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	<title>Social Media Projektseminar an der HTW Berlin</title>
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		<title>Befreiung vom Stadtfeind Nummer Eins &#8211; eine Zukunftsvision</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 07:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Wir schreiben das Jahr 2035. Berlin hat aufgeräumt. Das Schwabenbashing, im Jahr 2010 noch als Randsport betitelt,  hat sich mittlerweile zum etablierten Breitensport gemausert. Angeführt von Maik D., dem Neuköllner, der damals die Kinderwagen in Prenzlauer Berg anzündete, begann die von ihm gegründete Bewegung „Schwabenfreies Berlin“ die Stadt von allen lästigen Schwaben zu säubern.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 2026 beschloss die Berliner Bevölkerung durch einen Volksentscheid dann die Ausgrenzung dieser in Berlin völlig deplatzierten Bevölkerungsschicht. Schwaben dürfen seit dieser Zeit nur noch in einem umzäunten Gebiet leben und müssen, sollten sie sich außerhalb der Zone bewegen, gut sichtbar das Wappen Schwabens tragen. Man könnte jetzt meinen, diese Maßnahme hätte bei den Schwaben eine Massenflucht zur Folge gehabt. Doch wer die Schwaben kennt, weiß, dass sie ihren einmal aufgebauten Reichtum nur äußerst ungern wieder hergeben. Somit wurde dadurch zwar der Zuzug neuer Schwaben-Besatzer von vormals ca. 7000 jährlich auf fast Null im Jahr 2030 reduziert. Die bereits Eingereisten blieben allerdings im Lager.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_04981-e1315764323651.jpg"><img class="size-medium wp-image-2835 aligncenter" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_04981-e1315764323651-199x300.jpg" alt="Schwabylon Kampagne Berlin Prenzlauer Berg" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Länder Baden-Württemberg und Bayern reagierten auf diesen Akt der Isolation mit der Nichterfüllung ihrer Pflicht im Länderfinanzausgleich. Berlin erhält seitdem keine Unterstützung mehr aus den selbsternannten Hass-Ländern. Durch diese Maßnahme fehlen der Hauptstadt seither rund 2 Milliarden Euro jährlich. Das tut zwar weh, aber Hauptsache die schwäbischen Bäckereien sind aus dem allgemein zugänglichen Stadtbild verschwunden. Dort wo eben noch „Laugeweck“ und „Hefezöpfe“ über die Theke gereicht wurden, gibt es nun wieder Schrippe und Schultheiss. Sämtliche Berliner Cafés führen nun nicht mehr eine nie enden wollende Auswahl an Caféspezialitäten sondern einheitlich: Kaffee. Wahlweise mit Milch und/oder Zucker. „Wer braucht schon Vielfalt?“, sagte ein Berliner damals, „mit Kaffee und Pommes rot-weiß waren doch früher och alle zufrieden!“ Dass sämtliche Werbeagenturen und Investoren mit ins „Schwabenghetto“ zogen, stört hier niemanden. „Niemand hier will diese janzen kapitalistischen Werbefuzzis und schnieken Häuserfassaden! Endlich is allet wieder so wie vor fuffzich Jahren!“ Da Prenzlauer Berg sowieso schon ein an die Spätzlesfresser verlorener Bezirk war, störte der Zaun um dieses Gebiet auch niemanden. Alle anderen Bezirke wurden bereinigt. Eine Ausweitung des Spießertums konnte somit gestoppt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Von Mietpreistreibung und einer Vertreibung der alteingesessenen Berliner kann nun keine Rede mehr sein. Ganz im Gegenteil. Es gibt wieder Wohnraum für alle. Zwar ist dieser nun marode und die Strom- und Wasserversorgung ist dank der korrupten Berliner Wasserbetriebe und Energiekonzerne eher dürftig, dennoch hat jeder ein Dach über dem Kopf. Die Lofts außerhalb des Prenzlauer-Berg-Ghettos wurden wieder einer vernünftigen Nutzung zugeführt. Endlich leben dort wieder Großfamilien, die vorher auf versifften Matratzen im Görlitzer Park vor sich hinvegetieren mussten. Teilweise diensen sie aber auch als Lagerraum für das längst alles dominierende Pfandsammelbusiness.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_04872.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2859" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_04872-e1315863656185-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Besonders die Infrastruktur in der Hauptstadt leidet unter den gekürzten Geldern. Bereits nach dem ersten schwabenfreien Winter waren die Straßen und Gehwege aufgrund der fehlenden Gelder mit Schlaglöchern übersät. Die damalige Bürgermeisterin äußerte sich dazu: „Na und, dit braucht doch eh keiner mehr, jetzt wo die janzen Kinderwagen endlich weg sind.“ Universitäten und Schulen wurden ebenfalls geschlossen. Dem Senat fehlt einfach das Geld dafür.</p>
<p style="text-align: justify;">Berlin ist nun wieder ein großes total alternatives Dorf. Wie damals vor der Wende als die Schwaben noch nicht ganze Bezirke besetzt hatten. Die Stadt verändert sich auch nicht mehr, sondern bleibt schlicht und einfach stehen. Die Bezirke außerhalb Prenzlauer Bergs wirken, verglichen mit den Schwabenghettos, zwar leblos, doch die Berliner fühlen sich nun wieder wohl. Investoren scheuen sich niederzulassen, Künstler und Kreative finden keine Inspiration mehr und haben die Stadt schon vor Jahren verlassen. Die Fashionweek ist nach Leipzig umgezogen. Hier ist alles noch authentisch und der neue Flughafen sorgt für reichlich internationales Publikum. Berlin ist endlich wieder die chaotische und dreckigste Stadt Deutschlands. Wie schön!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/schwaben-2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2840" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/schwaben-2-167x300.jpg" alt="Schwaben-Verbot in Berlin (Hotel Michelberger)" width="167" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dass das alles totaler Quatsch ist und nie in dieser Form eintreten wird, ist hoffentlich jedem klar. Diese kleine Geschichte soll lediglich aufzeigen, wohin innerdeutscher Rassismus in Berlin führen kann. Ist es nicht genau diese kulturelle Vielfalt die Berlin zu dem macht was es ist? Ist es wirklich der Hass auf Schwaben, der Menschen „Tötet alle Schwaben!“ oder „Kauft nicht beim Schwaben“ an Häuserwände schmieren lässt oder wird einfach ein Sündenbock für die eigene Unzufriedenheit gesucht? Und wie groß wäre wohl der Aufschrei in der Bevölkerung, wenn man das Wort Schwabe durch Jude oder Türke ersetzen würde? Reicht es nicht, dass junge dumme Menschen, wie Maik D. sich dadurch angesprochen fühlen und Kinderwägen aus „Schwabenhass“ anzünden? Wenn alle Schwaben aus Berlin wegziehen würden, würde dann eine andere Gruppe den Hass auf sich ziehen? Wie wäre es zum Beispiel mit Menschen aus NRW? Denn jährlich ziehen beinahe doppelt so viele NRW´ler als Baden-Württemberger nach Berlin.</p>
<p style="text-align: justify;">Braucht eine tolerante Weltstadt wie Berlin tatsächlich immer ein Feindbild?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0448.jpg"><img class="size-large wp-image-2833" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0448-1024x681.jpg" alt="Schwaben Raus Schriftzug Berlin Mauerpark" width="1024" height="681" /></a></p>
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		<title>Berlin und Ich – Eine Beziehung auf dem Prüfstand</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 08:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin – das ist Heimat. Berlin – das ist Liebe. Doch wie in jeder Liebesbeziehung gibt es auch hier Höhen und Tiefen. Es ist keine einfache Liaison, die ich mir da ausgesucht habe… Kreischende Junggesellinnen, blökende Fußballfans, stillende Mütter auf der Straße, Straßenfeger-Verkäufer an jeder Ecke und Scheibenputzer an der Ampelkreuzung stellen meine Liebe immer wieder auf die Probe. Und immer wieder aufs Neue stelle ich fest, es geht nicht mit aber auch nicht ohne…</strong></p>
<p>Eine Gruppe Jugendlicher steht kreischend vor einer kleinen Kiste mit Vorhang, aus deren überfülltem Innenraum ebenfalls lautes Gelächter zu hören ist. Und immer wieder denke ich mir: Mein Gott, Leute, es ist nur ein Passbildautomat! Diese nostalgischen Automaten, die vereinzelt in den Straßen der angesagten Szeneviertel stehen, werden von grundsätzlich mindestens drei Verrückten gestürmt, die Grimassen schneiden, um sich auf diese Weise unangepasst und gekonnt in Szene zu setzen und die versoffenen Abende für immer und ewig für die Nachwelt festzuhalten. Jemand hat die Dinger auch nur aufgestellt, damit angeheiterte Partypeople fleißig ihre Zwei-Euro-Stücke, eines nach dem anderen in den Münzschlitz werfen. Ob der Automatenbetreiber damit reich wird? Man weiß es nicht.</p>
<p>Während ich einen dieser Automaten auf der Kastanienallee entdecke, kommt mir eine in Zimmermädchenkostümen gekleidete Gruppe kreischender junger Mädels entgegen – ja, es ist mal wieder Junggesellinnenabschied. Mein persönlicher Rekord liegt übrigens bei sechs solcher Gruppen an einem einzigen Abend! Berlin mutiert zur Brutstätte organisierter Junggesellinnenüberfälle. So viele Leute können doch gar nicht heiraten?! Von den kleinen Wodka-Fläschchen, die die überdrehten Zimmermädchen an mutige und willige Opfer verteilen, haben sie selbst vermutlich schon mehr als genug intus – Bloß nicht schon wieder angesprochen werden. Ich schaffe es gerade noch, mich in die nächste Bahn zu retten.</p>
<p>Apropos Bahn: Es gibt Tage, an denen man nicht mit der S3 an der Wuhlheide vorbeifahren sollte – Richtig: ein Union Spiel. Typisch, ich vergesse grundsätzlich das Heimspiel und steige nichtsahnend in die Bahn &#8211; Den zugestiegenen Pulk grölender Fans vergisst man nicht so schnell! Ob Union dabei gewonnen oder verloren hat ist nebensächlich. Hauptsache jeder kann so viel Lärm machen wie er will. Durch das Gebrüll lassen sich die anderen Fans nicht lange bitten und produzieren ihrerseits eine Geräuschkulisse, die eher an die Laute von Neandertalern erinnert, als an die ziviler Bürger. Noch einen drauf setzen sie dann, wenn sich die Bahn in Bewegung gesetzt hat, wo sich das Spektakel im wahrsten Sinne des Wortes hochschaukelt. Mit vereinten Kräften und einem unmissverständlichen „Wir wollen WIPPEN, WIPPEN, WIPPEN…“ bringen sie die tonnenschwere Bahn tatsächlich in Bewegung und werfen die Gesetze der guten Sitten kurzerhand über Bord. Jeder, der sich in dem Augenblick als blinder Passagier mit in der Bahn befindet, tut gut daran, das Ganze über sich ergehen und sich nichts anmerken zu lassen.</p>
<p>Apropos ignorieren! Da ich als Wiederholungstäter, so wie heute, öfter mal über den Alexanderplatz laufe, bin ich den Spießroutenlauf schon gewöhnt und mache mir nichts daraus, wenn mir mal wieder einer dieser  übermotivierten Weltverbesserer den Weg schneidet oder sich sogar in den Weg stellt. Mit einem breiten Grinsen kommt er aus seiner Lauerstellung auf mich zugelaufen und will angeblich nur zwei Minuten meiner Zeit. Dass ich dabei abgehetzt bin und nur pünktlich zur Arbeit kommen will, scheint ihm reichlich egal zu sein. Oder die Sinti und Roma-Mädchen, die mich mit einem schreienden Kind unterm Arm fragen: „You speak english?“ und mir nebenbei einen zerknitterten Zettel unter die Nase halten, auf dem steht, warum gerade sie meine Hilfe benötigen. Hallooo?! Die glauben doch wohl nicht im Ernst, dass sich auf diese Weise mein Helfersyndrom meldet?! Derartige Skurrilitäten schalten meine Sinneswahrnehmung automatisch auf Durchzug.</p>
<p>Doch Berlin enttäuscht mich nicht, hier werden alle meine Sinne bedient, egal ob ich nun gerade bereit dafür bin oder nicht. Letztens saß mir eine Frau – sie war augenscheinlich schon etwas älter – in einem Café in Prenzlauer Berg schräg gegenüber. Als ich bemerkte, was sie da tat, verschluckte ich mich fast an meinem Stück Kirschstreusel. Ich schaute nur kurz rüber und sah wie sie ihre milchgefüllte Brust auf den Tisch packte, um ihr quietschendes Gör zu stillen. Erneut wurde mir vor Augen geführt, dass man in Pregnant Hill – so wird Prenzlauer Berg neuerdings treffend genannt – keine Minute mehr verbringen kann, ohne plärrende Kinder und Mütter mit entblößter Milchbar zu ertragen, während man eigentlich nur bei einem Latte Macchiato und einem Stück Kuchen entspannen will. Aber nicht nur die Windelarmada  mit ihren McLaren-Kinderwagen oder die Piefkes mit ihren Likeabike Holzrollern, die übrigens nie nach oben gucken, stellen meine Nerven auf die Probe. Auch die Fraktion der Röhrenjeans-Träger mit Jutebeutel und Club Mate im Anschlag, die seit höchstens einem Jahr in Berlin wohnen und in Sachen Coolness und Hipness zur Elite gehören wollen, sind für mich zu einer Art Sinnbild des „Berlin ist arm aber sexy“-Image geworden. Wohl eher arm als sexy.</p>
<div id="attachment_2706" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/PhyreWorX.jpg"><img class="size-medium wp-image-2706 " src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/PhyreWorX-220x300.jpg" alt="liebevolle Ampelgestaltung in Berlin" width="230" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">liebevolle Ampelgestaltung in Berlin</p></div>
<p>Aber es gibt im Prinzip fast nichts mehr, was mich noch vom Hocker reißt. Und so gehören ebenso die Keulen schwingenden Artisten an den Ampeln zum Stadtbild von Berlin, wie die Scheibenputzer, die selbst bei aktiviertem Scheibenwischer versuchen, ein Herz mit ihrem Abzieher auf die Scheibe zu malen. Weniger aufdringlich, aber mindestens genauso nervig sind die Akkordeon spielenden Gesellen, die für eine Station in der S-Bahn mitfahren und für ein zweiminütiges Gejaule ihre Hüte aufhalten. Auch die Motz- und Straßenfeger-Verkäufer bringen gequält und eintönig ihren immer gleichen Text hervor. Die immer gleichen Bilder, denen ich permanent ausgesetzt bin, lassen mich so oft an eine Zeit zurück denken, als ich noch unbekümmert und unbehelligt durch die Straßen ging. Mir drängt sich der Gedanke auf, dass meine Beziehung zur Stadt einen neuen Anfang braucht – vielleicht sollte ich Berlin einfach mal mit anderen Augen betrachten.</p>
<p>Am nächsten Wochenende werde ich mal alles ganz anders machen.</p>
<p>Dem Weltverbesserer schenke ich genau eine Minute meiner Zeit und dem Straßenfegermann kaufe ich eine Zeitung ab. Später sitze ich mit meinen Freunden nicht einfach nur am Stammtisch meiner Lieblingskneipe. Nein, ich werde meine Freunde davon überzeugen, einfach mal zu einem Union Spiel zu gehen – vielleicht verstehe ich ja dann die Gefühlsausbrüche danach. Zu späterer Stunde läuft uns noch ein Junggesellinnenabschied über den Weg – denen kaufen wir „für den Guten Zweck“ noch ein paar Wodka-Fläschchen ab…</p>
<p>Das gemeinsame Automatenfoto wird uns an diesen Abend erinnern.</p>
<p>Danke Berlin. Lange nicht so viel Spaß gehabt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Uns interessieren eure Antworten auf folgende Fragen:</strong></p>
<ul>
<li>Welche besonderen Erlebnisse hattet Ihr bereits in Berlin?</li>
<li>Welcher Bezirk bietet Potential für die skurrilsten Erlebnisse?</li>
<li>Wie geht ihr mit dem Bild der allgegenwärtigen Armut von einigen Menschen um?</li>
<li>Wie reagiert ihr, wenn euch Leute auf der Straße nach Geld fragen?</li>
<li>Was macht Berlin lebens- und liebenswert?</li>
<li>Womit müsst ihr euch in Berlin arrangieren?</li>
<li>Was tut ihr aktiv, um euch zu engagieren?</li>
<li>Wenn ihr freie Hand hättet, wie stellt Ihr Euch das perfekte Berlin vor?</li>
</ul>
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		<title>Fliehen statt Feiern: &#8216;I disheart Berlin&#8217; und die Schattenseiten der Hauptstadt</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 13:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lennart Durak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin boomt. Während die Hauptstadt sich selbst feiert, schwindet das Berliner Flair dahin. Stadtflucht als letzte Chance. Die Schattenseiten von Berlin ziehen ihre Kreise und doch ist Berlin attraktiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><strong>Berlin boomt, keine Frage. Die Hauptstadt feiert sich selbst: Neben London und Paris ist sie die Nummer drei im europäischen Ranking der attraktivsten Stadtmetropolen. Fast <span style="color: #333333">20,8 Millionen</span> bezahlte <span style="color: #808000"><a title="Berlin: 20,8 Mio. Übernachtungen 2010" href="http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/abisz/tourismus.html" target="_blank"><span style="color: #808000">Übernachtungen in Berlin</span></a></span> im Jahr 2010. Der Touristenverband-Chef <span style="color: #808000"><a title="Burkhard Kieker Profil" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1035419/Burkhard_Kieker.html" target="_blank"><span style="color: #808000">Burkhard Kieker</span></a></span> hat ein ehrgeiziges Ziel. Bis zum Jahre 2020 sollen es mehr werden, viel mehr – <span style="color: #808000"><a title="Berlins ehrgeiziges Ziel: 30 Millionen Übernachtungen bis 2020" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1618177/Wie-Berlin-noch-mehr-Touristen-anlocken-will.html" target="_blank"><span style="color: #808000">30 Millionen</span></a></span> Übernachtungen pro Jahr. Das einzigartige Berliner Flair, in dem unkonventionell Deals und Freundschaften entstehen, schwindet dahin und treibt die Menschen aus der Stadt. Weg aus Berlin. Die Schattenseiten der Berliner Tourismuspolitik ziehen ihre gentrifizierenden Kreise und doch ist Berlin attraktiv wie nie zuvor. Ein Phänomen, das heute nur noch Touristen verstehen.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/btm_logo_4c.jpg"><img class="size-full wp-image-2484 alignleft" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/btm_logo_4c.jpg" alt="" width="868" height="393" /></a>Touristen, Künstler, Feierwütige, Musiker, Kulturinteressierte, DJs, Medienfachleute, Studenten, Senioren, Gays, Trans* und Lesbians – männlich, weiblich und intersexuell. Wenn Berlin ruft, kommen sie alle. Ein multikultureller Mix aus Sprachen, Lebensstilen und Lebensformen. In Scharen und unbeirrt von der Kehrseite der Medaille. Die Japaner, die jede Bewegung und jedes kitschige Objekt mit der Kamera auslösen. Die Spanisch sprechenden Menschen, die die Freiheit des Alkoholkonsums geniessen, wo in ihrem Land doch Restriktionen wie z.B. Alkohol an öffentlichen Orten und Sperrzeiten existieren.</span></p>
<p style="text-align: justify"> <span style="color: #333333"><img src="http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00420/sei_Touristen_BM_Be_420099b.jpg" alt="" width="468" height="312" /><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/party-bei-radio-fritz-drierp1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2657" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/party-bei-radio-fritz-drierp1.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><br />
Die Schwulen und Lesben, die Berlin als queerste Metropole Europas zu den </span><span style="color: #808000"><span style="color: #808000"><span style="color: #333333">(transgenialen)</span> <a href="http://www.csd-berlin.de" target="_blank">CSD Paraden</a></span></span><span style="color: #333333"> und <a title="Motzstrassenfest in Berlin" href="http://www.regenbogenfonds.de/index_d.php" target="_blank"><span style="color: #808000"><span style="color: #808000">schwullebischen Stadtfesten</span></span></a> heimsuchen und das tolerante Weltbild von Berlin stärken (Hi-Five!). Die Nachbarn, die bei jeder Party oder musikalischen Probe im Victoria-Park inzwischen die Polizei rufen. Der <span style="color: #808000"><a title="Sauftourismus in Berlin" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-ist-nicht-mehr-unser-wrangelkiez/3893872.html" target="_blank"><span style="color: #808000">Sauftourismus</span></a></span>, der sich direkt vor der eigenen Haustür in Neukölln, Kreuzberg, Friedrichshain  und Prenzlauer Berg bis in die Morgengrauen abspielt. Die am Wochenende “vollgekotzten” Trams gen Warschauer Strasse. Der Müll, der sich an den unmöglichsten Stellen auf den Strassen stapelt. Und am Ende fühlt sich niemand dafür verantwortlich. Wer zahlt den Preis und trägt die Kosten für den (Kultur-)Verfall Berlins?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="youtube">
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/ryLpEl59hR4?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;loop=&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ryLpEl59hR4">www.youtube.com/watch?v=ryLpEl59hR4</a></p></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><strong><em>“</em>Die vielen Gesichter Berlins.”<em> (siehe Youtube Imagefilm)</em></strong></span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333">Ein Titel des Image- und Kampagnenfilms <span style="color: #808000">‘<a title="Beliner Tourismus Marketing GmbH: Visit Berlin" href="http://www.visitberlin.de/" target="_blank"><span style="color: #808000">visitberlin’</span></a></span> der Berlin Tourismus Marketing GmbH, um die Hauptstadt als modern, dynamisch und weltoffen zu präsentieren. Doch wieviel Wahrheit steckt in diesem Titel? Berlin sitzt trotz Tourismus-Rekordzahlen seit 2009 auf einem <span style="color: #808000"><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/6-3-milliarden-euro-neue-schulden-fuer-berlin/1513096.html" target="_blank"><span style="color: #808000">Schuldenberg</span></a></span> von mehr als </span><span style="color: #333333">60 Milliarden Euro</span><span style="color: #333333">. Im Jahr 2010 sind 1,4 Milliarden Euro Neuschulden hinzugekommen, was umgerechnet <span style="color: #808000"><a title="Berlins Neuschulden 2010" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1508345/Berlin-hat-17-420-Euro-Schulden-pro-Kopf.html" target="_blank"><span style="color: #808000">17.420 Euro</span></a> </span>Schulden pro Einwohner bedeutet. Der Schuldenberg spiegelt sich vermehrt wider in den baufälligen Immobilien von unattraktiven Vierteln wie z.B. Lichtenberg, Marzahn oder Hennigsdorf.  Dort, wo kein Tourist vom Berliner Stadtmarketing hingelockt wird. Still und heimlich werden die hässlichen Seiten von Berlin unter den Teppich gekehrt. Das <a href="http://www.bild.de/regional/berlin/chaos/klaus-wowereit-berliner-haben-die-schnauze-voll-11095002.bild.html" target="_blank"><span style="color: #808000">Berliner S-Bahn Chaos</span></a> und die steigenden Zahlen der am Existenzminimum lebenden Menschen (<span style="color: #808000"><a title="Sozialhilfeausgaben 2009 in Berlin" href="http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/presse/topdf.asp?pmspfad=../pms/2010/10-12-03.pdf" target="_blank"><span style="color: #808000">Sozialhilfeausgaben 2009</span></a></span>: </span><span style="color: #333333">1,3 Millarden Euro</span><span style="color: #333333">) sind weitere Indizien dafür, dass Berlin in einer anderen Liga spielt als London und Paris im <span style="color: #808000"><a title="Berlin im Stadtvergleich zu Paris" href="http://www.welt.de/lifestyle/article3036263/Paris-die-Hauptstadt-der-Eleganz-Berlin-dagegen.html" target="_blank"><span style="color: #808000">Städtevergleich</span></a></span>.</span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><a href="http://dkpfriedrichshainkreuzberg.blogsport.de/images/Stadtmotive3.jpg"><span style="color: #333333"><img src="http://dkpfriedrichshainkreuzberg.blogsport.de/images/Stadtmotive3.jpg" alt="Aktionen gegen Gentrifizierung" width="200" height="200" /></span></a></span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333">Das Hamburger Forschungsinstitut Gewos prognostiziert: Im Jahre 2015 werde <span style="color: #808000"><span style="color: #333333"><span style="color: #808000"><a title="Prognose für 2015: Wohnungsnot in Berlin" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/2015-droht-wohnungsnot-in-ganz-berlin/2732844.html" target="_blank"><span style="color: #808000">Wohnungsnot</span></a></span> in Berlin</span></span> herrschen, weil der Bedarf an Wohnungen für ca. 50.000 Haushalte steige, Berlin jährlich jedoch nur 3.500 Wohnungen baue. Die Miete für Wohnraum in Berlin ist dem Mietspiegel 2011 nach um 7,9% seit der letzten Datenerhebung 2009 gestiegen.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333">Berlin ist nicht mehr <em>“<span style="color: #808000"><a title="Wowereits Slogan für die Stadt Berlin: &quot;arm aber sexy&quot;" href="http://www.focus.de/politik/deutschland/wowereits-berlin-slogan_aid_117712.html" target="_blank"><span style="color: #808000">arm aber sexy</span></a></span>“</em>, es ist jetzt <strong>arm und Mainstream</strong>. Die Konsequenz: Der <span style="color: #808000"><a title="Wort des Jahres 2010: Wütbürger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wutb%C3%BCrger" target="_blank"><span style="color: #808000">Wutbürger</span></a></span> formiert sich in Berlin und bildet Anwohnerinitiativen wie <span style="color: #808000"><span style="color: #808000">&#8220;Wem gehört die Stadt?&#8221;</span></span>, um sich zur Wehr zu setzen. Wenn nicht in Berlin, wo dann!? Falsch gedacht. Der Berliner geht heutzutage auch schon mal mit den teuren Marken Northface und Nike zur <span style="color: #808000"><a title="Freitag: &quot;Vom Wandel der Krampfstoffe&quot;" href="http://www.freitag.de/politik/1117-vom-wandel-der-kampfstoffe" target="_blank"><span style="color: #808000">1. Mai Demo</span></a></span> anstelle wie erwartet als Punk seinem Ärger Luft zu machen. Die Entpolitisierung Berlins schreitet mit jedem Touristen fort, der unter markenstrategischen Aspekten nach Berlin gelockt wird. Und mit jedem Touristen steigt die Antibewegung zum <span style="color: #808000"><a href="http://www.cafebabel.de/article/31585/berlinhype-deutschland-touris-wollen-kiezkultur.html" target="_blank"><span style="color: #808000">Berlin Hype</span></a></span>.</span></p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Idisheart_cap1.png"><img class="size-full wp-image-2529 alignleft" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Idisheart_cap1.png" alt="" width="314" height="322" /></a></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333">Aus dem Lebensgefühl von <em>I heart Berlin</em> wurde die Lebensbekenntnis <em>&#8216;<strong>I disheart Berlin</strong>&#8216;</em>. <strong>Familien</strong> fliehen aus den Szenevierteln und lassen sich in Pankow und Umfeld nieder. Susanne P. erklärt mit einfachen Worten, warum das Thema <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suburbanisierung" target="_blank"><span style="color: #808000">Suburbanisierung</span></a> sie betrifft: <em>“Für die Zukunft meiner Kinder und, weil ich dort für das selbe Geld das Doppelte an Wohnraum habe.”</em></span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333">Andere Berliner gehen noch weiter. Sie ziehen komplett weg aus Berlin. Weg vom Lärm und Dreck der Großstadt. Weg von der Arbeits- und Perspektivlosigkeit in Berlin. Fort von der Berliner Ignoranz und Unfreundlichkeit, die für manche unertragbar erscheint. Die Stadtflucht als Chance zur Erholung und zur Rückgewinnung der Lebensqualität. Die Chance auf ein besseres Leben. Alleine, zu zweit oder mit Kindern.</span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Berlin-Kunst-Mauer-East-Side-Gallery-Gabriel-510x510.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2589" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Berlin-Kunst-Mauer-East-Side-Gallery-Gabriel-510x510.jpg" alt="" width="197" height="294" /></a>Die meisten <strong>Künstler</strong>, die der  Kunst- und Kulturvielfalt wegen nach Berlin gezogen sind, leben heute am Existenzminium. Ohne Arbeit und ohne Wertschätzung für ihre Arbeit. Sie schlagen sich mit Gelegenheitsjobs durch, die nichts mit ihrem eigentlichen Beruf zu tun haben. Berlin beherbergt zuviele Kunst- und Kulturschaffende aus aller Welt – ein weiteres Resultat des Berliner Stadtmarketings. Es ist schwer, für jeden einzelnen Kunstschaffenden, sich in diesem Dickicht von Kunst und Kultur durchzuschlagen und herauszustechen. Aus diesen harten Fakten entwickelt sich mittlerweile die Tendenz, dass viele  Kunst- und Kulturschaffende wieder aus Berlin wegziehen, weil die Hauptstadt ihnen keine Perspektive bietet, aber fordert, kreativ zu sein. Von Luft und Liebe können sie nicht leben. Dabei sind es gerade die Künstler, weswegen Millionen von Touristen alljährlich nach Berlin strömen. Stellt sich die Stadt Berlin dadurch nicht selbst ein Bein? Was ist an Attraktivität für die Hauptstadt übrig geblieben, das Berlin so einzigartig macht? Ist Berlin nur interessant, solange die Menschen selbst hier nicht dauerhaft leben müssen?</span><span style="color: #333333"> Wen schert der Dreck von Getränken und Essensresten, den ein Tourist hinterlässt? Schliesslich bezahle dieser dafür, dass Berlin davon leben kann.</span> Aha! Und, wenn sich mürbende Stimmung breit macht, ja, dann wird dies als Fremdenfeindlichkeit statuiert. Der perfekte Sündenbock ist geboren:  Die<strong></strong> <span style="color: #808000"><a href="http://www.berlin.de/tourismus/berliner_schnauze/index.php" target="_blank"><span style="color: #808000">Berliner Schnauze</span></a></span>!</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/2-1.jpg"><img class="size-full wp-image-2530 alignright" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/2-1.jpg" alt="" width="288" height="162" /></a>Und der <strong>„Ur-Berliner“</strong>? Berühmt für seine schnoddrig, ruppig-barsche Offenheit sucht er seinen Platz in der Metropole, die gleichsam seine „Heimat“ ist. Inmitten von Touristen, Zugereisten, Multikulti und Events pflegt er seine althergebrachten Gewohnheiten und beharrt stur auf seinen ihm so ganz eigenen Animositäten. Das lose Mundwerk, die brutale Direktheit im Umgang mit Allem und Jedem, und der Drang, alles was „neu“ und „anders“ ist erst einmal argwöhnisch zu beäugen – da blüht er auf, hier kann er sein. Und dennoch Berlin als Weltstadt?</p>
