein XING-Profil schon einigen zu einem Job verholfen hat.

  14. Gilbert sagt:

    Alleiniges Standard Medium, kann ich mir nicht vorstellen. Xing bietet aber die Möglichkeit eines nie da gewesenen Ressourcen-Mapping. Wären Inhalte auf Richtigkeit überprüft und über Schlagwörter besser verknüpft, hätten es Unternehmen oder Headhunter bei der Personalsuche einfacher. Ich denke Xing ist ein guter Ansatz und wird in Zukunft im Bereich Personalmanagement sicherlich eine Rolle spielen.
    Xing und Onlinebewerbungen stehen meiner Meinung einer herkömmlichen Bewerbungsmappe in nichts nach. Wer sich nicht mit einer Stelle oder dem künftigen Arbeitgeber auseinandersetzt, wird es so oder so kaum bis in die Vorstellungsrunde schaffen.

  15. Maja sagt:

    Ja, Xing ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Ich kenne aber vielle Personaller, vor allen aus dem deutschen Großbetrieben, die halt wie Behörden sind, und immer noch die alte gute Methode der Bewerbung bevorzugen….

    • Sven sagt:

      Exakt! Und genau aus diesem Grund sollten viele Möglichkeiten der Bewerbung ausgeschöpft werden, um nicht solche konservativen Unternehmen auszuschließen. Das wär doch schade, schon im eigenen Sinne.

  16. Nina sagt:

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Xing nicht die (Online-)Bewerbung ersetzen wird/ kann.

  17. Katharina sagt:

    Ich stimme mit dir überein und glaube, dass ein zunehmender Trend alle Dinge online abzuhandeln nicht mehr aufzuhalten ist. Ich persönlich kann mich für Praktikas fast nur noch online bewerben und finde diese schnelle Form der Bewerbung sehr angenehm. Im Onlineportal XING bin ich persönlich noch nicht vertreten, aber vielleicht sollte ich das ändern. Generell glaube ich aber, dass es noch einige Jahre dauern wird bis die konventionelle Bewerbung im Briefformat durch eine alleinige Onlinebewerbung abgelöst wird.

  18. Julia Heuel sagt:

    ein profil bei xing kann als ergänzung dienen. mehr aber auch nicht. es gibt immer noch genug große unternehmen, die PASSIV auf bewerbungen warten und portale wie xing oder auch monster nicht nutzen.

    • derTom sagt:

      ja, spricht aber nicht für die Unternehmen. In Zeiten von demografischen Wandel, Fachkräftemangel und (mal wieder) Wirtschaftsaufschwung ist die Ressource Personal begrenzt. Und Ziel eines Unternehmens ist es doch sicherlich die besten Mitarbeiter zu bekommen. Und es gibt keine Garantie, dass diese sich auf das Unternehmen bewegen, ggf. ist es für das Unternehmen besser auf den Bewerber zu zugehen.

  19. derTom sagt:

    Ich finde es aus heutiger Sich schwierig zu sagen, dass Xing die Bewerbung via post oder Email verdrängen wird. Wollen Unternehmen ja nicht nur Fakten vom Bewerber erfahren, sondern genauso den Bezug zum Unternehmen des potentiellen Arbeitnehmers. Und dies ist bei Xing nur bedingt möglich, da man auf seinem Profil wirklich nur personenbezogene Daten einstellt.
    Für Jobsuchende ist die Plattform auf jeden Fall von Vorteil. Ich persönlich wurde schon 2 mal angeschrieben; nettes Profil, bewerben Sie sich doch mal bei uns. Aber genau das ist der Punkt. Nach dem das Unternehmen sich einen – von dem beruflichen Werdegang – passenden Kandidaten ausgespäht haben, möchten sie auch noch eine “richtige” Bewerbung. Deshalb würde ich dem Artikel zustimmen, dass es auf einen Mix von verschiedenen Bewerbungsmöglichkeiten ankommt. Mit der Aussage “geringer Zeitaufwand” zum Erstellen eines Profils würde ich nur bedingt zustimmen, da man sich sehr wohl Gedanken machen sollte, was den in dem Profil steht. Denn auch wenn man nicht über Xing recrutiert wird, schaut der Personaler mit Sicherheit bei Xing, ob den ein – von anderen Kanälen – Bewerber dort ein Profil hat. Ist dieses dann nicht zufriedenstellend, kann man sich auch mit Xing indirekt einen Stein in den Weg legen.