<p style="text-align: justify">Von Hohenschönhausen bis Friedenau, von Schrebergarten bis Platte, Ku’Damm bis Kiez – all das ist Berlin. Der „Ur-Berliner“, groß geworden in einer Stadt auf die immer die <em>„Augen der Welt“</em> gerichtet waren und sind, hat sich auch immer ein Stück weit seine miefig, piefige Art behalten. Die hippesten Events, die modernsten Locations, die kühnsten Projekte – all das kann nichts daran ändern – unten drunter bleibt er sich doch immer treu. Wie der Rest der Welt ihn sieht – es schert ihn nicht. Man erkennt ihn auf Anhieb auch in New York, Paris und anderswo. Und doch, er lässt nichts kommen auf Berlin. Gern geht er für eine Zeit, und seien es Jahre. Hinaus in die Ferne, weg von <em>„Berliner Schnauze“</em> und Kiez. Aber immer kommt er auch wieder. Etwas zieht ihn wieder heim. Zu <em><span style="color: #808000"><a href="http://konnopke-imbiss.de" target="_blank"><span style="color: #808000">&#8220;Konnopke&#8221;</span></a></span></em>, <em>&#8220;Molle</em>&#8221; und <em>„Mont Klamott“</em>. Dieser Widerspruch steckt in ihm und, bewusst oder unbewusst, arrangiert er sich das Leben das es passt. Und genau dies prägt Berlin in gleichem Maße wie Friedrichstrasse, Alexanderplatz und Brandenburger Tor. Es gibt wenig was es nicht gibt in Berlin – und sei es der stärkste Kontrast. Auf jeden Topf passt ein Deckel, für jeden ist etwas dabei. Nur findet jeder was er sucht? Ist der Großstadtdschungel schon zu groß, zu komplex, zu diffus? Erschlägt das Angebot den Suchenden? Oder verschwimmen die Grenzen schon jetzt, so dass der „Ur-Berliner“ nichts mehr findet und sich im Mix der Nationen, Trends und Kulturen verliert? Gibt es noch „<em>die</em>“ Berliner Kultur?</p>
<p style="text-align: justify"><span style="text-decoration: underline"><span style="color: #000000;text-decoration: underline"><strong><br />
Fazit</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify">Trotz aller Beispiele über die Auswirkungen des Berliner Stadtmarketings, so bleibt Berlin in unseren Augen die <strong>pulsierendste</strong> und <strong>facettenreichste</strong> Stadt in Deutschland. Hier findet jeder seine Nische und Social Peer Group, um sich ausdrücken zu können und, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Nirgendwo in Deutschland gibt es soviele <span style="color: #808000"><a title="Kostenlos Berlin erleben" href="http://www.gratis-in-berlin.de" target="_blank"><span style="color: #808000">kostenlose Veranstaltungen</span></a></span> ohne kommerziellen Hintergrund (z.B. <span style="color: #808000"><a title="Fête de la Musique Berlin" href="http://www.fetedelamusique.de" target="_blank"><span style="color: #808000">Fête de la musique</span></a></span>, Karneval der Verpeilten, <span style="color: #808000"><a title="Karneval der Kulturen" href="http://www.karneval-berlin.de" target="_blank"><span style="color: #808000">Karneval der Kulturen</span></a></span>, etc.). Hier kann jeder wahrgenommen werden, ohne sich über den &#8220;Status Quo&#8221; rechtfertigen zu müssen. Berlin ist die einzige Stadt in Deutschland, in der niemand sich schämen &#8220;muss&#8221;, am Existenzminimum zu leben (im Vergleich zu Hamburg oder München). Touristen kommen und gehen und verändern diese Stadt mit &#8211; mit ihren Akzenten, mit ihren Ideen, mit ihren Erwartungen und Hoffnungen, sich niederzulassen, um am Puls der Zeit mitzuwirken. Aus Touristen werden Berliner, die der Haupstadt das Bild geben, das Berlin heute ist. Auch, wenn vorrübergehende Touristen nicht das Gesamtbild Berlins serviert bekommen, so muss auch ihnen eine Chance gegeben werden, die Anzeichen der Suburbanierung zu erkennen, um dem Ganzen entgegenwirken zu können.</p>
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<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><strong>Stimmen und Meinungen zur Stadt Berlin:</strong></span></p>
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<ul>
<li>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><em> ”Berlin geht an seiner Attraktivität zugrunde.”</em> [Martin Steffens, 48-Stunden-Neukölln-Chef, <span style="color: #808000"><a title="Martin Steffens: Berlin geht an seiner Attraktivität zugrunde." href="http://neukoellner-nachrichten.de/2011/05/09/berlin-geht-an-seiner-attraktivitat-zugrunde-48-stunden-chef-martin-steffens-im-interview-mit-den-nn/" target="_blank"><span style="color: #808000">Neuköllner Nachrichten</span></a></span> 9.5.2011]</span></p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><em> ”Und doch gibt es einen großen Unterschied zwischen Berlin und den anderen Gewinnern: Städte wie Melbourne und Zürich sind nicht nur lebenswert, sie sind auch offen für Wandel. Man spürt, dass sie bereit sind, neue Ideen umzusetzen, Geld zu verdienen, und dass Ausländer dort nicht einfach nur geduldet, sondern willkommen geheißen werden als Teil des urbanen Abenteuers (…).”</em> [Roger Boyes, <span style="color: #808000"><a title="Roger Boyes: Wie Berlin uns alle betrügt." href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/wie-berlin-uns-alle-betruegt/4350786.html" target="_blank"><span style="color: #808000">Tagesspiegel</span></a></span> 6.7.2011]</span></p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><em>“Der Berliner Lebensstandard ist einmalig. Die (immerhin) niedrigen Mieten gehören dazu (…). Wo sonst kriegt man so viel aufgetischt, unverdient und irgendwie selbstverständlich? Es muss also gute Gründe geben, um den Schritt raus aus der Stadt zu wagen.”</em> [Piotr Buras, <span style="color: #808000"><a title="Piotr Buras" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/im-bann-der-kiezwelt/4365508.html" target="_blank"><span style="color: #808000">Tagesspiegel</span></a></span> 7.7.2011]</span></p>
</li>
<li>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333"><em>“I love the anarchy of stone and flesh visible only at night.  The city is a web.  The city is my mother (…).  I love the radical proletarian style that she has adopted; I love how she can shine with splendour underneath the grime.  I love her penchant for slumming, her nightly quest for an authentic and purifying anarchy of body and soul…”</em> [Paul Verhaeghen, im Buch: 'Omega Minor', 2006]</span></p>
<p>&nbsp;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>© Text by <strong><span style="color: #808080">Thuy</span></strong> und <strong><span style="color: #808080">Lennart Durak</span>.<br />
</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Wichtiger Hinweis</span>: <strong><span style="color: #333333"><strong>Wir danken allen, die uns diesen Blogartikel ermöglicht haben durch ihre Meinungen, Texte, Bilder, etc.! </strong></span><span style="color: #808080">Für die Einfachheit der Lesbarkeit wurde für allgemeine Begriffe (z.B. &#8220;Künstler&#8221;) die männliche Form gewählt, gemeint ist jedoch immer die männliche, weibliche und intersexuelle Form.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/" rel="license"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
This work is licensed under a <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/" rel="license">Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><span style="text-decoration: underline;color: #333333"><span style="text-decoration: underline"><strong>Fragen an unsere Leser/innen:</strong></span></span></p>
<ul style="text-align: left">
<li>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333">@ Berlin Interessierte: Was ist es, was Euch an einem Leben in Berlin reizt? Was zieht Euch her, was zieht Euch an? Der Job? Das Umfeld und die Szene? Oder einfach nur die Liebe?</span></p>
</li>
<li>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333">@ Berlin Hasser: Du willst weg, du willst fort – was widert Dich an, was macht Dich krank?</span></p>
</li>
<li>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #333333">@ Touristen: „Paris sehn und sterben“ sagt das Sprichwort – und Berlin? Was würdest Du gerne von Berlin erleben, was Du glaubst, als Tourist nicht mitzubekommen?</span></p>
</li>
<li><span style="color: #333333"><span style="color: #333333"><span style="color: #333333"><span style="color: #333333"><span style="color: #333333">@All: Was geht Euch durch den Kopf wenn Ihr an Berlin denkt, was bewegt Euch beim Stichwort „Hauptstadt und Metropole“? Wie sind Eure persönlichen Meinungen, was habt Ihr erlebt in Berlin? Was wollt Ihr erzählen, was muss einmal gesagt werden?</span></span></span></span></span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333333"><strong><span style="color: #808000">Wichtiger Hinweis: Eure E-Mail-Adressen sind bei euren Kommentaren nicht öffentlich einsehbar, sie werden jedoch zur Vermeidung von Spam und für die private Kommunikation zwischen dem Autor und Kommentator von WordPress gespeichert. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure E-Mail-Adressen hinterlegt werden, verwendet bitte fiktive E-Mail-Adressen.</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellen</strong><br />
<span style="color: #333333"><strong><br />
</strong></span><span style="color: #808000"><span style="color: #808000"><span style="color: #333333"><strong>Presse | Guides<br />
</strong></span></span></span><span style="color: #808000"><a title="Morgenpost: Wie Berlin noch mehr Touristen anlocken will" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1618177/Wie-Berlin-noch-mehr-Touristen-anlocken-will.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.morgenpost.de/berlin/article1618177/Wie-Berlin-noch-mehr-Touristen-anlocken-will.html</span></a></span><a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1035419/Burkhard_Kieker.html" rel="nofollow" target="_blank"><span style="color: #808000"><br />
</span><span style="color: #808000">http://www.morgenpost.de/berlin/article1035419/Burkhard_Kieker.html</span></a><br />
<span style="color: #808000"><a title="Christopher Street Day Berlin" href="http://www.csd-berlin.de" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.csd-berlin.de</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Schwullesbisches Strassenfest | Motztrassenfest in Berlin" href="http://www.regenbogenfonds.de/index_d.php" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.regenbogenfonds.de/index_d.php</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Tagesspiegel: &quot;Das ist nicht mehr unser Wrangelkiez.&quot;" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-ist-nicht-mehr-unser-wrangelkiez/3893872.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-ist-nicht-mehr-unser-wrangelkiez/3893872.html</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Visit Berlin Kampagne | Berlin Tourismus Marketing GmbH" href="http://www.visitberlin.de/de" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.visitberlin.de/de</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="BILD: &quot;Berliner haben die Schnauze voll.&quot; (Wowereit)" href="http://www.bild.de/regional/berlin/chaos/klaus-wowereit-berliner-haben-die-schnauze-voll-11095002.bild.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.bild.de/regional/berlin/chaos/klaus-wowereit-berliner-haben-die-schnauze-voll-11095002.bild.html</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Focus: Wowereits Berlin Slogan &quot;arm aber sexy&quot;." href="http://www.focus.de/politik/deutschland/wowereits-berlin-slogan_aid_117712.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.focus.de/politik/deutschland/wowereits-berlin-slogan_aid_117712.html</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Freitag: Vom Wandel der Kampfstoffe" href="http://www.freitag.de/politik/1117-vom-wandel-der-kampfstoffe" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.freitag.de/politik/1117-vom-wandel-der-kampfstoffe</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Café Babel: &quot;Berlinhype: Deutschland-Touris wollen Kiezkultur.&quot;" href="http://www.cafebabel.de/article/31585/berlinhype-deutschland-touris-wollen-kiezkultur.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.cafebabel.de/article/31585/berlinhype-deutschland-touris-wollen-kiezkultur.html</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Wikipedia: Suburbanisierung (Definition)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suburbanisierung" target="_blank"><span style="color: #808000">http://de.wikipedia.org/wiki/Suburbanisierung</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Berlin.de: &quot;Berliner Schnauze&quot; (Definition)" href="http://www.berlin.de/tourismus/berliner_schnauze/index.php" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.berlin.de/tourismus/berliner_schnauze/index.php</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Currywürste von Konnopke Imbiss in Prenzlauer Berg " href="http://konnopke-imbiss.de" target="_blank"><span style="color: #808000">http://konnopke-imbiss.de</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Neuköllner Nachrichten: &quot;Berlin geht an seiner Attraktivität zugrunde.&quot; (Martin Steffens, 48-Stunden-Neukölln-Chef))" href="http://neukoellner-nachrichten.de/2011/05/09/berlin-geht-an-seiner-attraktivitat-zugrunde-48-stunden-chef-martin-steffens-im-interview-mit-den-nn" target="_blank"><span style="color: #808000">http://neukoellner-nachrichten.de/2011/05/09/berlin-geht-an-seiner-attraktivitat-zugrunde-48-stunden-chef-martin-steffens-im-interview-mit-den-nn</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Tagesspiegel: Wie Berlin uns alle betrügt. " href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/wie-berlin-uns-alle-betruegt/4350786.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.tagesspiegel.de/meinung/wie-berlin-uns-alle-betruegt/4350786.html</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Tagesspiegel: Im Bann der Kiezwelt." href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/im-bann-der-kiezwelt/4365508.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.tagesspiegel.de/berlin/im-bann-der-kiezwelt/4365508.html</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Creative Commons Lizenzen" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0" target="_blank"><span style="color: #808000">http://creativecommons.org/licenses/by/3.0<br />
</span></a></span><span style="color: #808000"><a title="Berlin kostenlos erleben" href="http://www.gratis-in-berlin.de" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.gratis-in-berlin.de</span></a></span><span style="color: #808000"><a title="Creative Commons Lizenzen" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0" target="_blank"><span style="color: #808000"><br />
</span></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fakten &amp; Zahlen</strong><span style="color: #808000"><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/6-3-milliarden-euro-neue-schulden-fuer-berlin/1513096.html" rel="nofollow" target="_blank"><span style="color: #808000"><br />
</span></a><a title="Tourismus in Berlin" href="http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/abisz/tourismus.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/abisz/tourismus.html</span></a><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/6-3-milliarden-euro-neue-schulden-fuer-berlin/1513096.html" rel="nofollow" target="_blank"><span style="color: #808000"><br />
</span></a></span><span style="color: #808000"><a title="Tagesspiegel: &quot;2015 droht Wohnungsnot in ganz Berlin&quot;" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/2015-droht-wohnungsnot-in-ganz-berlin/2732844.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.tagesspiegel.de/berlin/2015-droht-wohnungsnot-in-ganz-berlin/2732844.html<br />
</span></a><a title="BZ: &quot;Berlin machte 2010 weniger Schulden.&quot;" href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/berlin-machte-2010-weniger-schulden-article1087367.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/6-3-milliarden-euro-neue-schulden-fuer-berlin/1513096.html</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1508345/Berlin-hat-17-420-Euro-Schulden-pro-Kopf.html" rel="nofollow" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.morgenpost.de/berlin/article1508345/Berlin-hat-17-420-Euro-Schulden-pro-Kopf.html<br />
</span></a><a title="Amt für Statistik Berlin Brandenburg: Sozialhilfeausgaben 2009" href="http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/pms/2010/10-12-03.pdf" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/pms/2010/10-12-03.pdf</span></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><span style="color: #333333"><strong>Nicht verlinkt, aber als Lektüre dienlich</strong></span><a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1508345/Berlin-hat-17-420-Euro-Schulden-pro-Kopf.html" rel="nofollow" target="_blank"><span style="color: #808000"><br />
</span></a><span style="color: #808000"><a title="Spiegel Online: &quot;Partytouristen. Berlin liebt dich, Berlin liebt dich nicht.&quot;" href="http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,762432,00.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,762432,00.html</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a title="Spiegel Online: &quot;Kreuzberger protestieren gegen Touristifizierung&quot;" href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,748314,00.html" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,748314,00.html</span></a><span style="color: #808000"><br />
</span></span><span style="color: #808000"><a title="Amt für Statistik BB: &quot;Die kleine Berlin Statistik&quot;" href="http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/produkte/KleineStatistik/kBEst_2010.pdf" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/produkte/KleineStatistik/kBEst_2010.pdf</span></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333333"><strong>Bilder</strong></span><span style="color: #808000"><a href="http://www.flickr.com/photos/charalambosp/5635121444/sizes/o/in/photostream" rel="nofollow" target="_blank"><span style="color: #808000"><br />
http://www.flickr.com/photos/charalambosp/5635121444/sizes/o/in/photostream</span></a> (Headerbild by charalambosp | Flickr User)</span><br />
<span style="color: #808000"> <a href="http://www.welcome-to-germany.de/joomla/images/stories/wtg/btm_logo_4c.jpg" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.welcome-to-germany.de/joomla/images/stories/wtg/btm_logo_4c.jpg</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a href="http://dkpfriedrichshainkreuzberg.blogsport.de/images/Stadtmotive3.jpg" target="_blank"><span style="color: #808000">http://dkpfriedrichshainkreuzberg.blogsport.de/images/Stadtmotive3.jpg</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a href="http://rlv.zcache.com/i_heart_berlin_hat-p148553784209496572qz14_400.jpg" target="_blank"><span style="color: #808000">http://rlv.zcache.com/i_heart_berlin_hat-p148553784209496572qz14_400.jpg</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a href="http://www.dasberlinblog.de/wp-content/uploads/2008/02/party-bei-radio-fritz-drierp.jpg" target="_blank"><span style="color: #808000">http://www.dasberlinblog.de/wp-content/uploads/2008/02/party-bei-radio-fritz-drierp.jpg</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a href="http://nils-von-blanc.de/wp-content/uploads/2008/07/2.jpg" target="_blank"><span style="color: #808000">http://nils-von-blanc.de/wp-content/uploads/2008/07/2.jpg<br />
</span></a><a href="http://view.stern.de/de/picture/1495954/Berlin-Kunst-Mauer-East-Side-Gallery-Gabriel-510%C3%97510.jpg" target="_blank"><span style="color: #808000">http://view.stern.de/de/picture/1495954/Berlin-Kunst-Mauer-East-Side-Gallery-Gabriel-510×510.jpg</span></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Linkempfehlungen</strong><a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1508345/Berlin-hat-17-420-Euro-Schulden-pro-Kopf.html" rel="nofollow" target="_blank"><br />
</a><span style="color: #808000"><a href="http://b-like-berlin.de" target="_blank"><span style="color: #808000">http://b-like-berlin.de</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a href="http://gentrificationblog.wordpress.com" target="_blank"><span style="color: #808000">http://gentrificationblog.wordpress.com</span></a></span><br />
<span style="color: #808000"> <a href="http://blog.rebellen.info" target="_blank"><span style="color: #808000">http://blog.rebellen.info</span></a><a href="http://blog.rebellen.info" target="_blank"><span style="color: #808000"><br />
</span></a></span></p>
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		<title>Lost World Plänterwald</title>
		<link>http://socialmedia.kkandk.de/2011/07/08/lost-world-plaenterwald/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 11:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara_Antonia</dc:creator>
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Dieser Ort sieht aus, als läge er irgendwo in einer postapokalyptischen Landschaft, in der die Menschenheit schon seit Jahrzehnten, wenn nicht gar seit Jahrhunderten fast spurlos verschwunden ist. So einen Ort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Lost-World-schriftzug.jpg"><img src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Lost-World-schriftzug-1024x190.jpg" alt="" width="1024" height="190" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Dieser Ort sieht aus, als läge er irgendwo in einer postapokalyptischen Landschaft, in der die Menschenheit schon seit Jahrzehnten, wenn nicht gar seit Jahrhunderten fast spurlos verschwunden ist. So einen Ort sieht man vor seinem geistigen Auge, wenn man sich Filme wie „<span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a title="Trailer &quot;Planet of the Apes&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=CvR2mCx-Jnc" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Planet of the Apes</span></a></span></span>“ und „<span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a title="Trailer &quot;I am Legend&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=ewpYq9rgg3w" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">I Am Legend</span></a></span></span>“ oder aber Cormac McCarthys Roman „<span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff"><a title="Trailer &quot;The Road&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=hbLgszfXTAY" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">The Road</span></a></span></span>“ vorstellt. Ein verlassener Ort, irritierend und faszinierend zugleich.</p>