  20. evi sagt:

    Ich glaube, dass XING das führende europäische Online Business Netzwerk ist und dass es deshalb wichtig ist, dass man sein Profil bei XING haben sollte. Bedenken sollte man dabei aber, dass viele
    sensible persönliche Daten preisgegeben werden und die Mitglieder der Community sich immer mehr in Richtung „gläserner Mensch“ begeben. Die traditionelle“ Bewerbungsmappe“ wird in
    näherer Zukunft aber immer mehr verschwinden. Das wird die Entwicklung sein.

  21. Julian sagt:

    Ein klassisches Bewerbungsgespräch kann auch Xing nicht ersetzen!

  22. Gipsy Queen sagt:

    Der Umwelt zuliebe wäre es gar nicht schlecht…

  23. Franziska sagt:

    Also, wie hier schon viele vor mir festgestellt haben, ich denke auch nicht, dass man in naher Zukunft komplett auf persönliche Bewerbungsunterlagen und auf ein persönliches Gespräch verzichten wird. Ich halte aber XING als eine mögliche Rekrutierungsplattform für Personalbedarfe.

  24. Tino sagt:

    Ich gehöre noch zu denen die kein XING-Profil haben. Einige meiner Freunde sind jedoch schon dabei und erhoffen sich einen echten Vorteil bei Bewerbungen. Ich bin überzeugt, dass der online Bewerbung die Zukunft gehört – zumindest in unserer Generation.

  25. Stefan Rombach sagt:

    Ich finde Xing ganz praktisch, um sich zu präsentieren. Man ist selbst dazu angehalten, seinen Lebenslauf auf dem aktuellen Stand zu halten.
    Es mag vielleicht an meinem Studentenstatus liegen, dass ich bisher noch keine zusätzlichen Kontakte knüpfen konnte bzw. dass ich mal über Xing ein Angebot bekommen hätte.

    Die Frage ist, würde Xing sich einen Gefallen tun, den Account unentgeldlich – zumindest für Nachrichten – zu machen?
    Oder würde das Xing sogar eher abwerten?

    • Stef sagt:

      Ich weiß nicht, wie ich das später beurteilen werde, aber als Studentin lohnt sich ein Profil für mich momentan kaum. Bezahlen würde ich also derzeit auf keinen Fall dafür. In gehobeneren Positionen wäre es mir das vielleicht eher wert.

  26. Sand sagt:

    XING ist schön und gut, aber wie Antje schon meinte, lohnt es sich für Neueinsteiger kaum. Ich hatte jedenfalls keinen Erfolg damit. Mag auch daran liegen, dass ich nur das kostenlose Profil habe. Aber fürs Bezahlen reicht mein Geld nun mal nicht. Also doch lieber die offizielle Bewerbungsschiene. Wobei ich gemerkt habe, dass auch diese nicht so einfach einen Job verschafft. Denn seien wir mal ehrlich, wie Nicole schon sagte, ist Vitamin B das A und O. Das hab ich jedenfalls oft genug mitbekommen und auch ich habe dadurch meinen jetzigen Job bekommen. Naja, Jobchancen als Neueinsteiger (gerade, wenn man aufgrund des Alters kaum Berufserfahrung haben kann) sind echt rar. Und das ist das, was ich in der heutigen Gesellschaft so traurig finde. Egal, ob klassische Bewerbung oder das XING-Profil, es gibt immer Leute, die mehr Qualifikationen aufweisen als der Neueinsteiger und leider viel zu wenige Personaler und Chefs, die sich erinnern, dass sie auch mal klein angefangen haben. Von daher habe ich die Erfahrungen gemacht, dass nur Vitamin B einem wirklich hilft! Leider…

    • Franziska sagt:

      @Sand: Diese Erfahrung musste ich leider auch schon machen. Ohne gescheite Qualifikationen und Kontakte wird es schwer, einen schnellen Einstieg zu finden. Dieses Problem kann auch XING nicht lösen, dort trägt man seine “Nicht-Qualifikationen” ja eigentlich nur noch zur Schau. Hier stellt sich natürlich die interessante Frage: Sollte man als Berufseinsteiger deshalb lieber auf ein XING-Profil verzichten, wenn noch keine wirklich spannenden Qualifikationen vorhanden sind?

    • Katharina sagt:

      Danke für deinen Kommentar.

      In dem, was du bezüglich der Probleme als Berufsanfänger beschreibst, liegt glaube ich auch der Knackpunkt bei XING und Co.

      Wenn man in der Ausbildung bereits Kontakte knüpfen konnte, ist XING eine gute Möglichkeit, um mit Ihnen in Kontakt zu bleiben oder diese wieder neu aufleben zu lassen.

      Hat man aber wenig bis keine Berufserfahrung, stellt sich wirklich die Frage, ob sich ein Profil bei XING lohnt, oder schadet es einem vielmehr, aufgrund evtl. mangelnder Kontakte und Referenzen?

  27. Rita sagt:

    Ich finde die zahlreichen Möglichkeiten der Bewerbung sehr gut. Man sollte offen bleiben für alle neuen Dinge. Man muss in der heutigen Zeit mehrere Optionen ausprobieren, dazu gehören traditionelle Wege (Papierbewerbungen) und das Internet.

  28. Bernd sagt:

    “Xing” wird die Papierbewerbung nicht verdrängen. Es wird eine gute Mischung geben, je nach Branche und Personalbüro, das ist gut so.

  29. Jens sagt:

    Noch ist es nicht so in den Köpfen der deutschen Studenten angekommen, das man nun auch für Businesskontakte zahlen muss. In manchen Kreisen ist es normal, dass man sich in gewisse Kreise einkaufen muss um an die richtig guten Jobs zu kommen. Wenn es Xing schafft, die Qualität der Angebote zu halten bzw. auszubauen sehe ich gute Chancen für Xing. Doch wird sie nicht die klassische Bewerbung ablösen. Nur der erste Kontaktpunkt wird erleichtert. Auch ist es durch Xing einfacher Freunde und ehemalige Kollegen dem eigenen Bekanntenkreis vorzustellen und ihnen somit einen Fuss in die Tür zu verschaffen.

  30. Sand sagt:

    @Franziska: Gute Frage, die du da in den Raum stellst. Ich weiß nicht, ob ein XING-Profil das Maß aller Dinge ist. Schließlich kann man sich auch einfach so bei jedem Unternehmen bewerben (egal ob initiativ oder auf ausgeschriebene Stellen) und sich interessant machen. Ich denke, es sollte jeder für sich selbst wissen, was das Beste für ihn/sie ist oder es einfach herausfinden, indem man alle sich bietenden Möglichkeiten ausprobiert.

  31. Robert sagt:

    Xing wird längerfristig keine Relevanz mehr haben. Linked in ist auf dem Vormarsch und wird sich wie Facebook (im Vergleich zu xxVZ) auch auf dem deutschen Markt verbreiten. Das liegt zum einem an der zunehmenden allgemeinen Internationalisierung und zum anderem an grundlegend fehlenden Funktionalitäten. Xing wird die Papierbewerbung nicht verdrängen. Digital wird die Papierbewerbung verdrängen. Personaler brauchen mehr Informationen als nur Jobtitel, Jobbeginn und -ende. Diese Bedürfnisse müssen erfüllt werden. Daher Erstkontakt ja bzw. vielleicht aber vollständige Bewerbung nein.

    @ Tom: stimme dir zu. Unternehmen die nur über den Postweg Bewerbungen akzeptieren sind nicht im “relevant set”. Wie kann man das denn bitte heute noch verargumentieren? Stichworte: Effizienz, Kosten, Nachhaltigkeit, Image, Zukunftsorientierung

  32. Rossi sagt:

    Der Mix wird bleiben, aber ich sehe mir JEDEN Bewerber in Xing oder Social Networks an. Und der Research spielt ne große Rolle bei der Vora- (nicht der End-)Auswahl.
    Ein paar Zahlen wären noch interessant gewesen.

  33. Lia sagt:

    Ich habe mich noch nicht auf einem der Portale angemeldet, glaube aber, dass die Unternehmen es damit viel leichter haben zukünftige Mitarbeiter zu finden. Deshalb wird es sich durchsetzen. Außerdem ist interessant bei Xing, dass viele Projekte ins Leben gerufen werden konnten, weil die “Mitarbeiter”, Freiberufler…untereinander kommunizieren. Das ist toll! Ich arbeite gerade an meinem Xing-Profil und werde es demnächst nutzen. Das, und vielleicht auch noch das ein oder andere ;-)

  34. Krastyo Kutov sagt:

    Ein gutes Profil bei XING bedeutet mehr Chancen…interessant.”Es ist nicht alles gold,was glänzt”

  35. Berit sagt:

    Die Papierbewerbung wird mit dem Generationenwechel in den Personalbüros verdrängt werden. Ob dann Xing oder andere Profile oder eine einfache e-Mailbewerbung lässt sich schwer sagen, aber digitaler wird es bestimmt.