<h2 style="text-align: left"><span style="color: #000000"><strong>►in English? </strong></span><span style="color: #ff00ff"><strong><span style="text-decoration: underline"><span style="text-decoration: underline"><span style="text-decoration: underline"><span style="text-decoration: underline"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Click-here1.pdf"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Click here!</span></a></span></span></span></span></strong></span><span style="color: #000000"><strong><span style="text-decoration: underline;color: #ff00ff"><span style="text-decoration: underline"><span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Click-here1.pdf"><br />
</a></span></span></span></span></strong></span><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px;font-weight: normal"><strong><span style="color: #000000"><span class="Apple-style-span">    Thanks a lot</span><span class="Apple-style-span"> for</span></span><span style="color: #000000"><span class="Apple-style-span"><span style="color: #000000"> s</span>haring other abandoned places with a comment!</p>
<p></span></span></strong></span></h2>
<h2 style="text-align: left"><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px;font-weight: normal">Der alte Spreepark ist eine Mixtur aus Geisterstadt und Märchenwald. Man erblickt umgestürzte Dinosaurier, das Gerippe eines Riesenrads, Plastikschwäne in Kleinwagenformat, die als Tretboote dienen – aber alles völlig menschenleer und pflanzenüberwuchert. Und dennoch – oder gerade deshalb – kann ein Ort wie dieser nur mitten in Berlin existieren.</p>
<p></span></h2>
<p style="text-align: justify"><a href="http://www.photographie.de/modules/Gallery/mygallery/exp_verfremdung/2008/09/thumb_650/spreepark_05.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.photographie.de/modules/Gallery/mygallery/exp_verfremdung/2008/09/thumb_650/spreepark_05.jpg" alt="" width="650" height="432" /></a></p>
<h3><a href="http://farm4.static.flickr.com/3017/2509116872_86459e502a_o.jpg"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3017/2509116872_86459e502a_o.jpg" alt="" width="1024" height="683" /></a></h3>
<h3><strong>Bessere Zeiten</strong></h3>
<p style="text-align: justify">Vor der – nennen wir es mal Apokalypse – war alles noch ganz anders, ganz neu und Teil einer anderen Utopie, der des Kommunismus. Er wird im Jahre 1969 als erster und einziger dauerhafter Vergnügungspark der DDR im Berliner Stadtteil Treptow-Köpenick eröffnet. Unter dem Namen „VEB Kulturpark Berlin“ wurde den sozialistischen Besuchern einiges geboten. Die Fahrgeschäfte waren größtenteils aus dem nichtsozialistischen Ausland importiert, die Haupt-attraktion war ein <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/62/Bundesarchiv_Bild_183-1985-0404-021%2C_Berlin%2C_Kulturpark_Pl%C3%A4nterwald%2C_Riesenrad.jpg"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">40 Meter hohes Riesenrad</span></a></span></span> mit 36 Gondeln, von dem bis zu 216 Passagiere gleichzeitig den Blick über Berlin streifen lassen konnten. Passend zum 40-jährigen Geburtstag der DDR wurde ein neues, noch fünf Meter höheres Riesenrad eröffnet. Jährlich strömten über 1,5 Millionen Besucher in den Kulturpark.</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3196/2509110096_5a5cddfcf3_o.jpg"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3196/2509110096_5a5cddfcf3_o.jpg" alt="" width="1024" height="683" /></a></p>
<h3><a href="http://farm3.static.flickr.com/2256/2509114436_ac2d91cf14_o.jpg"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2256/2509114436_ac2d91cf14_o.jpg" alt="" width="1024" height="683" /></a></h3>
<h3><strong>Der Beginn der Apokalypse</strong></h3>
<p style="text-align: justify">Die Wende bedeutete für den Spreepark den Beginn des Niedergangs. Nur noch weniger als eine halbe Million Besucher jährlich verirrten sich in den „Kulti“. Der neue Eigentümer, der Berliner Senat, verkaufte daraufhin das Gelände mit Auflagen an ein Konsortium um <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff"><a href="http://www.spiegel.de/img/0,1020,1555323,00.jpg"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Norbert Witte</span></a></span></span>, einen Fahrgeschäftsleiter aus Hamburg. Witte und sein Konsortium investierten ca. 40 Mio. DM in einen attraktiveren Park. Das Gelände wurde umgegraben, Kanäle angelegt, Bahnen aufgebaut, eine Westernstadt samt Stuntshow aus dem Boden gestampft und 1992 schließlich eröffnete der „Spreepark im Plänterwald“.</p>
<h3><strong>Immer gut für eine Apokalypse:<br />
Der Berliner Senat</strong></h3>
<p style="text-align: justify">Ständig gab es nun nach der Wiedereröffnung des Parks Ärger mit dem Berliner Senat, der ursprünglich gegebene Zusagen immer öfter nicht einhalten wollte. So wurden von Seiten der Senats Gutachten verheimlicht, der Bau von Parkplätzen trotz anderweitiger Zusagen verhindert, die Gesamtnutzungsfläche durch Auflagen minimiert – kurz gesagt: Der Park konnte so nicht wirtschaftlich erfolgreich sein.</p>
<p><a href="http://outnow.ch/Media/Movies/Bilder/2008/Achterbahn/movie.fs/02.jpg"><img src="http://outnow.ch/Media/Movies/Bilder/2008/Achterbahn/movie.fs/02.jpg" alt="" width="1400" height="933" /></a></p>
<h3><strong>This is the End</strong></h3>
<p style="text-align: justify">2001 schließlich schließt der Spreepark, Witte und die Betreiber erklären sich bankrott, die Familie Witte wandert nach Peru aus, um dort ältere Fahrgeschäfte zu betreiben, gerät in kriminelle Machenschaften und schließlich werden sowohl Vater Norbert Witte (in Deutschland zu 7 Jahren Haft) und sein Sohn Marcel (in Peru zu 20 Jahren Haft) wegen <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff"><a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,631484,00.html" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Kokainschmuggels</span></a></span></span> festgenommen und verurteilt.  Witte bekommt große gesundheitliche Probleme, kämpft nach wie vor für seinen Traum vom Freizeitpark.</p>
<h3><strong>The End ist the beginning is …</strong></h3>
<p style="text-align: justify">2009 erzählt <span style="text-decoration: underline;color: #ff00ff"><a title="Peter Dörfler" href="http://www.peter-doerfler.de/index.php/regie.html" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Peter Dörfler</span></a></span> in einer <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video524886.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Dokumentation</span></span></span></a> von der aberwitzigen Ge-schichte Norbert Wittes. „<span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff"><a href="http://www.achterbahn-der-film.de/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Achterbahn</span></a></span></span>“ feiert große Erfolge beim Publikum verschiedener Filmfestivals und erhält den „Preis der deutschen Filmkritik“.</p>
<p style="text-align: left"><span class="youtube">
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/YTORyIQ53eM?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;loop=&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=YTORyIQ53eM">www.youtube.com/watch?v=YTORyIQ53eM</a></p></p>
<p style="text-align: justify">Und kurze Zeit später kommt es zu einer Wiederbelebung des Spreeparks – erste Führungen werden angeboten und sind ausgebucht. Die Leute sind beeindruckt von den Bildern, die man sich kaum vorstellen kann. Ein mittlerweile ehemaliger Verteidigungsminister nutzt die Plastikdinosaurier zur <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff"><a href="http://www.oliver-mark.com/powermoney/7-Karl-Theodor%20zu%20Guttenberg%20und%20Gattin%20Freifrau%20Stephanie.jpg" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Selbstinszenierung</span></a></span></span>. Es gibt sogar neue Interessenten, die aus der „Lost World“ des Spreeparks eine andere „Lost World“ machen wollen, eine, in der die verschiedenen unter-gegangenen Kulturen der Welt nachgebildet werden sollen – allerdings scheitern auch diese Bemühungen.</p>
<h3><strong>Hallo Hollywood!</strong></h3>
<p><a href="http://www.focusfeatures.com/uploads/image/mediafile/1300995214-016f4178002bc816f28740d9f0c28e44/950.jpg"><img src="http://www.focusfeatures.com/uploads/image/mediafile/1300995214-016f4178002bc816f28740d9f0c28e44/950.jpg" alt="" width="950" height="717" /></a></p>
<p style="text-align: justify">2011 ist das bisher erfolgreichste Jahr der Wiedererweckung des Spreeparks. Ein Café wird eröffnet, das Hebbel-Theater nutzt den Park als Auftrittsort. Und sogar bis nach Hollywood hat sich herumgesprochen, dass es in Berlin einen märchen-haft verfallenen Freizeitpark gibt. Location Scouts haben das postsozialistische, postapokalyptische Disneyland entdeckt. Und so feiert im Jahre 2011 (nach Kurzauftritten im deutschen Kinofilm „<span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a title="Trailer &quot;Wir sind die Nacht&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=bh7AFPoXvA8" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Wir sind die Nacht</span></a></span></span>“ und in Musikclips) der Spreepark sein Comeback im Hollywood-Blockbuster „<span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a title="Filmkritik: Wer ist Hanna?" href="http://www.filmstarts.de/kritiken/104982-Hanna.html" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Wer ist Hanna?</span></a></span></span>“. Vielleicht könnte man sogar von einer wichtigen Nebenrolle sprechen, denn schließlich dient er der titelgebenden Hannah (<span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saoirse_Ronan" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Saoirse Ronan</span></a></span></span>) als Versteck vor der „bösen Hexe“ (<span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cate_Blanchett" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Cate Blanchett</span></a></span></span>). Dieser tritt sie im Showdown auf den Resten einer Achterbahn entgegen.</p>
<p style="text-align: left"><span class="youtube">
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/Dj6zCJyTq2I?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;loop=&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Dj6zCJyTq2I">www.youtube.com/watch?v=Dj6zCJyTq2I</a></p></p>
<p style="text-align: justify">Wer sich für <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff"><a title="Unterwegs im Spreepark" href="http://www.youtube.com/watch?v=dxErvVvfnJA" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Führungen</span></a></span></span> durch den verlassenen Spreepark interessiert, kann sich an den Christopher Flade wenden. Christophers <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff"><a href="http://www.berliner-spreepark.de/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Spreepark-Hompage</span></a></span></span> gibt zudem ausführliche Informationen über  &#8221;The Lost World Plänterwald&#8221;.</p>
<h3><strong>Noch zwei Tipps:<br />
</strong></h3>
<p><span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://www.arte.tv/de/suche/1383954,templateId=noncache.html?doSearch=true&amp;bt_ok.x=0&amp;bt_ok.y=0&amp;keyword=achterbahn" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">ARTE zeigt den Film „</span></a><a href="http://www.arte.tv/de/suche/1383954,templateId=noncache.html?doSearch=true&amp;bt_ok.x=0&amp;bt_ok.y=0&amp;keyword=achterbahn" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">A</span></a><a href="http://www.arte.tv/de/suche/1383954,templateId=noncache.html?doSearch=true&amp;bt_ok.x=0&amp;bt_ok.y=0&amp;keyword=achterbahn" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">chterbahn“</span></a></span></span> am Freitag, den 15. Juli 2011 um 22.25 Uhr<br />
<span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://www.berliner.de/events/leben-im-spreepark-%E2%80%93-das-sommerfest-im-plaenterwald" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Sommerfest</span></a></span></span> mit Karussells und teilweiser Besichtigung vom 02. bis 17. Juli 2011</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://farm6.static.flickr.com/5310/5595376933_74c2d95e26_b.jpg"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5310/5595376933_74c2d95e26_b.jpg" alt="" width="800" height="531" /></a></p>
<h3><span style="color: #999999">Text und Illustration von</span> <span style="text-decoration: underline;color: #ff00ff"><a href="http://twitter.com/#%21/typofix" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Lena</span></a></span> <span style="color: #999999">und</span> <span style="color: #ff00ff">Lara</span></h3>
<p><span style="color: #999999">Quellen der Fotos (nach Reihenfolge):</span><br />
<span style="color: #999999"><span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"> <a href="http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit-theater-und-buehne/der-luna-park-im-planterwald" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">tip-berlin</span></a></span></span> (Doro Tuch)<br />
<span style="text-decoration: underline;color: #ff00ff"><span style="text-decoration: underline"><a href="http://www.photographie.de/modules/Gallery/mygallery/exp_verfremdung/2008/09/thumb_650/spreepark_05.jpg" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">photographie.de</span></a> </span></span>(Fotostream von <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.photographie.de/modules/Gallery/mygallery/exp_verfremdung/2008/09/thumb_650/spreepark_05.jpg&amp;imgrefurl=http://www.photographie.de/page.php%3Fmodul%3DGallery%26op%3Dshowimg%26iid%3D149159%26details%3Dshow%26zps%3D12&amp;usg=__cm0WFwJAzbYmGWgGiPaku3KSto8=&amp;h=432&amp;w=650&amp;sz=235&amp;hl=de&amp;start=12&amp;sig2=gbwIFm_wvXlGxQ1t9hNYcQ&amp;zoom=1&amp;tbnid=aQJDd61OjOAK2M:&amp;tbnh=119&amp;tbnw=179&amp;ei=Hf8bTseQEMzs-gbwkonuCA&amp;prev=/search%3Fq%3DSpreepark%2BBerlin%26um%3D1%26hl%3Dde%26biw%3D1024%26bih%3D653%26tbm%3Disch&amp;um=1&amp;itbs=1&amp;iact=hc&amp;vpx=517&amp;vpy=172&amp;dur=2564&amp;hovh=183&amp;hovw=275&amp;tx=151&amp;ty=89&amp;page=2&amp;ndsp=13&amp;ved=1t:429,r:2,s:12&amp;biw=1024&amp;bih=653" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">Jens Fersterra</span></a></span></span>)<br />
</span><span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://www.flickr.com/photos/alexdavies/2509110096/sizes/o/in/photostream/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">flickr</span></a></span></span><span style="color: #808080"> (Fotostream von</span> <span style="color: #ff00ff"><a href="http://www.flickr.com/photos/alexdavies/with/2509116872/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff">schizophonia</span></a></span><span style="color: #999999">)</span><br />
<span style="color: #999999"><span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"> <a href="http://www.flickr.com/photos/alexdavies/2509116872/in/photostream/"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">flickr</span></a></span></span> (Fotostream von <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://www.flickr.com/photos/alexdavies/with/2509116872/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">schizophonia</span></a></span></span>)</span><br />
<span style="color: #999999"><span style="text-decoration: underline;color: #ff00ff"> <a href="http://www.flickr.com/photos/alexdavies/2509114436/in/photostream" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">flickr</span></a></span> (Fotostream von <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://www.flickr.com/photos/alexdavies/with/2509116872/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">schizophonia</span></a></span></span>)</span><br />
<span style="color: #999999"><span style="text-decoration: underline;color: #ff00ff"> <a href="http://outnow.ch/Movies/2008/Achterbahn/Bilder/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">outnow</span></a></span> (Szenenbild &#8220;Achterbahn&#8221;)</span><br />
<span style="color: #999999"><span style="text-decoration: underline;color: #ff00ff"> <a href="http://www.focusfeatures.com/slideshow/hannas_spree_park_and_other_haunted_amusement_parks" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">focusfeatures</span></a></span> (Szenenbild &#8220;Hanna&#8221;)</span><br />
<span style="color: #999999"><span style="text-decoration: underline;color: #ff00ff"> <a href="http://www.flickr.com/photos/52228961@N02/5595376933/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">flickr</span></a></span> (Fotostream von <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline"><a href="http://www.flickr.com/photos/52228961@N02/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">a</span></a><a href="http://www.flickr.com/photos/52228961@N02/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">nipic</span></a></span></span>)<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify"><span><span style="color: #33cccc"><span style="color: #000000">+++<br />
Noch ein verlassener Vergnügungspark:<br />
in</span></span></span> <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #ff00ff"><a href="http://www.howtobearetronaut.com/2011/07/new-orleans-amusement-park/" target="_blank"><span style="color: #ff00ff;text-decoration: underline">New Orleans</span></a></span></span>, zerstört vom Hurricane Katrina in 2005. Beeindruckend!</p>
<p style="text-align: justify"><span><span style="color: #33cccc"><span style="color: #000000">+ + +</span><br />
</span> Hier ein paar neue Fotos, die beim Sommerfest entstanden sind. Neben dem üb-lichen Kirmesgewusel kann mit einer Bimmelbahn eine Rundreise durch den Park machen. Alles sehr zugewachsen, aber es lohnt sich! </span></p>
<p><span style="color: #000000"><strong>▼ </strong>(Schönes Sinnbild!)<br />
<a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/P1000537.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2684" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/P1000537.jpg" alt="" width="709" height="531" /></a></span></p>
<h3><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/P1000528.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2683" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/P1000528.jpg" alt="" width="1535" height="1063" /></a></h3>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Tassenkarusell.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2686" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Tassenkarusell.jpg" alt="" width="768" height="531" /></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Dinos.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2682" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Dinos.jpg" alt="" width="768" height="531" /></a></p>
<h3><strong>Hast du den Park schon einmal besucht?<br />
</strong><strong>Kennst du ähnliche verlassene Orte?</strong><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Ende_Lost-world_1.jpg"><img src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Ende_Lost-world_1-1024x242.jpg" alt="" width="1152" height="271" /></a></h3>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch Solo oder schon allein? &#8211; Vom Suchen und Finden in Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 07:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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Berlin – eine Stadt voller Vielfalt und voller Singles. So viele Leute auf der Suche in Clubs, Bars, Parks, auf Straßenfesten und in Dating-Portalen. Eigentlich müsste hier doch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Berlin1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2210" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Berlin1.jpg" alt="" width="455" height="343" /></a></p>
<p style="text-align: center"><strong>Berlin – eine Stadt voller Vielfalt und voller Singles. So viele Leute auf der Suche in Clubs, Bars, Parks, auf Straßenfesten und in Dating-Portalen. Eigentlich müsste hier doch für jeden jemand dabei sein und doch leben über die Hälfte der Berliner in Ein-Personen-Haushalten. Woran liegt das? Warum gibt es so viele Singles in Berlin, wo die Auswahl doch eigentlich so groß ist? Wie und wo lerne ich den Partner fürs Leben kennen? Kann man die große Liebe im Großstadtdschungel überhaupt treffen?</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>All das sind Fragen, denen wir auf den Grund gehen möchten. Als Dreierteam mit jeweils schwulem, lesbischem und heterosexuellem Hintergrund erzählen wir Geschichten aus unserem Leben, um der Liebesformel ein Stück näher zu kommen.</strong></p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Sie-sucht-sie-011.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2212" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Sie-sucht-sie-011-1024x144.jpg" alt="" width="1024" height="144" /></a><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/sie-such-sie1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2214" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/sie-such-sie1-1024x317.jpg" alt="" width="1024" height="317" /></a></p>
<p>Mittlerweile lebe ich 9 Jahre in Berlin, von denen über 2/3 vom Suchen und Finden geprägt waren. Als Single kam ich nach Berlin – mit der Erwartung, mich hier schnell zu verlieben. Lachend muss ich heute an meinen ersten Besuch in der Busche, eine der bekannten Szenediscos, zurückdenken. Schüchtern und teilweise eingeschüchtert stand ich neben der Tanzfläche. Gemustert mit bösen Blicken kam ich mir vor, wenn ich eine Frau zu lange ansah. Meine Erwartungen an die Szene wurden an nur einem Abend enttäuscht. Ohne jemanden kennenzulernen begab ich mich auf den Heimweg. Sollte ich dort nochmal hingehen? Wie spreche ich Frauen an? Sollte ich selbstbewusst auf sie zugehen oder sie doch lieber auf ein Bier einladen? Was ziehe ich am besten an? Gefühlte Tausend Fragen schossen mir auf der Heimfahrt durch den Kopf.</p>
<p>Dieser Abend ist einige Jahre her und obwohl ich selbstbewusster wurde und auch nicht mehr allein unterwegs war, so wurde ich dort nicht fündig. Sicherlich ergab sich an dem einen oder anderen Abend eine nette Bekanntschaft, doch irgendwie waren diese nur von kurzweiliger Dauer, da die gegenseitigen Vorstellungen des Kennenlernens auseinander gingen bzw. man schon nach einem gemeinsamen Bier feststellte, dass man sich eigentlich nichts zu sagen hat. Oft hatte ich das Gefühl, dass in den frühen Morgenstunden und mit dem Alkoholpegel auch die Frustrationsrate bei den Frauen stieg und es einigen fast egal war, wen sie mit Heim nahmen. Hauptsache überhaupt jemanden abgeschleppt. Dieser Eindruck ist bis heute geblieben. Ich suchte daher eine andere Möglichkeit und beschloss auf Kontaktanzeigen zu antworten. *lach* Blind-Dates&#8230; sind eine lustige Sache: man sitzt sich verkrampft gegenüber, schlürft verlegen am Kaffee, zwängt sich ein paar Fragen heraus und mustert den Gegenüber gründlich. Doch so richtig wollte auch da der Funke nicht überspringen. Nebenbei war ich immer noch im Nachtleben unterwegs – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Doch nichts veränderte sich&#8230; in den gleichen Locations sah ich immer die gleichen Leute, die zu der gleichen Musik tanzten.</p>
<p>Ich könnte Seiten mit den Geschichten flüchtiger Bekanntschaften füllen, könnte erzählen, könnte lustige, sowie tragische Geschichten erzählen und könnte über die Vielfalt berichten, die ich erlebte, doch würde dies für ein komplettes Buch reichen und wäre zu viel für diesen Blog. Nur so viel zum Schluss – ich wollte irgendwann nicht mehr Suchen, sondern ging einfach aus, hatte Spaß mit Freunden und lernte so, zufällig, völlig erwartungsfrei und ungezwungen durch Freunde meine jetzige Partnerin kennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Er-sucht-ihn-01.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2215" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Er-sucht-ihn-01-1024x144.jpg" alt="" width="1024" height="144" /></a><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Sie-sucht-ihn.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2216" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Sie-sucht-ihn-1024x317.jpg" alt="" width="1024" height="317" /></a></p>
<p>Liegt es an Berlin? Liegt es an der oberflächlichen Szene in Berlin? Liegt es an den Anderen, oder letztlich doch an einem selber? Woran liegt es, dass je älter man wird, es immer schwieriger wird in einer Großstadt wie Berlin einen Partner zu finden? Muss es so sein, dass aus Solo immer mehr Allein wird?</p>
<p>Ich bin nun inzwischen seit 23 Jahren in Berlin und auch ich könnte einen Roman schreiben über meine Erlebnisse in der „Schwulen-Welt“ in Berlin. Ich möchte dieses Thema allerdings aus der Sicht eines nicht mehr ganz so jungen Schwulen beleuchten.</p>
<p>Wir waren alle mal 20 und dachten wir könnten jeden haben, aber ich habe schon damals als junger Schwuler die „älteren“ akzeptiert und respektiert. Wo sind dieser Respekt und diese Akzeptanz in den letzten 20 Jahren geblieben? Heute, wo ich Anfang 40 und wieder solo bin, frage ich mich: „Wo sind die Männer in Berlin, die keine Angst haben etwas/jemanden „besseres“ zu verpassen“? Wo ist dieses Miteinander, vielleicht nicht nur in der „Homosexuellen Welt“, in Berlin geblieben? Liegt es an der kulturellen Vielfalt, am „Überangebot“ der Möglichkeiten oder wirklich an einem selber? Klar gibt es Lokalitäten für „Junge“, für „Alte“ und für Leute mit bestimmten Fetischen (besonders in der Schwulenszene), also eigentlich für jeden etwas!</p>
<p>Aber wo ist die Szene für alle (besonders bei den Schwulen)? Die Lokale in denen man als „mittelalterlicher Schwuler Mann“ nicht nach Angabe des Alters gefragt wird, „nimmst du beim Bla… schon die Zähne raus?“, und sich dann auf dem Absatz umdreht? War man doch zwei Minuten vorher noch so interessant und gut aussehend! Ist das Alter heute wirklich der wichtigste Faktor, um für einen anderen Mann interessant zu sein? Zählen andere Werte nicht mehr? Gerade wir Schwulen und Lesben in Berlin kämpfen Jahr für Jahr auf dem CSD um Akzeptanz und Toleranz für Homosexualität und gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Sollten wir da nicht vielleicht erst einmal bei uns selber anfangen, damit für die heute noch jungen homosexuellen Menschen in Berlin im Alter aus „Solo nicht Allein“ wird?</p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Sie-sucht-ihn-01.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2224" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Sie-sucht-ihn-01-1024x144.jpg" alt="" width="1024" height="144" /></a></p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/sie-sucht-ihn-02.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2635" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/sie-sucht-ihn-02-1024x304.jpg" alt="" width="1024" height="304" /></a></p>
<p>Eigentlich war ich nicht auf der Suche. Eigentlich hatte ich mich gerade damit abgefunden, mal wieder solo zu sein und eigentlich war ich ein zufriedener Single. Viel unterwegs, viele Männer kennengelernt, aber auch schnell wieder vergessen. Zu überheblich, zu ernst, zu unsicher, zu selbstverliebt…Irgendetwas wollte einfach nicht passen…Und wenn auf den ersten Blick alles an dem Mann stimmte, dann war er entweder schon vergeben oder rief doch nie an. Die berüchtigte Club-Bekanntschaft ist ja schnell geschlossen: Single-Frauen nachts allein auf Tour. Die typischen Sprüche der Männer. Man kommt ins Gespräch Verbringt den Abend und vielleicht die Nacht miteinander…Manchmal tauscht man Telefonnummern aus in der Hoffnung, dass der andere sich meldet oder in der Hoffnung, dass er nicht zu schnell merkt, dass es die genannte Nummer gar nicht gibt…</p>
<p>In der Regel ist die Wahrscheinlichkeit nicht besonders hoch, dass man in so einer Nacht in Party-Laune jemanden kennenlernt, der am nächsten Morgen, in der nächsten Woche oder im nächsten Monat noch genauso attraktiv und interessant ist wie am ersten Abend. Aber die Menschen spielen auch Lotto, obwohl sie wissen, wie unwahrscheinlich es ist, den Jackpot zu knacken. Und genauso existiert das berechtigte Fünkchen Hoffnung, den Jackpot in Sachen Mann in einer Club-Nacht abzuräumen. Und es gibt sie tatsächlich: Die Lottogewinner und die Menschen, die sich im Berliner Nachtleben finden. Und das ist nicht nur ein Gerücht, ich spreche aus eigener Erfahrung (leider nicht, was den Lottogewinn betrifft):</p>
<p>Denn es war einmal eine Nacht, in der nach all den Fröschen mal ein Prinz auftauchte. Leider kam er nicht auf einem weißen Schimmel angeritten und leider war es auch schon spät und der Prinz nicht mehr ganz nüchtern. Aber er hatte das gewisse Etwas. Er war auch am nächsten Morgen, der nächsten Woche und dem nächsten Monat noch genauso attraktiv und interessant wie am ersten Abend. Er hatte etwas, was ich nicht mal gesucht und nun doch ganz unverhofft gefunden hatte. Das alles klingt natürlich nicht nach einem romantischen Kennlern-Märchen. Es klingt nicht mal nach einem Großstadt-Märchen, den Partner in einer feuchtfröhlichen Clubnacht zu treffen. Aber was spielt das schon für eine Rolle, wenn diese erste Nacht schon über 11 Jahre her ist und die Beziehung immernoch besteht?</p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Fragen.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2637" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/Fragen-1024x144.jpg" alt="" width="1024" height="144" /></a></p>
<p><strong>Und die Wahrscheinlichkeit, den Einen oder die Eine unter über 3 Millionen Berlinern zu finden, ist immerhin höher als 6 Richtige im Lotto zu haben. Angeblich gibt es in Berlin doch so viele Singles und das heißt auch, man hat eine große Auswahl. Oder ist genau dies das Problem? Hat man zu hohe Erwartungen? Könnte nicht doch noch jemand kommen, der ein bisschen besser passt? Oder ist die anonyme Großstadt für viele nur nicht der richtige Ort, um die große Liebe zu finden? Gibt es besondere Tricks, die diejenigen nicht beherrschen, die noch allein sind? Wenn ihr Tipps oder Tricks für uns habt, so schreibt sie doch einfach in euren Kommentar… Vielleicht wird ja doch noch ein Buch draus, evtl. mit dem Titel „Vom Single zum Traumpartner in Berlin!“. </strong></p>
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		<title>How to become a Berlin-Atze*</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 07:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franzi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify"><strong>Berlin, du bist so wunderbar, Berlin… schallt es in einem Kult gewordenen Werbesong durch die Lande. Und tatsächlich scheint von der Stadt an der Spree eine faszinierende Anziehungskraft auszugehen. In Massen strömen sie in die deutsche Hauptstadt und damit in die beliebteste Stadt des Landes<a title="" href="#_ftn1">[1]</a>. Sie wollen die viel gepriesene Vielfalt erleben, dort sein, wo immer etwas los ist und nicht zuletzt, Teil der pulsierenden Metropole werden. Touristen, Künstler, Studenten, Prominente… alle wollen nach Berlin. Vom Großstadtfieber getrieben, verlegen auch viele Familien ihren Lebensmittelpunkt in die kultige Weltstadt. Im Gepäck haben sie nicht selten pubertierende Teenies – unsere heranwachsende Zukunft.</strong></h4>
<p style="text-align: justify">In Berlin angekommen, stellt sich die Frage, wie freundet man sich schnellstmöglich mit den „Einheimischen“ an. Genauer gesagt: How to become a Berlin-Atze? Bei aller Toleranz und Offenheit, die das regelfreie Berliner Stadtleben prägen, sollte man als Zugezogener wissen: Nicht jeder gewinnt den harten Kampf um den begehrten Titel „Berlin-Atze“. Doch, liebe Frisch-Berliner, ihr müsst nicht verzweifeln, Hilfe naht! Hier kommt die ultimative Anleitung, die euch ganz vorn mitmischen lässt.</p>
<h2 style="text-align: justify"><span style="color: #99cc00"><strong>How to survive:</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify">Schulabschluss, Wohnung, was Essbares im Kühlschrank – alles überbewertet! Wer in der Hauptstadt als Atze überleben will, braucht zuallererst ein <span style="color: #000080"><strong>Smartphone</strong></span> (selbstverständlich besitzt die In-Crowd nur die allerneuesten Modelle). Aber warum gleich zu einem iPhone oder Blackberry greifen? LG und SonyEricsson bieten viel trendigere Farben! Gerade für weibliche Berlin-Atzen (auch Atzinnen genannt) spielen Form und Farbe ihres www-fähigen Endgerätes eine überaus entscheidende Rolle – willkommen im Zeitalter des mobil gewordenen Kampfes um das schönste Aussehen! Die Champions League der Smartphone-Besitzerinnen erobert, wer sein Phone mit Strass- und Glittersteinen oder auffälligen Glitzeranhängern schmückt (absolutes No-go: Handyschmuck, der nicht zur Handtasche und den restlichen Accessoires passt!).</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://new-smartphone-world.com/wp-content/uploads/2010/10/1287520318-55.jpg" rel="http://new-smartphone-world.com/wp-content/uploads/2010/10/1287520318-55.jpg" target="_blank"><img class="alignnone" src="http://new-smartphone-world.com/wp-content/uploads/2010/10/1287520318-55.jpg" alt="" width="445" height="317" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Atzen brauchen kein GPS-Signal, man findet sich über akustische Hinweise – glücklicherweise sind ihre fetten Sounds dank handyeigenen Soundsystems kilometerweit hörbar. Berlin-Atzen haben ein großes Interesse an ihren Mitmenschen und dem Geschehen in der Welt. Was nützt also das beste Smartphone ohne Internet? Ganz klar, ein Atze muss zwingend <span style="color: #000080"><strong>24/7 online</strong></span> sein, wie soll er sonst das aktuelle Treiben auf Facebook und Jappy mitbekommen? Wer hat seinen Profilstatus aktualisiert, Fotos der letzten angesagten Party eingestellt oder ein neues Profilbild hochgeladen – Fragen, die Berlin-Atzen rund um die Uhr beschäftigen und die natürlich sofort kommentiert werden müssen. (Achtung Mädels: Angesagt sind Profilbilder von schräg links oben, mögliche Problemzonen werden so verdeckt und weibliche Rundungen besser in Szene gesetzt.)</p>
<h2 style="text-align: justify"><span style="color: #0000ff"><strong>How to look:</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify"><a href="http://www.einfach-motzen.de/uploads/checker.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.einfach-motzen.de/uploads/checker.jpg" alt="" width="500" height="335" /></a></p>
<p style="text-align: justify"><strong></strong>Der wahre Berlin-Atze legt großen Wert auf sein Aussehen. Bei der männlichen Spezies ist <span style="color: #000080"><strong>Haargel</strong></span> ein absolutes Muss, wer hier spart, kommt nicht ans Ziel. Das Haar darf glänzen, ja fast schmalzig wirken. Die ganz großen Helden bestechen durch ausgefallene Tribals im Haar. Vervollständigt wird der Atzen-Style durch das Atzen-Cap. Die trendige Kopfbedeckung muss selbstverständlich so getragen werden, dass die mühsam gestylte Frisur nicht zerstört wird. Dadurch entstehende Kopfformen, die Ähnlichkeit mit einem übergroßen Hühnerei aufweisen, gehören zum <span style="color: #000080"><strong>Atzen-Look</strong></span> zwingend dazu.</p>
<p style="text-align: justify">Während die Männer durch ihren exorbitant hohen Gel- und Parfumverbrauch Stammkunden im Drogeriemarkt sind, trifft man weibliche Atzen hier mindestens genauso häufig. Ein Blick in ihren Einkaufskorb verrät: die Atzin versteht es, sich gekonnt in Szene zu setzen. Sie braucht Make-Up in verschiedenen Farbtönen für den natural look (auch hier bitte nicht sparen!), Eyeliner und Eyeshadow (für den dramatischen Look) sowie einen Augenbrauen-Stift (um den Bogen über den Augen maximal hervorzuheben). Die Haare der Atzin sind unbedingt zu färben (am besten zweifarbig: schwarz-blond, schwarz-pink oder ähnliche Kombinationen) und auf die Freundinnen abzustimmen. Auch die Hautfarbe sollte keinesfalls der Natur überlassen werden – Twilight-Look war gestern, also ab ins Solarium!</p>
<p style="text-align: justify">Und was trägt der Berlin-Atze? Prinzipiell gilt: der Atze weiß, was gut ist. Darum findet man in seinem Kleiderschrank hauptsächlich Kleidungsstücke bekannter Marken, angefangen bei <span style="color: #000080"><strong>Nike Air Max-Schuhen</strong></span>, über <span style="color: #000080"><strong>Picaldi-Jeans</strong></span> bis hin zur <span style="color: #000080"><strong>Cordon-Jacke</strong></span>. Gern gesehen ist die Trainingshose, die den durchtrainierten, muskulösen Körper des Berlin-Atzen ziert. Das gute Stück hat damit endlich sein einsames Dasein als Textil, das nur zu Hause oder beim Sport getragen wird, beendet (Hardcore-Atzen stecken die Trainingshose übrigens am besten in die Socken). Abgerundet wird der perfekte Style mit einer großen Sonnenbrille (auch Pornobrille genannt) und einer dicken goldenen oder silbernen Halskette.</p>
<p style="text-align: center"> <a href="http://klappeauf.de/bilder/inhalte/2007_04/big/MoabitVice2.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://klappeauf.de/bilder/inhalte/2007_04/big/MoabitVice2.jpg" alt="" width="459" height="345" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Die Atzin gewinnt wohl keinen Preis im Mauerblümchen-Contest. <span style="color: #000080"><strong>Knappe Outfits kombiniert mit Leopardenleggins</strong></span>, dazu <span style="color: #ff00ff">neonfarbene Fingernägel</span> und nicht zuletzt eine Louis Vuitton Handtasche (ob Original oder Fake spielt dabei keine Rolle) zeigen wahres Können. Neben zu betonenden Körperregionen der Weiblichkeit, sorgen vor allem passende Accessoires für das nötige „<span style="color: #ff00ff">BlingBling</span>“. Goldketten, -armbänder und –ohrringe (am besten große Creolen) und gerne auch diverse Piercings gelten als absolutes Must-have.</p>
<h2 style="text-align: justify"><span style="color: #ff6600"><strong>How to act:</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify">Atzen sind gesellige Typen, die das Alleinsein meiden. Man trifft sie stets in Gruppen an (meist in den Berliner Bezirken Wedding, Moabit, Marzahn oder Gropiusstadt). Hier kurven sie mit ihrer Gang durch ihren Block, am liebsten mit der U-Bahn. Gern nutzt der Berlin-Atze die U-Bahnfahrt, um seinen Freunden die neuesten Videos auf Youtube zu zeigen und mit ihnen die aktuellen Hits von Bushido, Lady Gaga oder Azad auszuwerten. „<span style="color: #000080"><strong>Krass Mann</strong></span>“ oder „<span style="color: #000080"><strong>voll Porno</strong></span>“ tönt es durch die U-Bahn (korrekte Aussprache und Grammatik sind hier nicht zwingend erforderlich). Der junge Hauptstädter vergisst dabei schon mal, dass er nicht allein unterwegs ist. Auf höfliche Anfragen anderer Fahrgäste, ob es auch etwas leiser gehe, reagieren Atzen selbstbewusst und unbeeindruckt. Schließlich bereichern sie ihre Umwelt mit fetten Beatz und Lyrics und machen Berlin so ein bisschen liebenswerter…</p>
<p style="text-align: justify"><em>… ein Phänomen der deutschen Hauptstadt oder trifft man die typischen Atzen auch anderswo? Ausnahme oder mittlerweile Normallfall? Schafft sich Berlin ab oder erfindet es sich neu? Grund zur Sorge oder alles im grünen Bereich? Allet wird jut!? Oder sogar besser???</em></p>
<p style="text-align: justify">* Eine Antwort auf <a href="http://www.spreeblick.com/2010/03/08/der-berliner-szenemensch/" target="_blank">&#8220;Der Berliner Szenemensch&#8221;</a></p>
<div style="text-align: justify">
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Vgl. <a href="http://www.deutschland-links.com/beliebte_orte/" target="_blank">http://www.deutschland-links.com/beliebte_orte/</a>. Abgerufen am 2. Juli 2011.</p>
<p>Originalbildquelle:<a href="http://bit.ly/onNT4L" target="_blank"> http://bit.ly/onNT4L</a>.<br />
<a href="http://new-smartphone-world.com/wp-content/uploads/2010/10/1287520318-55.jpg" target="_blank"> http://new-smartphone-world.com/wp-content/uploads/2010/10/1287520318-55.jpg</a><br />
<a href="http://www.einfach-motzen.de/uploads/checker.jpg" target="_blank"> http://www.einfach-motzen.de/uploads/checker.jpg</a><br />
<a href="http://klappeauf.de/bilder/inhalte/2007_04/big/MoabitVice2.jpg" target="_blank"> http://klappeauf.de/bilder/inhalte/2007_04/big/MoabitVice2.jpg</a></p>
<p>Bearbeitung: Autoren.</p>
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		<title>Eine pinke Aufklärungs- kampagne für den toleranten Berliner Bürger</title>
		<link>http://socialmedia.kkandk.de/2011/07/07/eine-pinke-aufklarungs-kampagne-fur-den-toleranten-berliner-burger/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 21:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Ich bin schwul. Und Berlin steht hinter mir!“ Dieser wahrscheinlich ungewollt zweideutige Satz, der im Frühjahr auf Plakaten überall in der Hauptstadt zu lesen war, regte wohl viele erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000">„Ich bin schwul. Und Berlin steht hinter mir!“</span> Dieser wahrscheinlich ungewollt zweideutige Satz, der im Frühjahr auf Plakaten überall in der Hauptstadt zu lesen war, regte wohl viele erst mal zum Schmunzeln an. Doch auf den zweiten Blick haben wir uns gefragt – braucht Berlin überhaupt so eine Kampagne? Schließlich hat keine andere Stadt in Deutschland so einen weltoffenen und toleranten Ruf wie Berlin. </strong><br />
<strong> Bezirke wie Schöneberg, Prenzlauer Berg und Kreuzberg haben eine traditionsreiche und ausgeprägte Szene, Berlin hat einen schwulen Bürgermeister und einmal im Jahr läuft die Stadt zu Hochtouren auf und demonstriert &#8211; und feiert &#8211; auf dem Christopher Street Day (CSD) für Gleichheit und Toleranz.</strong></p>
<p>Weltoffen und vielfältig erscheint die Großstadt auch dem gerade eingetroffenen Landei: Stellte zu Schulzeiten im beschaulichen Schwarzwald das einzige lesbische Pärchen noch die Sensation auf dem Pausenhof dar, ist offen gelebte Homosexualität in Berlin normal. Umso mehr überraschte vielleicht die berlinweite Sensibilisierungskampagne des <a title="Bündnis gegen Homophobie" href="http://www.buendnis.lsvd.de/" target="_blank">Bündnisses gegen Homophobie</a>, die Anfang dieses Jahres auf die bestehende Diskriminierung von Schwulen und Lesben in vielen Lebensbereichen aufmerksam machen sollte. Grund genug für uns, uns einmal genauer mit dem Thema auseinanderzusetzen, von dem wir dachten, dass es schon völlig „normal“ ist.</p>
<p>Wie soll in einer erklärtermaßen aufgeschlossenen Stadt wie Berlin das Thema Homophobie angegangen werden? Braucht Berlin diese Kampagne?</p>
<h4><span style="color: #ff00ff">„Berlin – von der Wiege schwuler Emanzipation zur Queer Capital“ <sup>[1]</sup><br />
</span></h4>
<p>Welche Rolle spielt Berlin für die Herausbildung der Lesben- und Schwulenbewegung? Nach dem Stonewall-Aufstand in New York City 1969 schwappte die Welle der Emanzipation auch nach Europa über, wichtige Impulse gingen hierbei von Berlin aus: Da wären zum Beispiel die ersten offiziell integrierten Schwulenreferate in den ASten zu nennen, die Ende der 70er Jahre von Studenten der TU und FU Berlin erkämpft wurden, oder der erste CSD 1979 in Berlin und Bremen. Als erster lesbisch-schwuler Radiosender in Deutschland gilt Blu.FM (aus Berlin, übrigens!) und gerade wird in Berlin Pankow das erste Pflegeheim für Lesben und Schwule realisiert.</p>
<p>Der offensichtlichste Beweis für Berlins Toleranz ist jedoch Klaus Wowereit: &#8220;The Mayor of Berlin is gay. And he said so during a party convention before the election. Courageous &#8211; still.&#8221; (Neil Tennant)<sup>[2]</sup> Was, wenn nicht die Wahl eines schwulen Bürgermeisters, beweist die Toleranz der Wähler?</p>
<p>Hier ein sehenswerter Beitrag über die Schwulenszene in Berlin:</p>
<p><span class="youtube">
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/xX_ryW_X-H8?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;loop=&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xX_ryW_X-H8">www.youtube.com/watch?v=xX_ryW_X-H8</a></p></p>
<h4><span style="color: #ff00ff">Homophobie &#8211; wie tolerant ist Berlin wirklich?</span></h4>
<p>Trotz aller Toleranz: je mehr man zu dem Thema recherchiert, desto mehr zeigt sich, dass Angriffe gegen Homo- und Bisexuelle und Transgender immer noch ein Thema sind. Die Berliner <a title="Schwuleninitiative Maneo" href="http://www.maneo.de/" target="_blank">Schwuleninitiative Maneo</a> hat ein Überfalltelefon eingerichtet, die Berliner Polizei bietet sogar zwei eigens eingestellte Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (einzigartig in Deutschland) &#8211; trotzdem wurden 2010 nur rund 100 Fälle gemeldet, Dunkelziffer: bis zu 90%. Gründe: Das Angebot ist nicht bekannt, oder auch Angst, sich zu outen.<sup>[3]</sup></p>
<p>Auch der CSD steht unter Beschuss: Als Reaktion auf die zunehmende Kommerzialisierung des Events wurde in Kreuzberg der<a title="Transgenialer CSD" href="http://transgenialercsd.de/" target="_blank"> Transgeniale Christopher Street Day</a> gegründet, eine politische Alternative, die die ursprünglichen Ziele, die Erinnerung an den Stonewall-Aufstand, verfolgt.<br />
2010 weigerte sich die US-Philosophin Judith Butler, den Zivilcouragepreis des CSD anzunehmen, ihr Vorwurf: Ignoranz gegenüber Rassismus und doppelte Diskriminierung von homosexuellen Migranten.<sup>[4]</sup></p>
<p>Das glatte Image von Berlin als weltoffene homosexuellenfreundliche Metropole wird also infrage gestellt.</p>
<p>Höchst aktuell und brisant auch die Ernennung des neuen Berliner Erzbischofs Rainer Maria Woelki, der schon vor seinem Antritt heftig kritisiert wurde, da er Homosexualität als Verstoß gegen die Schöpfungsordnung sieht. Wie sich das mit einem schwulen Bürgermeister vereinbaren lässt, wird sich zeigen.</p>
<h4><span style="color: #ff00ff">Akzeptanzkampagne gegen Homophobie im Berufsleben</span></h4>
<p>Doch zurück zur Kampagne. Von wem stammt sie eigentlich?</p>
<p>Die Initiative für das 2009 gegründete Bündnis gegen Homophobie ging vom <a title="LSVD" href="http://www.lsvd.de/" target="_blank">Lesben- und Schwulenverband Deutschlands </a>(LSVD) aus und wurde von vielen namhaften Unternehmen (unter ihnen zum Beispiel BSR, Hertha BSC Berlin, AOK und Coca Cola Deutschland) unterstützt, die sich &#8220;&#8230;mit ihrem gesellschaftlichen Gewicht aktiv gegen Homophobie einsetzen“.</p>
<p>Besagte Kampagne wurde Anfang März 2011 gestartet. Auf 1000 Plakatflächen (gesponsert von der Wall AG) sind die 2 Varianten zu sehen, ein schwuler Mechaniker und eine lesbische Ärztin. Der Claim dazu: &#8220;Ich bin schwul. Und Berlin steht hinter mir!&#8221; bzw. &#8220;Ich bin lesbisch. Und Berlin steht hinter mir!&#8221;<sup>[5]</sup></p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/A2-Plakat-schwul-vorschau.jpg"><img src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/A2-Plakat-schwul-vorschau-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>    <a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/A2-Plakat-lesbisch-vorschau.jpg"><img src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/07/A2-Plakat-lesbisch-vorschau-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p>Die Kampagne bekam viel Lob und Anerkennung von offizieller Seite:</p>
<blockquote><p><span style="color: #999999">Die Diskriminierung Homosexueller ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Weil diese Tatsache keineswegs allgemein akzeptiert wird, ist das Bündnis notwendig.</span></p>
<p><span style="color: #999999">(Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste)<sup>[6]</sup></span></p></blockquote>
<p>Dass die Kampagne auf zahlreichen Blogs und Foren lebhaft diskutiert wurde, zeigt auf jeden Fall, dass Aufmerksamkeit erzeugt wurde. Allerdings wurde auch die Notwendigkeit einer solchen Kampagne infrage gestellt. Ein Blogger fasst das schön zusammen:</p>
<blockquote><p><span style="color: #999999">Den Berlinern zu sagen, sie sollten Lesben und Schwule “als Menschen” akzeptieren, ist so sinnvoll und zielführend, als würde man den Münchnern sagen, sie sollten Trachtenträger und Dirndlträgerinnen mit Respekt behandeln.<sup>[7]</sup></span></p></blockquote>
<p>Natürlich kann diese Kampagne als Instrument verwendet werden, um die Berliner Bürger auf das Problem aufmerksam zu machen. Vielleicht entsteht aber auch das Problem erst dadurch bzw. wird gefördert, indem man es anspricht.</p>
<h4><span style="color: #ff00ff">Kampagne oder Toleranz voraussetzen?</span></h4>
<p>Homophobie ist ein relevantes Thema, keine Frage. Auch im ach so vielfältigen Berlin. Die Frage ist: Wie muss so etwas angegangen werden?</p>
<p>Nach unserer Ansicht gibt es zwei Möglichkeiten: Das Problem ansprechen, aktiv werden, so wie das Bündnis gegen Homophobie. So setzten sich Leute, wie zum Beispiel wir, genauer mit dem Thema auseinander. Zu bezweifeln ist allerdings, ob das auch die Menschen tun, die immer noch Vorurteile gegen Lesben, Schwule und Transgender haben. Alternative 2: Toleranz voraussetzen. Warum sollte man in Berlin etwas zum Thema machen, das eigentlich längst keines mehr ist?</p>
<p><strong>2.1 Mio. € stehen Berlin 2010 und 2011 zur Bekämpfung von Homophobie zur Verfügung.</strong><sup>[8]</sup><br />
<strong> Wird das Geld gut investiert oder gibt es bessere Möglichkeiten, gegen Homophobie anzugehen?</strong><br />
<strong>Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wir sind gespannt auf eure Meinung!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir sind:</p>
<p>3 Studentinnen – Zugezogene, die in Berlin leben und Berlin lieben. Und die über diese Kampagne etwas gestolpert sind &#8211; aber vielleicht heißt das ja, dass die Sensibilisierung bei uns gewirkt. hat. :)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<pre>1 <a title="VisitBerlin" href="http://traveltrade.visitberlin.de/de/pressemeldung/berlin-%E2%80%94-von-der-wiege-schwuler-emanzipation-zur-queer-capital">VisitBerlin</a> (Christian Tänzler)</pre>
<pre>2 <a title="Zitat Neil Tennant" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t">Britisches Magazin TV Times</a> (Neil Tennant)</pre>
<pre>3 <a title="Artikel in Frankfurter Rundschau" href="http://www.fr-online.de/politik/polizei-beklagt-misstrauen/-/1472596/4480348/-/index.html">Frankfurter Rundschau</a> (Birgit Loff)</pre>
<pre>4 <a title="Rede Judith Butler" href="http://www.egs.edu/faculty/judith-butler/articles/ich-muss-mich-distanzieren/">Rede CSD 2010</a> (Judith Butler)</pre>
<pre>5 <a title="Infomaterial" href="http://www.buendnis.lsvd.de/index.php/download.html" target="_blank">Infomaterial Bündnis gegen Homophobie</a></pre>
<pre>6 <a title="Zitat " href="http://www.buendnis.lsvd.de/index.php/akademie-der-kuenste.html" target="_blank">Zitat Akademie der Künste</a> (Klaus Staeck)</pre>
<pre>7 <a title="Blog Achse des guten" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hetero_na_und/#When:22:20:00Z" target="_blank">Blog Achse des Guten</a> (Henryk M. Broder)</pre>
<pre>8 <a title="Bündnis gegen Homophobie" href="http://www.buendnis.lsvd.de/index.php/initiative.html" target="_blank">Bündnis gegen Homophobie</a></pre>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Liest du noch oder schreibst du schon?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 19:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Lehrszenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media im Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelles Klassenzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Der rauschende Weg vom ruhigen Studenten hin zum patizipativen Mitgestalter.