  36. Georg sagt:

    Es ist natürlich fantastisch im Internet, ob nun bei XING oder woanders, sein Profil zu erstellen.
    Um die traditionelle Bewerbungsmappe mache ich mir noch keine Sorgen. Diese wird immer wieder eine wichtige Rolle spielen und es ist auch von der Branche abhängig.

  37. Pat sagt:

    Die Papierbewerbung ist ja schon durch E-Mail kaum noch gefragt. Ist ja klar. Die Unternehmen wollen Geld sparen und die Unterlagen nicht zurückschicken, wozu sie ja sonst verpflichtet sind.

    Außerdem ermöglichen Datenbanken eine bessere Vergleichbarkeit als 20 nebeneinanderliegene Lebensläufe.

  38. Tino sagt:

    Netzwerke sind ja schön und gut, aber wenn ich dann einen super Job gefunden habe – brauche ich dann die Plattform noch? Ganz zu schweigen wenn ich in einer Gegend wohne, in der die Jobs rar sind. Oder soll man ständig in eine neue Stadt ziehen?

  39. Carsten sagt:

    Ich denke die herkömmlichen Bewerbungsarten werden auch weiterhin erhalten bleiben. Auch wenn die schriftliche Bewerbungsmappe mehr und mehr an Bedeutung verlieren wird.

  40. jani sagt:

    jani: Bei einer Bewerbung sollten beide Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. Die Erstellung eines XING- Profils ersetzt nicht die klassische Bewerbung- die persönlchen Bewerbungsunterlagen und das persönliche Gespräch.

    • jenny sagt:

      Ich hatte vorher überhaupt noch keine Berührung mit XING. also danke für den ersten Einblick…trotzdem nicht weniger Fragen.

  41. Pauline sagt:

    Onlinebewerbungen sind ja mittlerweile häufiger zu finden (sogar bei der HTW). Xing hilft auf jeden Fall bei der Netzwerkbildung, die bekanntermaßen immer nützlich ist! Die Möglichlkeiten selbst passende Angebote zu finden, oder einfach gefunden zu werden sind enorm und für mich positiv zu sehen. Der daraus folgende Schritt, sich dem Unternehmen vorzustellen, impliziert dann ja auch die Recherche über das Unternehmen (im Idealfall) und wird nicht ersetzt.

  42. Ute sagt:

    Das Internet wird zukünftig auch bei Bewerbungen eine immer größere Rolle spielen. Inwieweit sich die Unternehmen darauf einlassen, hängt sicherlich auch von deren Profil ab- und davon, welches Portal sie nutzen wollen und werden. Ein solches Portal- oder dieses
    ( XING) kann nur zur ersten Kontaktaufnahme dienen.

    • jani sagt:

      Da kann ich dir nur zustimmen. Eine alleinige Bewerbung über das Internetportal ist nicht ausreichend. Insbesondere ein Vorstellungsgespräch kann vielseitige Facetten eines Menschen zeigen.

  43. Lutz sagt:

    Ganz ohne real life funktioniert Xing aber auch nicht. Alle Kontakte habe ich bisher immer nur aus dem echten Leben nach Xing “importiert”. Also einfach anschreiben und dann “kontakten” funktioniert meiner Meinung nach nicht. Und eine wirklich hilfreiche Suche nach Personen hat man nur als Premium-Mitglied.

    An die wirklich guten Jobs kommt man nur durch persönliche Kontakte und ein wenig Glück. Genauso wie mit guten Wohnungen. Den “Schrott” gibt es dann bei Immoscout. Analog verhält es sich mit Stepstone. Am besten jetzt schon vorsorgen oder reich heiraten ;-)

    • Bastu sagt:

      Es gibt bei Xing aber auch Foren, in denen “munter” über gleiche Interessen und Themen diskutiert werden kann. Ich denke schon, dass man auf diesem Wege den ein oder anderen Gleichgesinnten als Kontakt gewinnen kann.

  44. Melanie Knueppel sagt:

    Ich habe selber ein Xing Profil, allerdings ruht es noch sehr still im Keller.

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es wirklich für meine Bewerbungen nutzen möchte. Für Kontakte in der Berufsbild finde ich es aber nicht schlecht. Aber auch nur wenn man es füttert und pflegt. Das kostet Zeit.