In den vergangenen fünf Jahren haben wir zunehmend Social Media Tools in unser Privatleben integriert. Ob nun ein Profil in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der rauschende Weg vom ruhigen Studenten hin zum patizipativen Mitgestalter.</strong></p>
<p>In den vergangenen fünf Jahren haben wir zunehmend Social Media Tools in unser Privatleben integriert. Ob nun ein Profil in sozialen Netzwerken wie<em> Studi VZ</em> oder<em> Facebook</em>- ein Konto um Filmchen und Musik auf <em>YouTube</em> zu sehen und zu posten-  einen <em>Twitter</em>account, um kurze Nachrichten in 140 Zeichen an die Welt zu schicken etc.  Wir öffnen unsere <strong><em>„virtuellen Türen“</em></strong> und lassen andere hineinschauen.</p>
<p><strong><em>Warum sollte Social Media Halt vor der Hochschule machen?</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Sind die Türen der Hochschule noch geschlossen, oder ist man bereit sie zu öffenen und den Kreis um Lehrende, Studierende, Forschende zu erweitern? Einige dieser Türen sind bereits geöffnet und es folgen ihnen immer mehr. Sei es um die Diskussion der öffentlichen Wissenschaft oder um die Integration von Social Media  Instrumenten in den Lehralltag.</p>
<p>So alltäglich der Einsatz von Social Media Instrumenten im Privatleben zu sein scheint, so seltener findet man sie im Unterricht wieder. Ein Grund dafür liegt in den Vorbehalten hinsichtlich ihres Nutzens und der ständig hinzukommenden Weiterentwicklung der Angebote. Die damit einhergehende Unwissenheit über deren Bedienung bis hin zur Angst Wissen, Ideen oder Meinungen öffentlich zu machen stehen bisweilen stark im Visier der Skeptiker.</p>
<p>Einige gute <a title="Beispiele zu Lehrszenarien und dazu passenden Social Media Tools" href="http://www.e-teaching.org/" target="_blank">Beispiele</a> beweisen jedoch, dass der Einsatz von Social Media Instrumenten weder die klassischen Lernszenarien verdrängen noch ausrotten und sattdessen den Bildungsprozess unterstützen können.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>Der Student rückt stärker ins Zentrum der partizipativen Lehre.</em></strong></p>
<p><strong><em><a></a><a href="http://youtu.be/W2j9qw-A0NM"></a><a href="http://viaspire.blogs.com/.a/6a00d8341c790253ef012875b955a5970c-800wi"><img class="alignnone" src="http://viaspire.blogs.com/.a/6a00d8341c790253ef012875b955a5970c-800wi" alt="" width="470" height="296" /></a></em></strong></p>
<p><strong><em><a title="Video auf You Tube" href="http://youtu.be/W2j9qw-A0NM" target="_blank">Digital World: Teachers Today</a></em></strong></p>
<p>In unserem Projekt <a title="Social Media Projekt Blog" href="http://socialmedia.kkandk.de/" target="_blank"><strong>Social Media Reputation Management an der HTW Berlin</strong></a> haben wir mit <a title="GF von Kuhn, Kammann &amp; Kuhn " href="http://twitter.com/rossi_kkundk" target="_blank"><strong>Carsten Rossi</strong></a> hautnah miterleben können, wie sich klassische Lehrszenarien mit Neuen verbinden lassen. So hatten wir die wöchentliche Veranstaltung an der Hochschule genutzt, um uns mit dem Thema zu beschäftigen und darüber hinaus diverse  Social Media Instrumente eingesetzt, die u.a. die Organisation, die Kollaboration teilweise auch die Administration und nicht zuletzt unsere Kommunikation unterstützten.</p>
<p>Das Projekt hatte eine eigene <a title="Facebook Social Media Projekt HTW" href="http://www.facebook.com/home.php#!/home.php?sk=group_156101444422751&amp;ap=1" target="_blank"><strong><em>Facebookseite</em></strong></a>, in der nicht nur die Studierenden und der Dozent eingeladen wurden, sondern auch Unterstützer des Projekts wie z.B.  Gastredner wie <a title="Jan van Veen- Internal Communication" href="http://twitter.com/janvanveen" target="_blank"><strong>Jan van Veen</strong> </a> oder <a title="Hermin Hainlein- Coca Cola" href="http://twitter.com/herminBerlin" target="_blank"><strong>Hermin Hainlein</strong></a> bis hin zu weiteren Experten, die uns mit hilfreichen Tipps fütterten und zugleich für einen Austausch bereit standen.</p>
<p>Der Facebookkanal war zu Beginn des Semesters noch etwas zögerlich benutzt, doch je stärker man sich mit der Thematik innerhalb der Wochentermine beschäftigte, desto aufmerksamer beobachtete man das Geschehen im Social Web und nutzte die eigene Facebookseite stärker, um alle Beteiligten dran Teil haben zu lassen und den Austausch zu initiieren.</p>
<p>Wir nutzten <a title="Slideshare Social Media Projekt HTW" href="http://www.slideshare.net/HTWProjektseminar/" target="_blank"><strong><em>Slideshare</em></strong></a> zur Veröffentlichung der Unterichtsfolien, so dass sie nicht nur uns sondern auch einem breiten Publikum zur Verfügung stehen.</p>
<p>Unser finales Projektziel war es, Social Media nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern auch praktisch zu leben. Folglich bestand unsere Aufgabe darin, das gelernte nicht nur in einem sinnvollen <a title="Blogartikel aus dem Social Media Projekt HTW" href="http://socialmedia.kkandk.de/" target="_blank"><strong><em>Blogartikel</em></strong></a> zu reflektieren, sondern ihn auch zu promoten, ihn für Kommilitonen, Freunde, Interessierte und Experten etc.  zugänglich zu machen und in den Dialog zu starten.</p>
<p><a title="Wir twitschern unsere Artikel in die Welt." href="http://twitter.com/SoMe_HTW" target="_self"><strong><em>Twitter</em></strong> </a>war ein Microblog-Instrument, welches über die Kursdauer vor allem durch den Dozenten selbst genutzt wurde, um einerseits unser Projekt zu promoten und andererseits Know how teilen zu können. Jeder von uns erhielt parallel einen Zugang für Twitter, um seinen Artikel in aller Munde zu bringen und sich zugleich mit dem Instrument vertraut zu machen<em>.</em></p>
<p>Wer am Ende Content King wird und wie vor allem mein eigener Blogeintrag angenommen wird, konnte ich mit dem kostenlosen Instrument <a title="Google Analytics" href="http://google.com/analytics/" target="_blank"><strong><em>Google Analytics</em></strong></a> ermitteln. Es zeigte mir zu welcher Zeit die meisten Blogbesucher stattfanden und wie viel Kommentare dabei hinterlassen wurden. Daraus ließ sich letztlich auch mein kommunikatives Zutun ableiten.</p>
<p><strong><em>Am Ende zählt Content, oder?</em></strong></p>
<p>Was habe ich nun für mich aus dieser Veranstaltung ziehen können? Ich fand es erfrischend mehrere Methoden der Wissensvermittlung einzubinden, so dass Langeweile oder gar der zwingende Wunsch nach Substitution kaum aufkam. Sich mit den Instrumenten aktiv zu beschäftigen als nur passiv vermittelt zu bekommen schult sowohl die eigene Medienkompetenz als auch die Bereitschaft Wissen öffentlich zu machen und nicht nur im stillen Kämmerlein zu denken.</p>
<p>Wer weiß, wie sich der Blog zukünftig entwickeln wird. Die Resonanz auf das im Social Web Geschriebene, das eigene Bedürfnis die „Ein Prozentmarke“ der Contentersteller nach oben zu treiben oder der Enthusiasmus von Carsten und seinem Netzwerk und nicht zuletzt die Bereitschaft und der Eifer der Studierenden werden es zeigen.</p>
<p>Der Einsatz von Social Media Instrumenten wird die Lehre aber auch das Lernen nachhaltig prägen, wenn es denn eigesetzt wird. Es kann Lehrenden und Studierenden Raum für neue  Ideenentwicklungen geben und sie darüber hinaus nicht nur mit einem dispersen Publikum aus den eigenen Reihen zu teilen, sondern auch über die Hochschul- und Ländergrenzen hinweg. Durch den Einsatz von Social Media ergeben sich neue Kooperationsprojekte, die nicht nur interdisziplinäres Arbeiten von Studierenden ermöglichen, vielmehr räumliche Einschränkungen obsolet machen und damit wieder viel Raum für Vielfalt und kreativen freien Geist lassen.</p>
<p><strong><em>Gemäß dem Grundgedanken des Mitmach Web möchte ich nun meine Ausführungen für heute beenden und euch fragen, wie es euch mit der Vorlesung 2.0 ergeht. Habt ihr Erfahrungen gemacht, die ihr gerne teilen wollt oder gar Vorstellungen wie eure Vorlesung 2.0 aussehen sollte? </em></strong></p>
<p><strong><em>Teile es mit (Anderen)!</em></strong></p>
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		<item>
		<title>Social Networks sind jetzt auch „Wo“</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 07:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
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Die derzeitige Diskussion über die Vorratsdatenspeicherung erscheint ziemlich albern, lässt man sich den letzten großen Aufguss in der Social Network-Sauna einmal in der Nase zergehen. Die Mitteilung des eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Location-Icon-Map6.jpg"><img src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Location-Icon-Map6.jpg" alt="" width="420" height="294" /></a></p>
<p><span style="font-weight: normal;font-size: 13px">Die derzeitige Diskussion über die Vorratsdatenspeicherung erscheint ziemlich albern, lässt man sich den letzten großen Aufguss in der Social Network-Sauna einmal in der Nase zergehen. Die Mitteilung des eigenen Aufenthaltsortes an Freunde mittels Smartphone erfreute sich in den USA schon seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit. Die Platzhirsche in der Nische dieser Geosocial Networks hießen bisher FOURSQUARE und GOWALLA. Aber erst im August 2010 schaffte FACEBOOK mit seinem neuen Dienst PLACES den Durchbruch aus der Nische der Geeks und Freaks in die breite Masse. Zunächst nur in den USA, seit Oktober 2010 ist PLACES als ORTE aber auch in Deutschland verfügbar.</span></p>
<h3><strong>Wie funktionieren diese Dienste?</strong></h3>
<p>Voraussetzung für die Nutzung ist ein internetfähiges Smartphone, dass mittels Geodaten (GPS) immer weiß, wo sich sein Nutzer gerade befindet. Alle Dienste basieren auf dem „Check-in“ des Nutzers am jeweiligen Ort. Das geschieht über den Aufruf der mobilen Website oder bequemer per mobiler Applikation (App) des Diensteanbieters. Orte können beispielsweise Cafés, Sehenswürdigkeiten, Bahnhöfe, Geschäfte aller Art oder auch Arztpraxen sein. Jeder kann selbst Orte anlegen. Checkt sich der User ein, erscheint im Newsfeed seiner Freunde: „Mister X checked in @Place Y“. Bei FACEBOOK PLACES erscheint die Nachricht zusätzlich im eigenen FACEBOOK-Profil und im Profil des jeweiligen Ortes. Die Dienste lassen sich auch untereinander verbinden. Der „Check-in“ bei FOURSQAURE ist dann auch bei GOWALLA oder FACEBOOK sichtbar und umgekehrt.</p>
<address><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZfX_ZQag1BM&amp;feature=player_embedded#!">Youtube: Checking In with Facebook Places (User: theofficialfacebook)</a></address>
<h3><strong>Warum nur?</strong></h3>
<p>PLACES soll dem Nutzer dabei helfen, seinen Freunden mitzuteilen, wo er gerade ist, was in seiner unmittelbaren Umgebung geschieht und wer sich ebenfalls in der Nähe aufhält. Wer unterwegs ist, kann also per App sofort erfahren, welcher Freund gerade in der Nähe  ist. Vorausgesetzt dieser hat sich an einem Ort in der Nähe eingecheckt. Vielleicht trifft man sich dann auf einen Kaffee. Beim Einchecken können aber auch einfach nur Kommentare abgegeben oder Bilder angehängt werden, welche Freunde dann in Ihrem Newsfeed wiederfinden. Durch die Häufigkeit von „Check-ins“ kann der Nutzer zudem seinen digitalen Ruhm steigern. Wer sich bei FOURSQUARE in den letzten 60 Tagen häufiger als alle anderen an einem Ort eincheckte, wird „Major“ dieses Ortes. Bei GOWALLA kann der Nutzer beim Einchecken wiederum „items“ erhalten, die mit einen Bonus, wie beispielsweise einen Gratis-Kaffee in der realen Welt verbunden sein können.</p>
<h3><strong>Der neue Kanal: Geomarketing</strong></h3>
<p>Diese Incentivierung war bei PLACES so zunächst nicht möglich. Anfang November 2010 jedoch, ergänzte FACEBOOK seinen Dienst PLACES in den USA um die Funktion DEALS. Seitdem können Händler ihre Kunden mit einem „Individual Deal“ belohnen. Diese erhalten dann beim „Check-in“ einen Rabatt oder ein Give-away. Ähnlich belohnt ein „Friend Deal“ Kundengruppen durch gemeinsames Einchecken. Er kommt immer dann zustande, wenn 10 Freunde gemeinsam an einem FACEBOOK-Place einchecken. Bei FORSQUARE heißt diesen Deal-Typ ganz bezeichnend „Super Swarm”. Der „Loyalty Deal“ wiederum ersetzt die alte Kundenkarte. Besonders sozial zeigt sich der „Charity Deal“, bei dem das Unternehmen für jeden „Check-in“ eine Spende an eine wohltätige Organisation überweist. Weite Kreise der Online-Community erwarten die Einführung von FACEBOOK DEALS für kommenden Februar oder März auch in Deutschland.</p>
<address><a href="http://FindingDealsonFacebook">Youtube: Finding Deals on Facebook (User: theofficialfacebook)</a></address>
<h3><strong>Deine Meinung?</strong></h3>
<p>Aus Marketing- und Kundensicht klingt das ganze sehr verlockend. Endlich können Nutzer und auch der stationäre Handel ganz „to go“ von Social Media profitieren. Würdet ihr als Nutzer da mitmachen oder würdet ihr lieber unsichtbar bleiben? Rockt es oder schockt es? Danke für Kommentare!</p>
<h3><strong><span style="text-decoration: underline">UPDATE, 26.01.2011: </span></strong></h3>
<p><strong></strong>Wer es lieber ganz &#8220;incognito&#8221; mag: Die DEUTSCHE BAHN such Testkunden für ihr Bezahlsystem TOUCH&amp;TRAVEL. Ab sofort kann man mit der neuen iPhone App einfach am Zug einchecken und bei der Ankunft wieder auschecken. Das Handy gilt dann als Fahrkarte und man muss nie wieder Schlange stehen. Rechnung am Monatsende. Bahncard wird automatisch berücksichtigt. Info und Registrierung:  <strong>http://tinyurl.com/6bbm94h</strong><br />
</br><br />
</br><br />
</br></p>
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		<item>
		<title>Die perfekte Welle – Flashmobs bei Facebook</title>
		<link>http://socialmedia.kkandk.de/2011/01/22/die-perfekte-welle-%e2%80%93-flashmobs-bei-facebook/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 19:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Peisker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Comicbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Flashmob]]></category>

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„Ersetzt zwischen dem 12. und 18. November euer Profilbild auf Facebook durch ein Comic-Bild aus eurer Kindheit und ladet eure Freunde ein, dasselbe zu tun.“
„Das werde ich ganz sicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/comics_fb.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1331" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/comics_fb.jpg" alt="" width="407" height="123" /></a></strong></p>
<p><strong>„Ersetzt zwischen dem 12. und 18. November euer Profilbild auf Facebook durch ein Comic-Bild aus eurer Kindheit und ladet eure Freunde ein, dasselbe zu tun.“</strong></p>
<p>„Das werde ich ganz sicher nicht tun“, dachte ich mir zunächst, bis ich ein paar Stunden später nur noch mit Garfields, SpongeBobs, Spidermans, Micky- und Minni Mäusen befreundet war. Eine Invasion von Comicbildern &#8211; <strong>Was nun? Mitmachen oder einfach ignorieren?</strong> Ein klarer Fall von sozialem Konsonanzstreben. Okay, sich an Helden der Kindheit zurück zu erinnern, bringt in jedem Fall Spaß und verbindet. Nicht ohne Grund feierte Disney letztes Jahr einen Meilenstein im Social Web: Mehr als 100 Millionen Facebook-Fans weltweit. Als Dankeschön veröffentlichte der Medienriese einen ansehnlichen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bVQ4bskC6D8" target="_blank">YouTube-Film</a> für seine Unterstützer. Zum Vergleich: Coca-Cola führt mit etwas mehr als 17 Millionen Fans die <a href="http://www.socialbakers.com/blog/86-coca-cola-1-brand-on-facebook/" target="_blank">Liste der Top-Marken auf Facebook</a> an.</p>
<p>Außer Spiel und Spaß steckte wohl kein tieferer Sinn hinter dem Comic-Spuk. Keine PR-Aktion. Kein kommerzieller Hintergrund. Das sich diverse &#8220;Netmobs&#8221; (Flashmob im Internet) oder Meldungen über Facebook, wie beispielsweise Aufrufe zu diversen Statusmeldungen oder Pinnwandeinträgen, in kurzer Zeit weltweit verbreiten lassen, ist schon lange bekannt. Das Comic-Spielchen hat dies wieder einmal eindrucksvoll bewiesen und gezeigt, wie gut die Vernetzung völlig unbekannter Menschen funktioniert.</p>
<p>Auch lässt sich bei dieser Aktion gut erkennen, wie Influencer wirken. Kein Wunder also, dass derzeit spekuliert wird, ob Facebook künftig vom Freunde- zum Newsportal avanciert. Die Tatsache, das Facebook im vergangenen Jahr erstmals Google als die <a href="http://mashable.com/2010/12/29/2010-the-year-facebook-dethroned-google-as-king-of-the-web-stats/" target="_blank">meistbesuchte Website in Amerika</a> abgelöst hat, bestärkt diese Annahme und lässt einen nur staunen.</p>
<p>Eines sei noch gesagt: Ich habe mein Profilbild damals aus Bequemlichkeit nicht durch eine Comic-Figur ersetzt, obwohl ich von der Buntheit und Kreativität beeindruckt war. Bin ich doch schon stolz, wenn ich es überhaupt mal schaffe, Fotos von mir hochzuladen. Unbestritten ist jedoch, dass sich eine einfache Idee in diesem Fall durch die Eigendynamik eines solchen Netzwerkes wie ein virales Lauffeuer verbreitet hat. Ein Effekt, den sich Marketing und PR sicher gern zunutze machen würden. Ich glaube allerdings, dass eine solche Kettenreaktion durch kommerzielle Kampagnen nur schwer erzwungen werden kann. Vielmehr scheint das Erfolgsgeheimnis darin zu liegen, dass der Ursprung, daher die Motivation, aus der Community selbst hervorgegangen ist.</p>
<p><strong>Wie denkt ihr darüber? Was haltet ihr von Flashmobs auf Facebook? Seit ihr dem Comic-Aufruf gefolgt?</strong><br />
</br><br />
</br><br />
</br></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Prof. Dr. Social Media</title>
		<link>http://socialmedia.kkandk.de/2011/01/22/prof-dr-social-media/</link>
		<comments>http://socialmedia.kkandk.de/2011/01/22/prof-dr-social-media/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 10:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Gunzenhaeuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[

Ok, wir können es nicht bestreiten Social Media ist omnipräsent, aber das geht nun doch zu weit, oder war es doch abzusehen? Seit Herbst 2010 bietet die Universität von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/p-18555.jpg"></a><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/socialmedia.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1469" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/socialmedia.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Ok, wir können es nicht bestreiten Social Media ist omnipräsent, aber das geht nun doch zu weit, oder war es doch abzusehen? Seit Herbst 2010 bietet die Universität von Birmingham als eine der ersten einen Studiengang für Social Media an.<br />
<span id="more-1304"></span><br />
Social Media und Soziale Netzwerke wie facebook, aber auch twitter, studivz und Co sind längst integrativer Bestandteil der individuellen aber auch zunehmend geschäftlichen Kommunikationswelt geworden. Das Phänomen der Social Media revolutioniert die Kommunikation in Unternehmen. Gleichzeitig stehen die Marketingleiter vieler Unternehmen vor der Frage wie sie Social Media Tools intelligent einsetzen können. Findet ein Unternehmen dann das passende Social Media Tool, ist der Erfolg im wahrsten Sinne des Wortes vorprogrammiert. Und an genau diesem Punkt kommen die Master of Social Media Absolventen in ihrem späteren Arbeitsfeld zum Einsatz.<br />
<strong><!--more--><br />
What is it all about?</strong><br />
Jon Hickman, Dozent an der Universität von Birmingham, hat den Aufbaustudiengang „Social Media“ ins Leben gerufen. In verschiedenen Modulen soll den Studenten das Feld „Social Media“ als ernst zunehmender neuer Industriezweig verdeutlicht werden. Die Studenten sollen für Web-Phänomene wie Twitter sensibilisiert werden. Gleichzeitig soll aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet werden, welche neuen Möglichkeiten das Web 2.0 bietet. Dabei wird auf eine praxisorientierte, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Birmingham School of Media sowie mit Unternehmen aus Medien, Kultur und Politik gesetzt. Als beratende und realisierende Akteure, sollen die Absolventen dann das erlernte Know-how in die Unternehmen bringen.<br />
<!--more--><br />
<strong>Pro</strong><br />
Befürworter sehen den Studiengang als theoretische und praktische Erforschung von Social Media. Dabei soll deren Entwicklung wissenschaftlich begleitet und hinterfragt werden. Sozialpsychologische Fragen wie: Ist das Netz demokratischer als andere Medienformen? oder Welche Einfluss hat Social Media auf face-to-face Kommunikation? bieten eine vielfältige Diskussionsgrundlage.</p>
<p style="text-align: left;"><!--more--><br />
<strong>Contra</strong><br />
Social-Media-Experten hingegen halten den Studiengang für Unsinn. Die Ressourcen der Uni würden verschwendet, weil die Kursinhalte relativ übersichtlich seien. Auch die Schnelllebigkeit und die rasante Ausbreitung und ständige weiterentwicklung spreche gegen einen solchen Studiengang. Hinzu kommt, dass der Stoff leicht autodidaktisch erlernt werden könne, viele Menschen aus der Zielgruppe verfügen bereits über das bereitgestellte Wissen.</p>
<p style="text-align: left;"><!--more-->Social Media als Projektkurs innerhalb eines Medienrelevanten Studiums – klingt plausible. Oder doch lieber Social Media als eigenständiger Studiengang für die Unternehmen von morgen?</p>
<p style="text-align: left;"><em><br />
Was denkt ihr? Wie effizient ist ein solcher Studiengang?</em><em> Wer von euch würde diesen Masterstudiengang wählen?</em></p>
<p></br><br />
</br><br />
</br></p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nach der Depression: Social Media Faszination reloaded (“Danke schön.”)</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 09:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rossi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[castenrossi]]></category>
		<category><![CDATA[htw]]></category>
		<category><![CDATA[kkundk]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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Seit einigen Jahren treibt mich jetzt das Thema Social Media um. Und es hat durchaus Zeiten gegeben, in denen ich der Theorie wie auch der Praxis überdrüssig war. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">
<div id="_mcePaste"><a rel="http://www.netvibes.com/carstenrossi" href="http://www.netvibes.com/carstenrossi" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1255" style="margin: 5px;" title="Carsten Rossi" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/rossi_up.jpg" alt="Carsten Rossi eben" width="176" height="160" /></a>Seit einigen Jahren treibt mich jetzt das Thema Social Media um. Und es hat durchaus Zeiten gegeben, in denen ich der Theorie wie auch der Praxis überdrüssig war. Wer sich meine Timelines ansieht, wird schnell feststellen, dass es dort hin und wieder größere Lücken gibt. Das waren Zeiten, in denen ich schlicht und einfach abgetaucht bin, weil ich unsozial sein wollte, niemanden sehen, hören oder lesen. Solch ein Verhalten ist natürlich nicht zu empfehlen und widerspricht jedem professionellen Rat, den ich meinen Kunden gebe. Aber vielleicht bin ich einfach nicht &#8220;native&#8221; genug. Manchmal pfeife ich auf die Online-Brand, auf die persönliche wie auch auf die meines Unternehmens, und widme mich lieber meiner Familie (Gesellschaftsspiele ;) oder meinem Hirn (Bücher mit 700+ Seiten). ich fühle mich mit mir eigentlich in ganz guter Gesellschaft.</div>
<div id="_mcePaste">Der letzte Dezember war so eine Zeit. Der nachgerade physische Unwille, Statusupdates zu checken oder kluge Antworten auf unmotivierte dumme Fragen (manchmal auch umgekehrt) zu geben, führte dazu, dass ich in beinahe allen Kanälen von der Bildfläche verschwand. Und mehr noch: ich hatte nicht nur keine Lust auf aktive Beteiligung in Social Media, ich begann sogar das ganze Thema für eine Weile in Frage zu stellen. Facebook kam mir vor wie eine Müllhalde, Twitter wie ein Laufsteg für hässliche Nerds und statt LastFM aufzumachen habe ich mich lieber ans Klavier gesetzt. Ich bin sogar so weit gegangen, mir wieder ein kleines, schwarzes Notizbuch zuzulegen.</div>
<div id="_mcePaste">Nun, diese Phase ist augenscheinlich vorüber, wie auch dieser Beitrag belegt. In diesem Januar bin ich online so aktiv wie selten. Die Zahl meiner Follower steigt wieder, neue Facebook-Freunde kommen hinzu, professionelle Kontakte übers Blog und ich habe gerade mehrere hundert Titel gescrobbelt.</div>
<div id="_mcePaste">Dafür verantwortlich sind weder ein Tweihnachtsengel noch gute Vorsätze noch ein Umsatzeinbruch meiner Agentur. Dafür verantwortlich sind die Studenten aus meinem SoMe-Seminar an der HTW Berlin. Denn diese haben im Rahmen ihrer Semesterarbeit diesen Blog mit bisher mehr als 20 Posts zu unterschiedlichen Themen gefüllt. Gemeinsamer Nenner aller Themen war der (per Abstimmung ermittelte und dann von mir verlangte) Social Media Bezug aller Artikel. Entstanden sind in diesem Rahmen Posts zu Liebe und Posts zu Tod, Posts als Wissenschaft und Posts als Literatur, Posts zur Faszination und Posts zu Risiken. Posts also mit einer Bandbreite als handele es sich im 20 unterschiedliche Blogs.</div>
<div id="_mcePaste">Warum das nun dafür verantwortlich ist, dass ich meine temporäre Abneigung gegen Social Media wieder überwunden habe!?</div>
<div id="_mcePaste">Sicherlich nicht, weil die Studenten das Thema so positiv vor sich her treiben. Die gute deutsche Sitte der vorgelagerten Risikofolgenabschätzung ist in vielen Posts virulent, manchmal sogar mehr als mir lieb ist. Nur die wenigsten stürzen sich koppheister ins virtuelle Leben. Bei vielen bleibt es bei einem misstrauischen Beäugen. Und ich bin gespannt, wie viele auch weiterhin online aktiv sein und Blogs führen werden, wenn es keine Noten mehr dafür gibt.</div>
<div id="_mcePaste">Nein, motiviert hat mich einfach die Erkenntnis, wie gross die Bandbreite der Lebensbereiche und Themen ist, in denen Social Media eine Rolle zu spielen beginnen. Meine Grossmutter hätte gesagt: von der Wiege bis zur Bahre. Und zwischendrin in jeder Umkleidekabine.</div>
<div id="_mcePaste">Diese Erkenntnis macht mir erneut deutlich, was ich vergessen hatte: wie wichtig das Thema ist, wie entscheidend diese Entwicklung mein Leben, das meiner Kinder und unzähliger anderer Menschen beeinflussen wird.</div>
<div id="_mcePaste">Deshalb möchte ich (jetzt wieder und noch sehr lange) daran mitarbeiten.</div>
<div id="_mcePaste">Und mich bei meinen Studenten dafür bedanken, dass sie die Depression vertrieben haben.</div>
<div id="_mcePaste">Danke schön.</div>
</div>
<p></br><br />
</br><br />
</br></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unsocial Media – Die Schattenseite des Web 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 15:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Unsocial Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweifellos hat Social Media die Art, wie wir miteinander kommunizieren, stark verändert. Informationen sind nicht nur von überall und jederzeit abrufbar, sondern es ermöglicht selbst aktiv am Geschehen teilzunehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zweifellos hat Social Media die Art, wie wir miteinander kommunizieren, stark verändert. Informationen sind nicht nur von überall und jederzeit abrufbar, sondern es ermöglicht selbst aktiv am Geschehen teilzunehmen und dieses mitzugestalten. Schnell ist ein Account erstellt, eine Facebook-Gruppe eröffnet oder ein Blog geschrieben. Doch Unglücklicherweise hat auch die beste Erfindung ihre Schattenseiten.</p>
<p><strong>Die Geschichte von Hans-Martin</strong></p>
<p>Ein Beispiel dafür, wie sich das soziale Netz schnell in ein sehr unsoziales Netz verwandeln kann, ist die Geschichte des „Schlag den Raab“-Siegers Hans-Martin. Dieser hat sich aufgrund seiner eigentümlichen anmutenden und extrovertierten Art schnell beim Publikum unbeliebt gemacht. Das führte dazu, dass noch während der Sendung etliche wenig schmeichelhafte Kommentare, Tweets und Blogeinträge verfasst wurden. Höhepunkt des ganzen war die Gründung einer Facebook-Gruppe mit dem Namen „Ich könnte Hans-Martin pausenlos die Fresse polieren!!!!!!!!!“. Wie man sich sicher vorstellen kann, diente diese Gruppe nicht dazu, den Kandidaten mit Lob zu überschütten. Aussagen wie „spasstie“, „was für ein honk“ und „Bei Hans Martins Geburt wußte der Arzt nicht wo er draufklopfen sollte. Der ganze Kerl ein Arsch!! :D :D :D“ gehören noch zu den harmloseren Beiträgen<sup>(1)</sup>.</p>
<p><strong>Selbstmord aufgrund verschmähter Liebe</strong></p>
<p>Ein anderer Fall aus den USA zeigt wie tragisch die Auswirkungen des unbedarften Umgangs mit sozialen Medien sein können. Um sich an einer ungeliebten Mitschülerin zu rächen, erstellte eine ehemalige Freundin einen fingierten MySpace-Account. Ihr virtuelles Alter-Ego namens „Josh“ schmeichelte sich zunächst bei der 13-jährigen Megan ein. Nach einiger Zeit jedoch ließ „Josh“ sein wahres Gesicht erkennen und konfrontierte den Teenager mit Beleidigungen und Verleumdungen. Am Ende sah das junge Mädchen keinen anderen Ausweg, als sich im Keller ihres Elternhauses zu erhängen. Das besonders perfide an der Geschichte war, das die Mutter der „Täterin“ die Aktion unterstützte und auch andere MySpace-User dazu anstiftete, Megan zu mobben<sup>(2)</sup>.</p>
<p><strong>Social Media und die eigene Verantwortung</strong></p>
<p>Vor allem das zweite Beispiel mag einen Extremfall darstellen. Dennoch verdeutlichen beide Fälle, wie schnell sich im Social Web eine gefährliche Eigendynamik entwickeln und mit wie wenig Aufwand eine Person, die man unter Umständen nicht einmal wirklich kennt, an den „virtuellen Pranger“ gestellt werden kann. Die Konsequenzen des Handelns werden, auch aufgrund der Einfachheit und Schnelligkeit, mit der man solche Ideen ins Netz stellen kann, oftmals nicht erkannt. Die Anonymität des Internets ist hier ein weiterer Aspekt, da durch die räumliche Distanz mögliche Reaktionen der „Opfer“ nicht sichtbar sind. Im Endeffekt sollte sich jeder seiner sozialen Verantwortung im Web bewusst sein. Ein Klick ist schnell getan, aber die Folgen sind manchmal nicht so schnell zu beseitigen.</p>
<p>(1) http://www.hassmartin.de/</p>
<p>(2) http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,518042,00.html<br />
</br><br />
</br><br />
</br></p>
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		</item>
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		<title>Ey Rosi, was´n geiler Schuh – der würd doch voll super zu Dir passen!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 14:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Shop]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[trend]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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ANONYME Kundenbewertung war GESTERN! Individuelle höchstPERSÖNILCHE Fashion-Beratung ist IN!!!
Lang, lang ist es her, dass ich mich von einer Verkäuferin beraten lassen habe. Ach, eigentlich habe ich noch nie viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/adidas-copy.png"></a><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/adidas-copy1.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1210" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/adidas-copy1.png" alt="" width="819" height="362" /></a></p>
<p><strong>ANONYME</strong> Kundenbewertung war <strong>GESTERN</strong>! Individuelle höchst<strong>PERSÖNILCHE </strong>Fashion-Beratung ist <strong>IN</strong>!!!</p>
<p>Lang, lang ist es her, dass ich mich von einer Verkäuferin beraten lassen habe. Ach, eigentlich habe ich noch nie viel auf deren Meinung gegeben. Da hab ich mich eher von Preis- und Qualitätsvergleich zur endgültigen Kaufentscheidung leiten lassen. Aber am meisten Gewicht haben immer noch die Meinungen meiner Schwestern und Freundinnen.</p>
<p>Da kann ein Schuh oder das Abendkleid auch mal etwas … äähm … über dem eigentlichen Preismaximum liegen, das man sich gesetzt hat. Wenn ich von meiner Schwester die Bestätigung bekomme, dass ich daran „Hammer geil“ drin aussehe, was sollte mich dann von dem Kauf abhalten können? Ist ja quasi für mich gemacht  :o) , oder?</p>
<p><strong>Genau SO sieht das im Internet auch aus!</strong></p>
<p>Ganz nett, wenn man sich die Sachen im Internet anschauen und gleich alle Produkteigenschaften und Preise vergleichen kann. Aber hilft einem das wirklich? Meistens fällt einem die Entscheidung noch schwerer, weil es so viele, anscheinend tolle Angebote gibt. Die Kundenbewertungen bei Amazon geben da schon mehr Hilfestellungen. Wenn ich sehe, dass 12 weitere Kunden dieses Produkt ebenfalls kauften und mir auch noch schreiben, was daran toll ist oder warum man dieses Ding bloß nicht kaufen sollte, dann beeinflusst mich das schon sehr in meiner Meinung über das Produkt. Das kann der kleine Stups in die Richtung sein, wozu ich mich entscheide. Gegen oder für den Kauf.</p>
<p>Was aber ist, wenn mir meine Schwester ein Paar Schuhe empfiehlt. Meine beste Freundin sagt, wie toll ich doch in dieser Bluse aussehen würde. Sie würde mir bestimmt voll gut stehen! Dann ist die Sache doch sonnenklar, oder? Schwubb-di-Wubb ist es im Warenkorb und noch heute online bestellt! Sollte es doch noch kleine Zweifel geben, macht man eben schnell noch eine Konferenz mit anderen Freunden, die einen beraten.</p>
<p><strong>Und wer macht das möglich? FACEBOOK!</strong></p>
<p>Egal wo deine Freunde örtlich gesehen sind, sie sind doch alle längst bei Facebook. Und damit hast du sie quasi überall. Und das verstehen auch die Online-Shop-Betreiber. Siehe Adidas! Du stöberst im Shop, siehst etwas Tolles – Dann poste es doch einfach bei Facebook! Du kannst dich direkt einloggen und deine Empfehlungen aussprechen oder Meinungen über das Produkt schreiben.</p>
<p>Für die Unternehmen ist das eine super Sache, da so über die Produkte geschrieben wird und sie bekannt werden. Trends könnten so entstehen! Denn, wenn mein bester Freund das hat und gut findet, dann kauf ich mir das auch, meine kleine Schwester dann auch und so weiter und so weiter … Man muss ja mit der Zeit, mit dem Trend gehen. Wenn man es nicht hat, ist man vielleicht nachher der einzige im Freundeskreis und somit OUT. Alle anderen haben es ja schon und brüsten sich damit in ihren Statusangaben. Ach du meine Güte &#8211; Artet das jetzt im Gruppenzwang aus?!</p>
<p><strong>Aber ich sehe nicht nur soziale Bedenklichkeiten, die auftreten könnten!</strong></p>
<p>Auch der Datenschutz gerät immer weiter in Gefahr. Denn Facebook hat eine Kooperation mit Amazon geplant. Vorläufig besteht die Möglichkeit seine Accounts von Facebook und Amazon zu verknüpfen nur in den USA, aber es wird wohl auch irgendwann bei uns ankommen.</p>
<p>Zwar hat Amazon schon lange seine Kunden analysiert und versucht darauf zugeschnittene Produktempfehlungen zu geben. Mit Facebook stehen ihnen aber immens viel größere Datenmengen zur Verfügung, da sie eben auch die Empfehlungen und Interessen deiner Freunde, mit denen du direkt verbunden bist, sehen können.</p>
<p>Anderseits ist es natürlich cool und eine große Erleichterung, wenn Amazon durch Facebook weiß, wann deine Freunde Geburtstag haben und was sie für Interessen haben. So bekommt man gleich passende Geschenkvorschläge und muss nicht mehr selbst mühsam nach Ideen suchen. Eigentlich sehr praktisch oder was sagt ihr?</p>
<p><strong>Das Empfehlen und Beraten über soziale Netzwerke ist schon eine spannende Sache.</strong></p>
<p>Die Entwicklung in diesem Bereich ist, glaube ich, auch noch lange nicht abgeschlossen. In Zukunft dürfen wir uns bestimmt noch auf tolle neue Ideen und interessante Tools freuen, die aber auch immer mit kritischem Blick betrachtet werden müssen.</p>
<p><strong>Aus diesem Grund möchte ich hier gerne einen </strong><strong>Selbstversuch starten!</strong></p>
<p>Damit will ich eigene Erfahrung sammeln, um zu entscheiden, wie ich in Zukunft mit Empfehlungen über das Internet und sozialen Netzwerken umgehen möchte. Mein Anliegen ist ein erstes Date mit einem heißen Typ :) ! Aber ich kann mich nicht entscheiden welches Outfit ich anziehen soll. Also helft mir bitte und schreibt mir, welches von diesen drei Outfits ich zu meinem ersten Date tragen soll.</p>
<p>Ich zähl auf Euch und eure guten Tipps! Vielleicht soll ich auch ein Dress mit einer anderen Frisur oder Accessoire kombinieren oder &#8230; oder &#8230; oder &#8230;</p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/eins-copy.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1400" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/eins-copy.jpg" alt="" width="329" height="600" /> <strong>Outfit 1</strong></a><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/zwei-copy.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1401" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/zwei-copy.jpg" alt="" width="330" height="600" /><strong> Outfit 2</strong></a><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/drei-copy.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1402" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/drei-copy.jpg" alt="" width="330" height="600" /><strong> Outfit 3</strong><br />
</a></p>
<p>Ihr merkt, ich brauche eure Hilfe! Schließlich ist der erste Eindruck sehr wichtig und aufregend, so dass ich sicher gehen will, dass richtige ausgesucht zu haben. Also BITTE, BITTE, BITTE schreibt mir eure Meinung!!!<br />
</br><br />
</br><br />
</br></p>
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		<title>Risikofalle Facebook</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 22:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krastyo Kutov</dc:creator>
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Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und co. sind sehr beliebt, aber nicht risikofrei. Sie bieten viele Chancen und Möglichkeiten, bergen aber auch viele Gefahren. Wer twittert und flickrt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>
<a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/facebook-iphone.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1187" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/facebook-iphone.jpg" alt="" width="320" height="283" /></a><span style="font-weight: normal">Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und co. sind sehr beliebt, aber nicht risikofrei. Sie bieten viele Chancen und Möglichkeiten, bergen aber auch viele Gefahren. Wer twittert und flickrt und facebookt stellt Tag für Tag unzählige private Daten ins Internet. Nur die Wenigsten wissen, dass die im Profil veröffentlichten Angaben nicht nur von Google, sondern auch von speziellen Personensuchmaschinen wie Yasni ausgewertet werden.</span></h3>
<p style="text-align: justify">Kürzlich kündigte Facebook an, ein umfassendes Postfach auf die Beine stellen zu wollen, das alle Arten von Nachrichten zentral zusammenfasst. Alle eingehenden Mails, SMS-Nachrichten, Chat- und Facebook-Nachrichten sollen  in eine @Facebook.com-Mail-Adresse einfließen, die jeder Facebook-Nutzer künftig erhält. Wer das Super-Postfach tatsächlich nutzen will, liefert alle seine Daten Facebook zur Auswertung frei Haus.</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><img class="alignright size-medium wp-image-1172" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/FacebookPlaces2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" />Doch nicht nur hinter der Facebook-Mail steckt ein Risiko. Fragwürdige Zusatzangebote wie Facebook Orte zum Beispiel können zwar durchaus ihre Vorteile haben: ihre Freunde können sehen, wo sie sich gerade aufhalten, wenn sie unterwegs sind und womöglich sich mit Ihnen treffen. Wer würde aber alle seinen Facebook-Kontakte im „normalen“ Leben als Freunde bezeichnen? Man muss ganz genau festlegen, welche Personen ihren Standort sehen sollen, damit die Privatsphäre gewahrt bleibt.</p>
<h3 style="text-align: justify"></h3>
<h3 style="text-align: justify"></h3>
<h3 style="text-align: justify"></h3>
<h3 style="text-align: justify"><span style="font-weight: normal">Nach Angaben der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) können 65 Millionen von insgesamt 211 Millionen Nutzer von Sozialen Netzwerken diese auch per Handy nutzen. Im nächsten Jahr soll diese Zahl auf 134 Millionen steigen. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt, dass wer über Handy in Social Networks unterwegs ist, möglicherweise mehr über den eigenen Standort verrät, als ihm lieb und bewusst ist.Die Studie beweist, dass die Schutzeinstellungen nicht mehr funktionieren, wenn man beispielsweise auf Facebook über Handy zugreift. Man geht das Risiko ein, dass man nicht nur die eigenen Freunde über seinen aktuellen Standort informiert, sondern jeden angemeldeten User. Deshalb ist es wichtig, alle ortsbezogenen Dienste auf dem Handy, die nicht benutzt werden, zu deaktivieren.</span></h3>
<h2><span style="font-weight: normal"> </span></h2>
<p></br><br />
</br><br />
</br></p>
<h2>Dieser Artikel befindet sich in der Auswertung und kann vorrübergehend nicht kommentiert werden!</h2>
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		</item>
		<item>
		<title>Der transparente Kunde – Wie die Werbebranche von digitalen Spuren profitiert</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 17:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Cookies]]></category>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Verlieren wir den Überblick über unsere Daten? 
In der vergangenen Woche sorgte wieder einmal eine Titelstory des SPIEGEL für Aufsehen. Sie widmete sich unter der Headline „Im Netz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; }a:link {  } --><span style="font-size: small"><em><strong>Verlieren wir den Überblick über unsere Daten?</strong></em> </span></p>
<p><span style="font-family: Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: small">In der vergangenen Woche sorgte wieder einmal eine Titelstory des SPIEGEL für Aufsehen. Sie widmete sich unter der Headline „Im Netz der Späher“, den „Unersättlichen“, also jenen Datensammlern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, einen transparenten Kunden mit immer mehr personalisierten Werbebotschaften zu umgarnen.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif">Die Möglichkeiten sind vielfältig und das Potential wächst beständig. Laut einer Studie zur Internetnutzung von TNS Infratest sind über 70% der Deutschen online unterwegs. Fast immer hinterlassen sie dabei (un)beabsichtigt Spuren und liefern anderen Usern Informationen über ihre Interessen, ihre Aktivitäten und ihren Charakter. Seien es Statusmeldungen auf Facebook, Verabredungen via Twitter oder die Bewertung des letzten Urlaubshotels auf Holidaycheck – zahlreiche Schnipsel der Identität eines Users lassen sich in wenigen, einfachen Schritten zu einem aussagekräftigen Profil kombinieren.</span> </span></p>
<p><span style="font-family: Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: small">Um die wirtschaftliche Komponente dieser Daten optimal auszuschöpfen, haben sich in den vergangenen Jahren zahllose Dienstleister darauf spezialisiert, sämtliche Äußerungen der User im großen Stil zu sammeln und zu kategorisieren. Anbieter wie die amerikanische Firma <a href="http://www.rapleaf.com/" target="_blank">Rapleaf</a> durchforsten unter falschem Namen Foren und Community-Profile, verfolgen die Nutzer via Cookies und kaufen Informationen von Webseiten-Betreibern auf. Die gewonnenen Erkenntnisse (allein Rapleaf bietet Daten für rund 250 Zielgruppensegmente) dienen Werbetreibenden als Basis einer bedürfnisorientierten Ansprache potentieller Kunden. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: small">Was mit personalisierten Anzeigen auf Facebook begann, ist mittlerweile in Sekundenschnelle und überall im Netz realisierbar. Nach eigenen Angaben macht die Seite <a href="http://www.bluekai.com/index.php" target="_blank">bluekai.com</a> einen lang gehegten Traum der Werbebranche möglich und erreicht das Publikum „jederzeit und überall“. Inspiriert von Anzeigen-Auktionen auf Google, bei denen Preise und Platzierungen der Inserate durch möglichst hohe Gebote und Klick-Häufigkeiten festgelegt werden, ermittelt BlueKai direkt nach dem Klick auf einen Link, welche Anzeige der User dort zu sehen bekommt. Entscheidend für das Resultat sind die Zielgruppenzugehörigkeit sowie der höchste gebotene Preis. Diese noch recht jungen Formen der Analyse sind momentan vor allem in Amerika im Einsatz, befinden sich aber weltweit auf dem Vormarsch. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: small">Neben der allumfassenden Kategorisierung von Nutzern, beginnt die Beobachtung oft unbemerkt im Kleinen und ist auch in diesem Stadium nicht zu unterschätzen. So bestimmen Portale für lokale Handelswerbung wie <a href="http://www.kaufda.de/" target="_blank">kaufda.de</a> oder <a href="http://www.meinprospekt.de/" target="_blank">meinprospekt.de</a> mittels Geotracking automatisch den Standort des Besuchers, um diesem gezielt Angebote aus seiner Umgebung zu unterbreiten. Außerdem lassen sich viele Seiten (z.B. Onlineshops oder Buchungsplattformen) ohne Cookies kaum noch sinnvoll nutzen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: small">Eine <a href="http://www.w3b.org/nutzungsverhalten/nutzer-lehnen-personalisierte-werbung-ab.html" target="_blank">Studie</a> der Fittkau &amp; Maaß Consuting GmbH hat ergeben, dass sich über 60% der User durch personalisierte Werbung beobachtet fühlen und ihren Datenschutz missachtet sehen. Mehr als die Hälfte der Befragten lehnt diese Form der Ansprache ab. Dennoch suchen auch heute fast alle Onliner Informationen auf Google, das bereits mehrfach wegen seiner Speicherung des Suchverhaltens in die Kritik geraten ist. Nicht wenige geben ihren vollständigen Namen inklusive Anschrift und weiterer sensibler Daten auf schülerVZ an oder nutzen den Facebook-Freundefinder, der gleichzeitig Mailadressen und Namen von Bekannten scannt. Andere erstellen öffentliche Wunschzettel und Lieblingslisten auf amazon.de oder teilen ihren Musikgeschmack via Ping, last.fm und twiturm.com. Die Liste ließe sich endlos fortführen, doch möchte ich an dieser Stelle gerne euch zu Wort kommen lassen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: small">Was haltet ihr von diesen Formen der Nutzerbeobachtung? Fühlt ihr euch von personalisierter Werbung angesprochen? Wie weit wird das „Ausspionieren“ von Usern in Zukunft voranschreiten (z.B. in Bezug auf politische Einstellungen, Stimmungen am Arbeitsplatz, Kreditwürdigkeit, geografische Ortung etc.)? Glaubt ihr, dass man sich vor dem Missbrauch privater Daten überhaupt schützen kann (z.B. wenn Freunde Videos und Fotos veröffentlichen) und was bzw. wie viele Informationen sind von euch selbst online unterwegs?</span></span><br />
</br><br />
</br><br />
</br></p>
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		</item>
		<item>
		<title>THE UGLY BLOGLING STORY</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 07:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>THE UGLY BLOGLING</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<description><![CDATA["Ugly Bloglings" I call the people, who's life style changed, because of their blogs. What happened? Did blogging make us live in an opposite world? Well, in a way [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">
<p style="text-align: left">
<p style="text-align: left">
<p style="text-align: left"><strong><span style="color: #888888">Chapter Only One: </span></strong></p>
<p style="text-align: left"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left"><strong>„What the quack is The Ugly Blogling?“</strong></p>
<p style="text-align: left"><strong> </strong><span style="font-size: 13.3333px"><em>Once upon a time there was&#8230;.</em></span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: 13.3333px">Wait, no, thats not how I’m supposed to start. Nobody wants to read old stuff in blogs.</span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: 13.3333px"><em>You will never guess what happened to me today!..</em></span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: 13.3333px">Oh&#8230; that’s kind of a cliché&#8230;. Ok, I think I got it: . . .</span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: 13.3333px">After a certain amount of time, I finally decided to skip the introduction and get directly to the beginning. </span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: 13.3333px">So here I am &#8211; The Ugly Blogling.  No, not there, over here! Oh, stop scrolling, I’m right in front of you. Don’t look so confused — you already got it!</span></p>
<p><strong>I am the text. </strong></p>
<p><strong> </strong><span style="font-size: 13.3333px">And now you are a part of me and my story. What now? Well – just start reading and figure it out yourself&#8230;</span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>follow, add, invite, re-tweet, like, trackback — words we&#8217;re using every day. Even taken out of the context, they all point towards the same thing -  Social Media.</p>
<p>Social Media &#8211; it is developing so fast, that by the time one has finished writing a text about it, the informations he used won&#8217;t be any more relevant.  That of course, has been enormous accelerated by the economy, which again took over a cool thing and turned it into a money machine&#8230;but thats not the topic of this article.</p>
<p>The important here — every day new ways to get and share all kinds of information on the web appear and become faster, easier, better. Social media even got out of the digital abstraction, turned into technical tools like twitter-friendly mobiles, <a title="You Tube Cam" href="http://www.wired.com/gadgetlab/2008/08/review-jazzed-u/" target="_blank">You Tube-cameras</a> , etc. These technologies, developed especially for the needs of social media, made it in a way material and real.</p>
<p>An speaking about real, we finally got to the central question of this article</p>
<p>How did the personalities of blogger change, after they got popular in social media?</p>
<p>&#8220;Ugly Bloglings&#8221; I call the people, who&#8217;s life style changed, because of their blogs. Once they were the shy, the quiet, the nerds, the „uncool“,  the ugly, the weirdoes&#8230; Today we would use a bit different words to describe them: trendsetter, fashion icon, star,  artist, most influencer, etc. What happened? <strong>Did blogging make us live in an opposite world? </strong>Well, in a way it did — but thinking about todays world, can you tell which one is the opposite?&#8230;</p>
<p>Anyway, what actually happened, is that blogs gave everyone* an equal chance of individual expression on the web. So the one, who never dared to say something — started telling everything.</p>
<p>Blogs gave the possibility to find close minded people outside of ones social environment. So the nerds found each other and became influential.</p>
<p>Blogs encouraged to show the world who you really are — but also gave the opportunity to start over as a &#8220;new you&#8221;.</p>
<p>Blogs gave the chance to get famous, to <a title="trend" href="http://style.mtv.com/2010/10/21/top-style-blogger-knee-highs/" target="_blank">set trends</a>, to influence opinions, to get respect.</p>
<p>Clearly, people, who had never got attention before, who always had been repressed by the society&#8217;s conventions &#8211; the ugly ones, dived into blogging and became Ugly Bloglings.</p>
<p>One day, unexpectedly, the Ugly Bloglings started to get attention. Then as it turned out &#8211; what in the society was weird, in social media was „original“.</p>
<p>So it was on — trough positive responses and increasing awareness, something came to the people we’ve never noticed before — their self-confidence. And it grew, the more attention, comments, trackbacs they&#8217;ve got. It felt like being applauded and the Ugly Bloglings wanted more, and more.</p>
<p>While the real life socializers were running from club to club — the bloggers started influencing their apparel→ appearing on the clubs guest list→ writing the clubs guest list.</p>
<p>And suddenly, instead the frog to become a prince, all the princes wanted to be frogs.</p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-1083" href="http://socialmedia.kkandk.de/2011/01/17/the-ugly-blogling-story-2/frog/"><img class="size-full wp-image-1083 aligncenter" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/frog.jpg" alt="blogger case" width="311" height="413" /></a></strong></p>
<p>In most of the <a title="cat" href="http://www.bloggersblog.com/categories/" target="_blank">blog categories</a>, the authors went trough a similar transformation — but most obvious it is in the fashion — music — hipster — lifestyle scene. Now you can recognize many blogger by their appearance &#8211; weirdoes turned into arrogant party animals, acting like superstars. <a title="Party" href="http://backspin-media.de/archives/2974" target="_blank">Blogger parties</a> are hot, the winners of some of the many <a title="awards" href="http://2010.bloggi.es/" target="_blank">blog awards</a> too.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1089 alignleft" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/blog.jpg" alt="" width="500" height="240" /></p>
<h5>Winner of the German Blog Awards 2010 &#8211; best blogger.</h5>
<p>But it&#8217;s not as easy as it might sound. All that happened in the context of the already mentioned fast development of social media — blogging became extremely competitive, so good content became a precondition for success. So the Ugly Blogling has been transformed not just in its appearance and social skills, but also in its intellectual skills. Many, who had started a blog without any expectations or idea, had to keep the level of success somehow. The key word was „learning by doing“. Without aiming to it, blogger ended up wit a wide knowledge and developed skills in their category.</p>
<p>But then again, since the most important requirements for a successful blog are continuity and integrity — and not making sense, some pretty absurd content made people famous.</p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Bild-10.png"><img class="size-full wp-image-1086 alignleft" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Bild-10.png" alt="Bunnies" width="565" height="284" /></a></p>
<h6>Erik Kessels made a Book out of this Blog.</h6>
<p>However, bloggers today are some of the most informed, up to date, good connected  creative people in the world. Looking at their selves in the monitor, they don&#8217;t see The Ugly Blogling any more, but a beautiful Social Swan.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Oh, wow, I’m a pretty cool story, seriously! So – did u got the idea? You have now 2 weeks time, to help me &#8211; THE UGLY BLOGLING STORY – turn into a beautiful swan. Same as the blogger did. Each click, comment or trackback on me, will take me further. So with your actions, you will update and change me!</p>
<p>At the end of the two weeks I will share the monitoring results with you! But wait a minute, where is my moral?! Ah, here it comes, always to late&#8230;</p>
<p><strong>Moral of the story:</strong></p>
<p>The Ugly Bloglng &#8220;syndrome&#8221; is to me a positive social phenomenon. It proves, that popularity is not a natural circumstance, but a matter of confidence. Also , that you don&#8217;t have to fit in, to be liked —  you just have to be confident enough, and the people will try to fit in to you.</p>
<p>Good ideas, individuality and influence make you look good. Well, bloggers aren’t rock stars, but most of the people still view at any kind of media participation in a „OMG, you&#8217;re on TV“ way.  There is just one problem — now, that all the nerds got cool, who are we gonna tease? ;)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bloggst du noch oder Vloggst du schon?</title>
		<link>http://socialmedia.kkandk.de/2011/01/16/bloggst-du-noch-oder-vloggst-du-schon/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 21:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Rombach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[YouTube ändert sich vom Musikvideo-Portal zum Tutorial-Paradies von Usern für User und wird zum Social-Media-Trend 2011. Durch das Partner-Programm wird YouTube interessant für seine User, um Geld zu verdienen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><em>YouTube ändert sich vom Musikvideo-Portal zum Tutorial-Paradies von Usern für User und wird zum<a href="http://www.infector.de/social-media-trends-2011/" target="_blank"> </a><a href="http://www.infector.de/social-media-trends-2011/" target="_blank">Social-Media-Trend 2011</a>. Durch das Partner-Programm wird YouTube interessant für seine User, um Geld zu verdienen und mittlerweile immer wichtiger als Werbekanal für Unternehmen.</em></strong></p>