  45. Thomas sagt:

    Ein interessanter Gedankengang. Im Xingportal bin ich schon seit Jahren Mitglied und bekomme auch des öfteren Jobangebote, aber dennoch habe ich nie positiv reagiert. Auf alle meine bisherigen Stellen habe ich mich selbst mit einer klassischen Bewerbung beworben. Von Xing habe ich in dem Sinne nie Gebrauch gemacht und somit teile ich die hier geäußerten Sorgen nicht.

  46. Melanie sagt:

    Meiner Meinung nach kann man einen zunehmenden Einfluss des Onlinewesens nicht mehr aufhalten und somit glaube ich auch, dass in Zukunft immer mehr Bewerbungen online stattfinden. Heutzutage gibt es Headhunter und anonyme Bewerbungen des Staates, um allen Bewerbern möglichst gleiche Chancen zukommen zu lassen. Wieso kritisiert man da Xing? Die Welt dreht sich schneller, die Dinge sind vergänglicher und somit müssen sich alle anpassen, denn dieser Fortschritt ist nicht mehr aufzuhalten.
    Trotzdem erachte auch ich eine ordentliche Bewerbung mit Mappe und schickem Foto als angenehmer und sie zeigt auch einen größeren Fleiß und Gewissenhaftigkeit. Viel Spaß noch beim Diskutieren

    • jani sagt:

      Du hast Recht, dass die Welt sich schneller dreht und wir den Fortschritt nicht aufhalten können. Aber ich bin nicht deiner Meinung, dass wir uns alle anpassen müssen. Ich bin eine eigene Persönlichkeit, fühle, entscheide und bewerte selber. Wir tragen z. B. nicht alle die gleiche Kleidung -wie langweilig wäre dies. Oder?

  47. Stefanie sagt:

    Ich denke auch, dass die klassischen Bewerbungsarten bestehen bleiben. Ich persönlich kenne niemand, der über Xing seinen Job bekommen hat

  48. Katja sagt:

    Ich glaub Xing wird auch perspektivisch nur eine weitere Alternative zur Jobsuche darstellen, weil das in der Bewerbung so beliebte “Motivationsschreiben” aus einem Xing-Profil nicht hervorgeht.

    • Christian sagt:

      Wahrscheinlich ist XING wirklich nur der erste Schritt einer Kontaktaufnahme (“Wir haben Interesse…”), woraufhin eine schriftliche Bewerbung inklusive Motivationsschreiben verlangt wird. Sogesehen erleichtert XING die Kontaktaufnahme, das Bewerbungsverfahren bleibt aber mehr oder weniger unangetastet bzw. obliegt den Vorlieben des entsprechenden Unternehmens.

    • Katharina sagt:

      Da hast du Recht. Aber wir wissen ja nicht, wie sich diese Plattform weiterentwickelt. Vielleicht kannst du bald auch dein Motivationsschreiben auf dem Profil des Unternehmens hinterlassen.

      • Basti sagt:

        Das halte ich gar nicht mal für so unwahrscheinlich. Solange sich der Beewerbungsablauf für mich als Bewerber vereinfacht, bin ich für alles offen ;)

  49. Christian sagt:

    Was ist eigentlich mit LinkedIn? Ernsthafte Konkurrenz für XING?

    • Katharina sagt:

      Ich hatte bei meiner Recherche gelesen, dass Xing circa 3 Millionen Mitglieder ( manchmal wird auch von 4 Millionen gesprochen) verzeichnet. LinkedIn hat dahingegen nur circa 1 Million.

      Trotz alledem denke ich, dass LinkedIn in Zukunft in Deutschland noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Die internationale Relevanz dieses Portales spricht dafür.

      • Basti sagt:

        Genau, LinkedIn ist internationaler ausgerichtet und besitzt damit meiner Meinung nach ein größeres Potential als XING.

  50. Basti sagt:

    Es stellt sich auch die Frage, ob die Unternehmen, die aktiv Bewerber anschreiben, es nötig haben, weil vielleicht von alleine keine/nicht ausreichend Bewerbungen reinkommen…?!

Semesterarbeit 2010

Der rauschende Weg vom ruhigen Studenten hin zum patizipativen Mitgestalter.
In den vergangenen fünf Jahren haben wir zunehmend Social Media Tools in unser Privatleben integriert. Ob nun ein Profil in [...]

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Berlin

Wir schreiben das Jahr 2035. Berlin hat aufgeräumt. Das Schwabenbashing, im Jahr 2010 noch als Randsport betitelt,  hat sich mittlerweile zum etablierten Breitensport gemausert. Angeführt von Maik D., dem [...]

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