<p><em><strong><br />
</strong></em></p>
<h2 style="text-align: left"><span style="color: #ff0000"><strong>Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar</strong></span></h2>
<p style="text-align: left">YouTube gehört nun schon seit vielen Jahren zu den festen Größen des Web 2.0. Das Videoportal war mit seinem unendlich scheinenden Sammelsurium an Musikvideos immer ein Garant für Stimmung auf jeder guten Party. Seit geraumer Zeit stößt einem jedoch die Fehlermeldung<a href="http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=834002&amp;page=2" target="_blank"> „Dieses Video ist in Deinem Land nicht verfügbar“</a> etwas sauer auf. Klar, dass die großen Plattenfirmen wie UMG oder Sony an dem Modell YouTube mitverdienen wollen. Doch die Beilegung des Streits zwischen YouTube und der deutschen GEMA scheint wieder <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,8132766,00.html" target="_blank">in ferne Zukunft gerückt zu sein</a>.</p>
<p style="text-align: left">
<h2><span style="color: #ff0000"><strong>Potential: Von Usern für User</strong></span></h2>
<p style="text-align: left">Wirft man mal einen Blick darauf, was YouTube sonst noch so zu bieten hat, könnte man das Gefühl bekommen, es kann dem weltweit größten und bekanntesten Videoportal „egal“ sein, ob sich der Streit mit der GEMA noch etwas in die Länge zieht. Denn ist Social Media und das Web 2.0 doch vor allem für seine Interaktivität der User untereinander bekannt und auch beliebt. Gut für YouTube: Viele Videos sind nämlich private Amateur-Produktionen in gemütlicher Jugend-oder Wohnzimmer-Atmosphäre. Hier steckt viel Potential drin: Von Usern für User.</p>
<p style="text-align: left">
<h2 style="text-align: justify"><span style="color: #ff0000"><strong>„Premium-Content“-Partner-Programm</strong></span></h2>
<p style="text-align: left">Das hat man erkannt und bietet seinen Zuschauern ein Partnerprogramm an. Vor allem macht sich YouTube die Vernetzung ihrer social-media-affinen User, nicht nur auf dem eigenen Portal, sondern in Netzwerken, wie <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">facebook</a>, <a href="http://twitter.com/" target="_blank">twitter </a>und Co. zu Nutze. Weltweit arbeitet YouTube mittlerweile mit <a href="http://weblauscher.blogspot.com/2010/12/youtube-jahresstatistik-2010-uber-700.html" target="_blank">15.000 solcher „Premium-Content“-Partner</a> zusammen. Wer interessanten Content liefert ist auch interessant für YouTube. Mit Werbebannern vor, neben oder in den Videos verdienen sowohl YouTube als auch die Partner <a href="http://www.focus.de/digital/internet/private-internetvideos-geld-verdienen-mit-youtube_aid_493446.html" target="_blank">viel Geld</a>.</p>
<p style="text-align: left">
<h2><strong><span style="color: #ff0000">Ebru, HerrTutorial, Petrilude, Megan, Michelle Phan und Co.</span></strong></h2>
<h1 style="text-align: left"><strong> </strong></h1>
<p style="text-align: left">So macht sich YouTube mittlerweile lieber schon vor der Party unentbehrlich: Mädels suchen auf eine Anleitung – im Vloger-Fachjargon „Tutorial“ genannt – für das perfekte <a href="http://www.youtube.com/user/ebruza?blend=1&amp;ob=4#p/search/4/DCw0XWo_Wg8" target="_blank">Party-Makeup by Ebru</a>. Und Jungs <a href="http://www.youtube.com/user/HerrTutorial#p/search/0/K--5i1wvUuc" target="_blank">lernen mit HerrTutorial, wie sie Krawatten binden</a> – ob der einfache oder der Windsor-Knoten. International verrät Josh alias <a href="http://www.youtube.com/user/petrilude?feature=chclk#p/c/CC0E9141FB953F13/6/KSmELWYcss8" target="_blank">Petrilude aus New York seine Tipps für die ausgefallensten Halloween-Kostüme</a> oder Megan gibt Inspiration mit ihrem <a href="http://www.youtube.com/user/meganheartsmakeup#p/u/9/DVYXBY11LzA" target="_blank">Outfit of the day</a>. Michelle Phan zeigt auf dem im Moment weltweit meistabonnierten Guru-Kanal mit 1.121.316 Abonnenten und 135 Videos, ihren Zuschauern <a href="http://www.youtube.com/user/MichellePhan#p/search/2/KzPV0iXBANs" target="_blank">sieben Wege einen Schal zu binden</a>.</p>
<p style="text-align: left">
<h2 style="text-align: left"><span style="color: #ff0000"><strong>Speziell auf Zielgruppen zugeschnittene Werbung</strong></span></h2>
<p style="text-align: left">Die Tipps, Tricks und Ratschläge von den so genannten <a href="http://www.google.com/support/youtube/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=95442" target="_blank">Gurus</a> auf YouTube sind für viele in Momenten hilfreich, in denen die beste Freundin oder der beste Freund ihnen nicht zur Seite stehen kann. Der Testimonial-Effekt wirkt durch den persönliche Note der hausgemachten Tutorials viel echter und natürlicher als bei Stars, die das Produkt lediglich mit Studioatmosphäre für Printanzeigen in Hochglanzmagazinen „nutzen“. Deshalb sind die Abonnenten so treu und garantieren bei hilfreich und interessant gestalteten Tutorials viele Klicks und Views und den Thumb up.</p>
<p style="text-align: left">
<h2 style="text-align: left"><strong><span style="color: #ff0000">Beliebtester YouTube-„Guru“ auf Platz 1 und 6 in Deutschland</span><br />
</strong></h2>
<p style="text-align: left">HerrTutorial ist so beliebt, dass sein Kanal in Deutschland unter „allen Kanälen“ im Moment mit 214.882 Abonnenten und 149 Videos auf Platz 6 und bei den Gurus auf Platz 1 steht. Hinzu kommt, dass die Videos nicht nur von den Abonnenten gesehen werden, sondern auch unabhängig von Abonnements von YouTube-Usern angeschaut werden.</p>
<p style="text-align: left">
<h2><span style="color: #ff0000"><strong>Chance für Unternehmen</strong></span></h2>
<p style="text-align: left">Zahlen und Fakten, die nicht nur den  Kanal von HerrTutorial für Werbeeinblendungen von Unternehmen der Kosmetik-, Lifestyle- und Modebranche interessant machen. Diese sind natürlich auch daran interessiert, dass Ihre Produkte in den Tutorials vorgestellt werden und eine gute Bewertung erhalten. Aber speziell HerrTutorial behält sich das Recht vor, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eDVtaNQMONI&amp;feature=channel" target="_blank">zugeschickte Produkte nicht in seinen Tutorials</a> zu nutzen und den Usern vorzustellen. Die Werbeeinblendungen zahlen sich bei den beliebtesten Kanälen sowohl für YouTube als auch seine Vlogger aus. Das Interessante für die Unternehmen: Sie können Ihre <a href="http://blog.wds7.com/2011/01/social-media-trends-2011/" target="_blank">Werbung sehr gezielt einsetzen und auf ihre Zielgruppe abstimmen</a>, denn beispielsweise läuft der Kanal von HerrTutorial unter der Kategorie Schönheit.<a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Bild3-e1295199501605.jpg"><br />
</a></p>
<h2 style="text-align: justify"><strong><span style="color: #ff0000">Attraktiv für Vlogger</span><br />
</strong></h2>
<p style="text-align: left">Neben dem Geld, was die Vlogger durch Werbung auf ihren Kanälen verdienen und den Produkten, die sie zum Testen in ihren Videos erhalten, gab es zu Beginn dieses Jahres für die besten unter ihnen einen <a href="http://weblauscher.blogspot.com/2010/12/youtube-jahresstatistik-2010-uber-700.html" target="_blank">Zusatzbonus von YouTube</a>. Als Anreiz, noch mehr qualitativ hochwertige Videos für die Community zu drehen, erhielten 500 der Premium-Partner einen Gutschein im Wert von 1.000 US-Dollar für eine professionelle Videoausrüstung.</p>
<h3><span style="color: #ff0000">Und? Vloggst <strong>DU </strong>schon?</span></h3>
<p><span style="color: #ff0000"><span style="color: #000000">Wie sieht eure Erfahrung mit solchen Tutorials auf YouTube aus? Sehr ihr hier wirkliches Potential, welches Unternehmen nutzen können? Oder welche Gefahren seht ihr darin?</span><br />
</span><br />
</br><br />
</br><br />
</br></p>
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		<title>Anti-Social-Media: How to lose your Facebook friends in five steps</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 19:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gipsy Queen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[
Many, many years ago you entered a particularly interesting event &#8211; the social media party on Facebook… It almost feels like a century ago. You entered it, lit up [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><a href="http://tomfishburne.com/site/wp-content/uploads/2010/10/101101.antisocial.jpg"><img class="aligncenter" src="http://tomfishburne.com/site/wp-content/uploads/2010/10/101101.antisocial.jpg" alt="" width="550" height="410" /></a></p>
<p style="text-align: left">Many, many years ago you entered a particularly interesting event &#8211; the social media party on Facebook… It almost feels like a century ago. You entered it, lit up a smoke, got yourself a big drink &#8211; just like every time you enter a party you barely know someone at… You were scared at first, but protected by the privacy of your home you got yourself together and started adding… and then people added you… and it was good. And it was fun. And it also was quite amusing… back then.</p>
<p>It’s different now… Recently you realized you suffer an extreme information overload every time you log in… Luckily you’re not the type who’s on Facebook 24/7… but still often enough… and it’s really frustrating! Over 10,000 friends are just way too much. And it’s getting worse every hour… You already blocked the “Add as a friend”-function on your profile… But what to do with the rest of the friends, frenemies, foes, familiar and unfamiliar faces and funny strangers your charismatic personality somehow managed to gather around itself recently? Deleting them would be far too anti-social for your taste. You don’t want to hurt their feelings, make them cast self-doubts and eventually become suicidal. And since you’re a smart individual you’d prefer to turn the tables and make them unfriend you. Now that’s a thought! But how do you do this? Just follow these simple steps and your success is guaranteed!</p>
<p><em><strong>Step 1: Spam is king, ignorance is queen</strong></em></p>
<p>And the reign of those two will cause quite a few of your friends to leave the kingdom.</p>
<p><strong>1a. SPAM: </strong>According to the Urban Dictionary spam stands for “Stupid Pointless Annoying Messages”. Now be sure that the messages you send around fulfil all the criteria mentioned above. Everything that is senseless, useless, pointless or makes the reader assume that you’re suffering a serious brain insufficiency counts. The sky is the limit!</p>
<p><strong>1b. Ignorance:</strong> Don’t answer messages, don’t react to chat pings, don’t write back if someone allowed themselves to post on your wall! Be cool! Ignorance is cool and so are you! Always! Make no exceptions! Not even for mom and dad (since they are basically on the top of your list – Close Relatives to Get Rid of Today – but for now this task is way out of your league as it requires much more radical methods). But be aware of the fact that you might have to transfer your ignorant behaviour to real life – since some of your actual friends might get worried about you and start calling you or ringing your doorbell… Just ignore them and keep being cool!</p>
<p><strong><em>Step 2: You’re not an ADD-ict!</em></strong></p>
<p>I know you met the One (or at least the fake version of him/her) at this party and I know you really want to add him/her… But that will only make the other 46 people, who &#8211; inspired by your post-excessive-alcohol-consumption-behaviour, truly believed they might be “the One” for you,  add you too (since you’re quite a catch!). So don’t! Be cool! Frankly, you don’t want people to consider you being an ADD-ict!</p>
<p><em><strong>Step 3: Mean world syndrome</strong></em></p>
<p>Optimism and positive thinking are officially out! Constant bitching around is in this season. The F-word should be your Hello, How Are You and Goodbye. And in between – complaint, criticize, bitch around, swear, offend – just make people think of a new word for “negative” in order to describe your brand new anti-everything-and-everyone-self!</p>
<p><em><strong>Step 4: Upload disgusting pictures and videos</strong></em></p>
<p>Don’t hesitate to fully expose your dark side to the outer world. Just watch out with the pornographic content – it might cause the omniscient narrator with the Olympic point of view (aka the Facebook Master) to kick you out of the party. Frankly, no one likes libertines!</p>
<p><em><strong>Step 5: Act mysterious and unattainable</strong></em></p>
<p><strong>5a.</strong> Use coded or ambiguous status updates like “is happy…”, “is happy, happy, happy…”, “is depressed…”, “&lt;3 &lt;3 &lt;3”, “yay!!!” Even better if they are written in a rarely spoken language like Urdu, for instance… (That’s, by the way, what Google Translate was designed for.) Don’t you dare to justify your status when being asked about it! Remember Step 1!</p>
<p><strong>5b.</strong> Update your status every 5 minutes – literally! It’s really impressive when you find time to do this exactly 288 times a day but you can’t find a free minute to answer messages. Unnecessary to mention that the impression made is not exactly positive… so be prepared to harvest the spoiled fruits of your hard work! And, of course – stay cool!</p>
<p><strong>5c.</strong> After ignoring everyone for a reasonable amount of time you can now finally block your wall… This step is really beneficial for your mysterious aura – it drops two important questions: WHY and IS IT JUST ME WHO CANNOT SEE IT?</p>
<p>Combine it with changing your profile picture to something scary and still unidentifiable… And remember to block all the other pictures and personal information!</p>
<p>By completing this last step you not only successfully accomplished your mission but also gained a quite cost-intensive Master’s Degree in Anti-Social Behaviour. The price you paid for it? Losing just about the whole affirmation of the outer world and a great amount of your self-respect. Congratulations!</p>
<p>Attention: Losing some actual friends might be an unpleasant side effect of the process described above… but who needs a real friend or two when you have 10,000 followers on Twitter?!?</p>
<p>If you know of any successful and well-established way to lose friends on Facebook – please do not hesitate to share it…<br />
</br><br />
</br><br />
</br></p>
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		<title>Der zwitschernde Star</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 15:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[ Paris ist auf dem Weg zu einer Geburtstagsparty, Ashton postet ein Foto von seinem Hund, Mariah freut sich, dass endlich Freitag ist und Justin wünscht allen einen guten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><em> </em><a href="http://twitter.com/ParisHilton" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">Paris</span></a> ist auf dem Weg zu einer Geburtstagsparty, <a href="http://twitter.com/aplusk" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">Ashton</span></a> postet ein Foto von seinem Hund, <a href="http://twitter.com/MariahCarey" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">Mariah</span></a> freut sich, dass endlich Freitag ist und <a href="http://twitter.com/justinbieber" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">Justin</span></a> wünscht allen einen guten Morgen.</p>
<p style="text-align: justify">Was hier nach einer gewöhnlichen Timeline aus einem sozialen Netzwerk klingt, sind in Wahrheit kurze Mitteilungen weltweit bekannter Persönlichkeiten &#8211; allesamt aktiv auf dem <strong>Microblogging-Netzwerk <a href="http://twitter.com" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">Twitter</span></a>.</strong> Zu den rund 175 Millionen Nutzern der Plattform zählen inzwischen auch eine Vielzahl von Stars und Sternchen, die uns mehr oder weniger regelmäßig mit einer Mischung aus Informationen aus dem „Alltag“ und (scheinbar) persönlichen Gedanken versorgen. Dabei vergessen sie – oder ihre Manager – selbstverständlich nicht, kräftig die Marketingtrommel zu rühren.</p>
<p style="text-align: justify">Twitter ermöglicht es uns in Echtzeit am Leben der Reichen und Schönen teilzuhaben. Allein die Architektur der Plattform bewirkt, dass sich jeder Tweet so anfühlt, als wäre er an uns persönlich gerichtet. Schließlich lesen wir direkt auf unserer Startseite, was <a href="http://twitter.com/pink" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">P!nk</span></a> gestern Nacht geträumt hat und dass <span style="color: #3d9fdb"><a href="http://twitter.com/lindsaylohan" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">Lindsay Lohan</span></a> </span>beim Shoppen Ugg-Boots zum Schnäppchenpreis ergattern konnte. Und zwischen den ziemlich gewöhnlichen Nachrichten unserer echten Freunde sendet <a href="http://twitter.com/bushido78" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">Bushido</span></a> ein paar <a href="http://yfrog.com/h4lykkj" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">Foto-Grüße</span></a> von den Malediven.</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<h2 style="text-align: justify"><span style="color: #3d9fdb"><strong>Twitter suggeriert Nähe, wo keine ist&#8230;<br />
</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify">&#8230;denn ein Blick auf die Zahlen verrät: <a href="http://twitter.com/ladygaga" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">Lady Gaga</span></a> twittert nicht nur für uns, sondern für weitere 7.7 Millionen Nutzer. Und doch reizt uns das Private, dieses Gefühl von Exklusivität, wenn uns die weltweit bekannte Popsängerinn einen Einblick in ihre morgendlichen Pannen gibt und via twitpic ein Foto ihrer künstlichen Wimpern postet, <span style="color: #3d9fdb"><a href="http://twitpic.com/3935tz" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">die ihr gerade in den Kaffee gefallen sind.</span></a> </span>Eben total normal!</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Aber wollen wir das Normale überhaupt?</strong> Möchten wir von der sonst so ansehnlichen Katy Perry die ernüchternde <a href="http://www.dailytelegraph.com.au/entertainment/russell-brand-posts-a-picture-of-wife-katy-perry-on-twitter-without-make-up/story-e6frewyr-1225979405251" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">ungeschminkte Wahrheit</span></a> sehen? Muss es sein, dass die 48-jährige Demi Moore ihrer 3,3 Mio. starken Follower-Gemeinde einen <span style="color: #3d9fdb"><a href="http://dailybooth.com/mrskutcher/7247438" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">Bikini-Schnappschuss</span></a> </span>aus dem heimischen Badezimmer präsentiert? Bei soviel Offenheit würde uns wahrscheinlich schon bei normalen Online-Freunden ein Gefühl des Fremdschämens überkommen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Es ist klar zu hinterfragen, ob es nicht ein Widerspruch ist, dass uns Prominente in dieser extremen Form an ihrem Privatleben teilnehmen lassen.</strong> Das Wort „Star“ im eigentlichen Sinne steht für etwas, das unerreichbar, weit weg und nicht greifbar ist. Der Mythos, der die meisten Stars umgibt und somit als Teilaspekt interessant macht, wird durch solche intimen  Einblicke – vorbehaltlich des Wahrheitsgehalts – erheblich beschädigt.</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<h2 style="text-align: justify"><span style="color: #3d9fdb"><strong>Etwas nüchterner betrachtet&#8230;</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify">&#8230;ist Twitter möglicherweise einfach nur ein Werkzeug für Prominente: So wie Unternehmen die Plattform nutzen, um direkt mit Kunden zu kommunizieren, wollen die Stars eben ihren Fans näher kommen. „In Touch“, „Gala“ &amp; Co sind überflüssig geworden, denn mit der Aktualität von Twitter können sie nicht mithalten. <strong>Während einst die konventionellen Medien die öffentliche Meinung über berühmte Persönlichkeiten prägten, kann der Star durch Social Media sein Bild in der Öffentlichkeit nun selbst konstruieren, sich ganz gezielt ins Gespräch bringen.</strong> Was ist ein Foto vom jüngsten Becker-Spross wohl noch wert, wenn Lilly uns doch auf Twitter ständig mit <a href="http://yfrog.com/h3r5nlj" target="_blank"><span style="color: #3d9fdb">aktuellen Fotos</span></a> vom Mini-Boris versorgt?</p>
<p style="text-align: justify"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify">Möglicherweise ist es auch genau diese Kombination: Die durch neue Medien erzwungene Transparenz soll den Mythos ganz bewusst ankratzen, den Star menschlicher erscheinen lassen und ihn so dem durchschnittlichen Fan näher bringen. <strong>Alles in allem also schlichtweg eine clevere Marketingmaßnahme.</strong> Oder?</p>
<h6 style="text-align: justify"><span style="color: #c0c0c0">*Bildquellen: www.twitpic.com, www.dailybooth.com, www.plixi.com, www.smashingmagazine.com</span></h6>
<p></br><br />
</br><br />
</br></p>
<h2>Dieser Artikel befindet sich in der Auswertung und kann vorrübergehend nicht kommentiert werden!</h2>
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		<title>Social Stalking &#8211; Traue niemandem mit Sonnenbrille</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 14:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Augmented Reality]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Schock für Datenschützer: Eine Brille aus Finnland könnte die Art und Weise, wie wir soziale Netzwerke nutzen revolutionieren und uns in die „erweiterte Realität“ führen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address> </address>
<address><a href="#comments"><img class="aligncenter size-full wp-image-1292" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/aufruf-fm.jpg" alt="" width="387" height="249" /></a></address>
<h3><span style="color: #ff6600"><strong>SENDUNG VERPASST? ONLINE-VIDEOSTREAMS</strong> </span></h3>
<h4><span style="color: #ff6600">24.01.2011 | 19:40 Uhr | Pro 7:</span> <a href="http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/clip/146688-augmented-reality-1.2366268/" target="_blank">Galileo &#8220;Augmented Reality&#8221;</a></h4>
<h4><span style="color: #ff6600"> </span></h4>
<h4><span style="color: #ff6600">25.01.2011 | 19:10 Uhr | Pro 7: <a href="http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/ganze-folge-dienstag/" target="_blank"><span style="color: #000000"> </span></a><a href="http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/ganze-folge-dienstag/" target="_blank">Galileo Smart &#8220;Augmented Reality &#8211; TV zum Mitmachen&#8221;</a></span><span style="color: #ff6600"><span style="color: #000000"> </span></span><span style="color: #ff6600"><span style="color: #000000"><br />
Um mit deinem Smartphone mitzumachen, benötigst Du die <a href="http://itunes.apple.com/de/app/junaio/id337415615?mt=8" target="_blank">Junaio App</a></span><br />
Mehr Infos im <strong><a href="http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/clip/143085-galileo-smart-erklaervideo-1.2331544/" target="_blank">Erklärvideo</a></strong></span></h4>
<address> </address>
<address>Ein Schock für Datenschützer: Eine Brille aus Finnland könnte die Art und Weise, wie wir soziale Netzwerke nutzen revolutionieren und uns in die „erweiterte Realität“ führen. Gleichzeitig bietet sie aber die Möglichkeit, persönliche Daten über andere mit nur einem Blick herauszufinden.</address>
<address><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-659" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif" alt="" width="1" height="1" /></a><br />
</address>
<h1><span style="color: #ff6600"><strong>Das Social-Stalking-Szenario</strong></span></h1>
<p><strong>Stell Dir vor, Du sitzt in einem Café. Ein scheinbar Fremder kommt auf Dich zu und kennt deinen Namen. Er gratuliert Dir zu deinem Geburtstag, weiß von deiner Reise nach Barcelona und dass Du jetzt wieder Single bist. Wie peinlich, er weiß so viel über Dich und Du erkennst ihn nicht einmal wieder. Wahrscheinlich seid Ihr Euch doch schon einmal begegnet. Oder doch nicht?</strong></p>
<p><strong><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-659" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif" alt="" width="1" height="1" /></a><br />
</strong></p>
<h2><strong>Die Brille mit Facebook-Zugang<br />
</strong></h2>
<p>Eine vom Helsinki Institute for Information Technology entwickelte Brille ermöglicht es, mittels biometrischer Gesichtserkennung, personenbezogene Daten aus dem Internet abzurufen. Sie wird allein durch Blicke gesteuert. Das integrierte Eye-Tracking erkennt, wohin der Benutzer schaut und zeigt zusätzliche Informationen zu Personen und Objekten auf der Innenseite der Brillengläser an.</p>
<div id="attachment_632" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/screenshot-2009-10-16b.orig_.png"><img class="size-medium wp-image-632 " src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/screenshot-2009-10-16b.orig_-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Person mit Informationen im Brillen-Display (Foto: hiit.fi)</p></div>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif"><img class="alignright size-full wp-image-659" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif" alt="" width="1" height="1" /></a></p>
<p>Völlig Fremde könnten mithilfe dieser Technologie Facebook-Profile von Passanten auf der Straße aufrufen und so Name, Alter oder Hobbys herausfinden, ohne vorher auch nur ein Wort gewechselt zu haben.</p>
<p>Noch befindet sich die Brille in der Entwicklung und ist nur mit einer eigens dafür angelegten Test-Datenbank verbunden. Die Serienreife könnte in fünf bis zehn Jahren erreicht sein. Bis dahin könnte auch das Problem gelöst sein, dass man mit dieser Brille aussieht, als wäre man einem Science -Fiction-Film der Achtziger entsprungen.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=gtuGSWDVdQU" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=gtuGSWDVdQU</a></p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-659" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif" alt="" width="1" height="1" /></a></p>
<h1><span style="color: #ff6600">Die Technologie: Augmented Reality (AR)</span></h1>
<p>Die Technologie, die dahinter steckt, nennt sich Augmented Reality &#8211; zu deutsch &#8220;erweiterte Realität&#8221;. Sie stellt eine Verknüpfung der wirklichen Realität mit der virtuellen Realität dar. Die echte Realität wird also um zusätzliche Informationen ergänzt. Dies kann alle fünf Sinne umfassen. In der Regel beschränkt es sich jedoch auf Sehen und Hören.</p>
<p>Augmented Reality ist nicht neu, sondern im Militär in den Visieren von Kampfjet-Piloten schon seit Jahrzehnten im Einsatz. Nun ist die Technologie aber imAlltag angekommen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=D-A1l4Jn6EY" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1132" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/ar-explained1.jpg" alt="" width="160" height="120" /></a><strong>AR explained by Common Craft</strong><br />
Dieses Video erklärt in zwei Minuten wie AR funktioniert und welche Anwendungen dafür existieren.</p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-659" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif" alt="" width="1" height="1" /></a></p>
<h1><span style="color: #ff6600">Einsatzgebiete für Augmented Reality</span></h1>
<p>Reine Zukunftsmusik ist die „Augmented Reality“ nicht mehr. Die ersten Anwendungen existieren bereits zum Beispiel auf Mobiltelefonen. An dieser Stelle möchte ich einige mögliche Einsatzgebiete für diese Technologie aufzeigen.</p>
<h3>Singlebörsen</h3>
<p>Neben der Idee Informationen aus Facebook &amp; Co abzurufen, könnten sich Singlebörsen die Technologie zu Nutze machen. Auf Singlepartys könnte Gästen die Möglichkeit geboten werden, erste Details über flirtwillige andere Singles zu erkunden.</p>
<h3>Tourismus</h3>
<p>Auch für den Tourismus ist die Entwicklung interessant. Gebäude oder ganze Plätze könnten erkannt und mit geschichtlichen und aktuellen Zusatzinformationen versehen werden. Auch die bildliche Einblendung zerstörter historischer Gebäude wäre möglich. Auf Mobiltelefonen existieren schon heute erste Anwendungen für den Tourismus.</p>
<div id="attachment_638" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Wikitude3.jpg"><img class="size-medium wp-image-638 " src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Wikitude3-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Augmented Reality Beispiel „Wikitude AR Travel Guide“ auf einem G1 Google Android-Smartphone (Foto: Philipp Breuss)</p></div>
<h3>Viele weitere Anwendungen sind denkbar.</h3>
<p>Zum Beispiel für Navigationslösungen, im Verkauf, in der Medizin oder im Maschinenbau. Geräte könnten von überall bedienbar werden, indem Schaltflächen in der Brille eingeblendet werden, die über die Augen oder Gesten zu bedienen wären.</p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-659" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif" alt="" width="1" height="1" /></a></p>
<h2><span style="color: #ff9900">Fragen an meine Leser</span></h2>
<p>Gerne würde ich Eure Meinung zu diesem Thema wissen.</p>
<ul>
<li>Welche Chancen und Gefahren seht Ihr in der „erweiterten Realität“ und für Social Media?</li>
<li>Welche genauen Anwendungen könnt Ihr Euch vorstellen?</li>
<li>Wie kann die Werbung Augmented Reality nutzen?</li>
</ul>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-659" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/shim.gif" alt="" width="1" height="1" /></a></p>
<h1><span style="color: #ff6600">Augmented Reality ist nicht böse</span></h1>
<p>(Hinzugefügt am 17.01.2011)</p>
<p>Vielen Dank für Eure bisherigen Kommentare zu diesem Thema. Mit dem Titel und der Einleitung habe ich den Anstoß für eine kritische Betrachtung der erweiterten Realität gegeben. Nicht ganz unbeabsichtigt. Allerdings ist Augmented Reality (AR) gar keine teuflische, datenklauende Entwicklung. Wenn man sich das Stalking-Szenario einfach mal wegdenkt, gibt es viele innovative Anwendungsmöglichkeiten. Gerade für Wirtschaft und Kommunikation.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich Euch einige Beispiele zeigen, wie sich AR einsetzen lässt. Einige sind Zukunftsvisionen, andere sind längst umgesetzt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HtYjHNeR_iM" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1121" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/mini1.jpg" alt="" width="160" height="120" /></a> <strong>Printkampagne von Mini</strong><br />
Die Anzeige ist durch die grafische Gestaltung so kodiert, dass der PC ein 3D-Modell darauf abbilden kann.  Durch drehen der Anzeige lässt sich der Mini von allen Seiten betrachten.</p>
<p>Weitere Beispiele: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4xMBuZKOwR4" target="_blank">Audi Kalender</a> | <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bAx4vqFsNbg" target="_blank">Sony-Ericcson</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=P9KPJlA5yds" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1125" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/bmw1.jpg" alt="" width="160" height="120" /></a><strong>BMW AR-Brille für Mechaniker</strong><br />
Wie von Move schon kommentiert, lassen sich Arbeitsanweisungen über eine AR-Brille einblenden.  Dadurch ließe sich erheblich Zeit einsparen oder Ausbildungen verbessern.</p>
<p><a href="http://vimeo.com/2341387" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1129" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/buch1.jpg" alt="" width="160" height="120" /></a><strong>Bücher aus Papier werden interaktiv</strong><br />
3-D-Modelle, Videos oder zusätzlicher Text ließe sich in normalen Büchern aus Papier darstellen.</p>
<p><a href="http://vimeo.com/8569187" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1131" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/future1.jpg" alt="" width="160" height="120" /></a><strong>Einblick in eine stark übertriebe AR-Zukunft</strong><br />
Wie AR im Haushalt vorkommen könnte.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=I7jm-AsY0lU" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1145" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/games1.jpg" alt="" width="160" height="120" /></a><strong>Computerspiele</strong><br />
Games nicht mehr auf dem Bildschirm sondern direkt im Raum spielen.</p>
<p>Viele weitere Beispiele findest Du unter dem Stichwort &#8220;Augmented Reality&#8221; auf <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=augmented+reality&amp;aq=f" target="_blank">Google</a>, <a href="http://www.bing.com/search?q=augmented+reality" target="_blank">Bing.de</a> und <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=augmented+reality+iphone&amp;aq=f" target="_blank">YouTube</a>. Auch im Android- oder AppStore bekommst Du schon Anwendungen für dein Smartphone.</p>
<p>Zum Schluss noch drei Blogs zum Thema AR mit vielen Beispielen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.augmentedrealityblog.de" target="_blank">www.augmentedrealityblog.de</a></li>
<li><a href="http://hdmkultur.wordpress.com/2011/01/07/augmented-reality/" target="_blank">http://hdmkultur.wordpress.com/2011/01/07/augmented-reality/</a></li>
<li><a href="http://juiced.de/blog/alles-ueber-augmented-reality-videos-artikel-links-zitate/5627/" target="_blank">http://juiced.de/blog/alles-ueber-augmented-reality-videos-artikel-links-zitate/5627/</a></li>
</ul>
<h4>Weitere Informationen und Quellen:</h4>
<h5><a href="http://pressetext.de/news/101217003/spezialbrille-person-anschauen-infos-bekommen/" target="_blank">Pressetext.de</a> (Zahlreiche Pressemeldungen zum Thema &#8220;Augmented Reality&#8221;)</h5>
<h5><a href="http://pressetext.de/news/101217003/spezialbrille-person-anschauen-infos-bekommen/" target="_blank">Aalto Univerity</a></h5>
<h5><a href="http://hiit.fi/" target="_blank">Helsinki Institute for Information Technology</a></h5>
<h5><a href="http://www.stern.de/digital/computer/spezialbrille-wenn-blicke-googeln-koennten-1639476.html" target="_blank">Stern.de</a></h5>
<div style="width: 1px;height: 1px;overflow: hidden">
<p><strong>Noch befindet sich die Brille in der Entwicklung und ist nur mit einer eigens dafür angelegten Test-Datenbank verbunden. Die Tests laufen gut und eine Serienreife könnte in fünf bis 10 Jahren erreicht sein. Bis dahin könnte auch das Problem der sehr auffälligen Bauweise gelöst sein.</strong></p>
</div>
<p></br><br />
</br><br />
</br></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Machen Flashmob–Commercials glücklich?</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 20:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Commercials]]></category>
		<category><![CDATA[Flashmob]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Virales Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[„It made my day“. Solche und ähnliche Antworten bekam T-Mobile als Antwort auf ihren Welcome Back – Flashmob. Fremde Menschen singen und lachen gemeinsam, umarmen sich. Einen emotionsgeladeneren Ort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #003366">„It made my day“</span>.</strong> Solche und ähnliche Antworten bekam T-Mobile als Antwort auf ihren Welcome Back – Flashmob. Fremde Menschen singen und lachen gemeinsam, umarmen sich. Einen emotionsgeladeneren Ort als die Flughafen Ankunftshalle hätte sich T-Mobile für ihre Kampagne nicht aussuchen können (<a href="http://bit.ly/cpxqTo">Welcome Back &#8211; T-Mobile</a>). Die ankommenden Passagiere werden von einer Menge gut gelaunt lächelnder und singender Menschen empfangen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Menschenmenge kommt an einem öffentlichen Platz zusammen, um eine vorher  verabredete Handlung, zu einer bestimmten Zeit, an dem vereinbarten Ort durchzuführen. Nichteingeweihte Menschen geraten in diesen <span style="color: #003366"><strong>Flashmob</strong></span> hinein und reagieren oft völlig überrascht. Sie zeigen Emotionen von Kopfschütteln bis mitreißender Spannung. Das Erlebnis – die gefilmten Sequenzen werden via Handy mit ihren Freunden geteilt oder gleich ins Netz gestellt.</p>
<p>Dieses Potenzial hat zum Beispiel das Unternehmen T-Mobile schon seit längerem als <span style="color: #003366"><strong>Werbeinstrument</strong></span> erkannt und rief die Kampagne „Life’s for Sharing“ ins Leben. Im Rahmen dessen zeigte T-Mobile 2009 wie emotionale Kundenansprache funktioniert: rund 13.500 Menschen ausgestattet mit Mikrofonen, sangen gemeinsam mit der Sängerin Pink am Trafalgar Square den Beatles-Song &#8220;Hey Jude&#8221; (<a href="http://bit.ly/1heq1">Sing-along Trafalgar Square &#8211; T-Mobile</a>). Die von T-Mobile geschaffene Erlebniswelt verbindet die Menschen mit einem gemeinsamen positiven und einzigartigen Erlebnis.</p>
<p>Unzählige Clips der Flashmobs sind auf YouTube eingestellt. Natürlich auch von T-Mobile selbst, bei denen am Ende dann doch die Marke als Absender deutlich gemacht wird und sich somit die Sympathie auf T-Mobile übertragen soll. Addiert man die Views aller YouTube-Videos über diesen Flashmob, kommt man auf weit über 15.000.000!</p>
<p>Der aus meiner Sicht wichtigste Werbetrend ist die stetig zunehmende Wirkung des <span style="color: #003366"><strong>Erlebnischarakters</strong></span> bei Marken. Die Marke wird nicht nur erlebt sondern auch gelebt. Nicht der Verkauf des Produkts steht hierbei im Vordergrund, sondern die Hinführung zur Marke und die Markenakzeptanz als Teil des Lebensstils.</p>
<p>Die User haben sich an <span style="color: #003366"><strong>Virale- und Guerilla &#8211; Marketingaktionen</strong></span> bereits gewöhnt. So sehr, dass inzwischen bei manchen YouTube Spots die Erwartung aufkommt, am Ende des Spots auf den Botschafter hingewiesen zu werden.</p>
<blockquote><p><em>American Football – Ein High School Boy spaziert zum Touchdown</em>.<br />
Es folgt keine Werbung. (<a href="http://bit.ly/c8LenP">Driscoll Middle School Trick Play</a>)<br />
Dabei hätte es auch zum Abschluss genauso heißen können<br />
“das Leben wie es sein soll – Coke Zero”.</p></blockquote>
<p>Das <span style="color: #003366"><strong>Potenzial</strong> </span>ist zweifelsohne gewaltig: Millionen Aufrufe bei YouTube, Berichte in den Medien, unzählige Blogbeiträge.</p>
<p><span style="color: #003366"><strong>Meiner Meinung nach</strong></span> ist Flashmob-Werbung ein gutes Konzept, dass an die heutige Zeit sehr gut angepasst ist. Es ist schön zu sehen, dass Menschen durch eine gemeinsame Aktion Spaß haben können und ihnen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird.</p>
<p><strong><span style="color: #003366">Was denkt ihr</span> </strong>von diesen neuen Kanälen? Bekommt ihr noch Gänsehaut oder nervt euch das virale Marketing bereits?</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000">Welche Commercial Flashmobs kennt ihr noch?</span></strong><br />
</br><br />
</br><br />
</br></p>
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		</item>
		<item>
		<title>P.S. Ich liebe Dich war gestern – Der Tod 2.0</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 18:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Langbehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Unsterblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Grabmal]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Startups]]></category>
		<category><![CDATA[P.S. Ich liebe Dich]]></category>
		<category><![CDATA[readafterburning.com]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[stayalive.de]]></category>
		<category><![CDATA[Tod 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Thema, an das man nicht gerne denkt, über das noch seltener gesprochen wird und das doch allgegenwärtig ist. Der Tod. Wenn er doch einmal thematisiert wird (und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Thema, an das man nicht gerne denkt, über das noch seltener gesprochen wird und das doch allgegenwärtig ist. Der Tod. Wenn er doch einmal thematisiert wird (und das nicht aus aktuellem Anlass), geht es eher um das Danach. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Die Antwort ist JA.</p>
<p>Zumindest, wenn es nach den Internetportalen <a href="http://www.stayalive.com/de" target="_blank">Stayalive.de</a> und <a href="http://readafterburning.com/" target="_blank">readafterburning.com</a> (man beachte das Wortspiel) geht. Das Angebot? Ein digitales Leben, nachdem offline das Licht ausgegangen ist. Geschmacklos? Oder nicht überraschend im Zeitalter von Facebook und twitter, wo virtueller Seelenstriptease quasi zum guten Ton gehört?</p>
<p>Beide Internetportale gingen im Dezember vergangenen Jahres an den Start. Doch während Stayalive sich selbst etwas protzig als „Portal für digitale Unsterblichkeit“ bezeichnet, kommt readafterburning mit dem Slogan „leave a mark.“ um einiges bescheidener daher. Auch die Philosophie der beiden Online-Startups geht deutlich auseinander. Bei Stayalive hat man die Möglichkeit Gedenkstätten anzulegen und so sich selbst oder eine verstorbene Person, ähnlich einem Facebook-Profil, digital unsterblich zu machen. In letzterem Fall kann man das digitale Grabmal gleich noch mit dem realen Friedhof vernetzen. readafterburning stellt den Absicherungsgedanken in den Vordergrund, um Hinterbliebene nach dem eigenen Tod zu entlasten und selbst im Hier und Jetzt besser leben zu können, da alle Angelegenheiten geregelt sind. Aber auch bei readafterburning wird den Usern die Möglichkeit gegeben, etwas Bleibendes zu hinterlassen und sich der Nachwelt zu präsentieren.</p>
<p>Die unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Unternehmen hängen möglicherweise auch mit den jeweiligen Gründern zusammen. readafterburning wurde von <a href="http://readafterburning.com/#5;" target="_blank">zwei Cousins</a> gegründet, die beide mit Mitte 30 recht plötzlich ihre Väter verloren. Auf einmal standen sie Problemen wie dem Verkauf des Hauses und der Auflösung von Versicherungen gegenüber und hätten ihre Väter gerne um Rat gefragt. Aus dieser Situation heraus ist die Idee zu readafterburning entstanden. Stayalive wurde von dem Internetunternehmer <a href="http://blog.dfkom.eu/im-dialog-mit-matthias-krage-von-stayalive/" target="_blank">Matthias Krage</a> ins Leben gerufen. Der Grundgedanke war, dass man selbst bestimmen kann, welche Informationen nach dem Tod über die eigene Person im Internet erhalten bleiben. Krage arbeitet aber nicht alleine an diesem Projekt. Unterstützt wird er von Ex-Focus-Chefredakteur <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/noch-mehr-unsterblichkeit-online/" target="_blank">Helmut Markwort</a>, der ein Sechstel der Anteile hält und seine Bekanntheit nutzt, um Aufmerksamkeit zu generieren.</p>
<p>Unterschiede hin oder her, letztendlich läuft es auf das Gleiche hinaus: ein Denkmal setzen, die letzten Wünsche äußern und andere daran teilhaben lassen &#8211; und das online. Ist das jetzt die nächste Stufe von Social Media? Wir legen uns zu Lebzeiten ein Profil an, vernetzen uns mit Freunden und Verwandten und lagern im Tresor unsere geheimen Wünsche zu Beerdigung und Blumendekoration und geben nebenbei ein paar Tipps, wo sich diese und jene wichtigen Dokumente befinden. Hat uns das Social Web wirklich so im Griff, dass wir das Bedürfnis haben, noch über unseren Tod hinaus zu networken und ein paar Grüße aus dem Jenseits zu verschicken? Ein etwas komisch anmutender Gedanke, wenn uns auch noch Jahre später die Erben unseres virtuellen Mausoleums mit denen unserer ebenfalls toten Freunde vernetzen.</p>
<p>Es wird sich zeigen, ob sich diese Form der Denkmalerrichtung, Trauerbewältigung, Vorbereitung oder wie auch immer man es nennen möchte, durchsetzen wird. So oder so das social life geht weiter. Auch ohne uns.<br />
</br><br />
</br><br />
</br></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook – Beziehungskiller schlechthin!(?)</title>
		<link>http://socialmedia.kkandk.de/2011/01/15/facebook-%e2%80%93-beziehungskiller-schlechthin/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 15:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swantje van Uehm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungskiller]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Account]]></category>
		<category><![CDATA[Facebookbeziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[ 




Es ist ein Morgen wie jeder andere: um acht Uhr klingelt dein Wecker, du stehst auf und gehst zur Kaffeemaschine. Im Vorbeigehen schaltest du dein Notebook schon wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><span style="color: #3c5a8f"> </span></strong></p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/facebook_beziehung_status.jpg.218x0.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-544" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/facebook_beziehung_status.jpg.218x0.jpg" alt="" width="135" height="104" /></a></p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">Es ist <span style="color: #3c54c2"><strong>ein Morgen wie jeder andere</strong></span>: um acht Uhr klingelt dein Wecker, du stehst auf und gehst zur Kaffeemaschine. Im Vorbeigehen schaltest du dein Notebook schon wie automatisiert an. Die Welt ist in Ordnung! Die Kaffeemaschine läuft, du kehrst zurück zu deinem Notebook und loggst dich bei Facebook ein.</p>
<p style="text-align: justify">Doch irgendetwas sieht anders aus, irgendetwas hat sich in der Mitte deines Profils geändert. Wie ein Blitz durchjagt es deinen Körper, als du bemerkst was sich verändert hat. Wo noch am Vorabend „In einer Beziehung mit &#8230;“ stand, steht auf einmal nur „In einer Beziehung“, ohne „mit &#8230;“. Der, der am Vorabend dein(e) FreundIn war ist heute laut Facebook Single. Du bist Single!!!</p>
<p style="text-align: justify">So oder so ähnlich passiert es jeden Tag auf der ganzen Welt. Heutzutage wird eine Beziehung sogar per Facebook beendet. Laut einer Studie des amerikanischen Jugend-Magazins „Seventeen“ beenden 10 Prozent die Beziehung zu dem Partner, in dem sie ihren Status auf Facebook ändern. Dies bedeutet dann wohl im Umkehrschluss: Willst du wissen wie es in deiner Beziehung läuft, so solltest du regelmäßig bei Facebook vorbei schauen.<a href="#_ftn1">[1]</a> Doch was führt zu der Beendigung einer Beziehung? Ein weit verbreitetes Phänomen ist zum Beispiel Eifersucht, doch dazu später mehr.</p>
<p style="text-align: justify">Die rasant wachsenden Mitgliedszahlen von Facebook verdeutlichen den Einzug des Social Networks in den Alltag. Im August 2010 nutzten mehr als 10 Millionen Deutsche Facebook. <a href="#_ftn2">[2]</a></p>
<p style="text-align: justify">Im Juli 2010 knackte Facebook „die „magische Grenze“ von 500 Millionen Nutzern weltweit. Bereits fünf Monate später, verzeichnet der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg 550 Millionen aktive Mitglieder, was eindeutig die steigende Tendenz verdeutlicht. <a href="#_ftn3">[3]</a> Doch was macht Facebook so interessant und warum nutzen wir es überhaupt?</p>
<p style="text-align: justify">Sowohl unser Handeln als auch unsere Kommunikation sind abhängig von der Struktur der eigenen Persönlichkeit, die unter anderem auf Kindheitserfahrungen, kulturell bedingten Einflüssen, den eigenen Gedanken, den Gesprächen mit Freunden sowie auf der Genetik und physischen Realitäten der eigenen Identität basiert.</p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #4354bc"><strong>Facebook ist eines von vielen Resultaten unserer Zivilisation.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify">Und es steht symptomatisch<a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/gute_gedanken_dw_wi_730644g.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-459" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/gute_gedanken_dw_wi_730644g-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> für unser Menschenbild: Unseren Drang nach Allwissenheit, Leistung und gefühlter Macht durch Vitamin B und viele Freunde auf der ganzen Welt, die Darstellung des eigenen Erfolgs und die permanente Informationsgewissheit. All dies sind Ansprüche, die an den heutigen Menschen gestellt werden und die er sich selbst auferlegt. Durch dieses Verlangen konnte Facebook zu dem werden, was es heute ist.</p>
<p style="text-align: justify">Ein weiterer Erfolgsfaktor von Facebook ist der „Herdentrieb“. Wollen wir nicht häufig auch das, was andere haben oder tun? Auch wenn es im Unterbewusstsein stattfindet möchten wir doch alle „Up to date“ sein. Oder tut jeder tatsächlich nur das, was er selbst möchte? Können wir das überhaupt? Gänzlich unabhängig von der Meinung anderer sein? Wollen wir das?</p>
<p style="text-align: justify">Unseren heutigen Ansprüchen können wir mittels Facebook gerecht werden, es hilft uns, immer auf dem Laufenden zu sein und im Zentrum der Herde zu laufen – nur nicht abseits oder hintendran. Mithalten können: Das macht den modernen Menschen angeblich aus und gut. Und das ist es, was uns einen Druck auflädt, dem der Einzelne in der Gesellschaft oft nicht standhalten kann. Und auch Beziehungen gehen diesen Weg allzu oft!</p>
<p style="text-align: justify">Die Auswirkungen von Social Media Plattformen werden viel diskutiert und vor allem die Diskussionen über den Datenschutz stehen im Fokus der Betrachtungen. Doch was ist mit anderen Themen?</p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #4c4eb2"><strong>Was ist zum Beispiel mit der Auswirkung von Social Media Plattformen &#8211; wie Facebook &#8211; auf (reale) Beziehungen?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify">Wir könnten jetzt argumentieren, dass einer gesunden Liebesbeziehung keinerlei Gefahr durch Facebook droht und dass man sich auch nicht von Fotos, Pinnwandeinträgen oder „Likes“ des Partners aus der Ruhe bringen lassen muss. Doch stimmt dies wirklich? Waren wir nicht alle schon einmal ein bisschen eifersüchtig oder kennen Szenarien der Eifersucht aufgrund von Facebook-Stalking aus Erzählungen von Freunden? Kennen wir nicht alle Situationen, in denen wir überreagieren und im Nachhinein wünschten wir hätten anders reagiert bzw. gehandelt?</p>
<p style="text-align: justify">Nicht jede noch so gut funktionierende Beziehung kann sich vor Facebook und dessen Gepflogenheiten schützen, wenn man das heimtückische Moment der Eifersucht und die daraus resultierenden Handlungen bedenkt. Eifersucht ist eine emotionale Reaktion und diese etwas Menschliches, das auch vor der virtuellen (Liebes-)Welt nicht halt macht.</p>
<p style="text-align: justify">Spielen wir einmal <span style="color: #4354bc"><strong>verschiedene Szenarien</strong></span> durch:</p>
<p style="text-align: justify;padding-left: 30px"><strong><span style="color: #3c5a8f">N° 1:</span></strong> Heutzutage lernen sich viele Menschen durch Facebook oder andere Social Media Plattformen kennen. Laut der Studie des Magazin „Seventeen“ würden 57 Prozent der Mädchen und 67 Prozent der Jungen einem Date zustimmen, auch wenn sie diese Person nur durch ein Social Network kennen. <a href="#_ftn4">[4]</a> Zuerst schreibt man sich, telefoniert und trifft sich irgendwann. Und vielleicht entsteht daraus sogar eine Liebesbeziehung. Eine Frage die damit einhergeht lautet, ob man demjenigen Vertrauen schenken kann, oder ob man mit Intrigen und Lügen rechnen muss, da jeder seine eigene Person mit einfachen Mitteln des World Wide Web ins rechte Licht rücken kann.</p>
<p style="text-align: justify;padding-left: 30px">Ist derjenige wirklich der, der er vorgibt zu sein?</p>
<p style="text-align: justify;padding-left: 30px">Gehen wir von der Annahme aus, dass sich zwei Personen tatsächlich ineinander verliebt haben, sich vielleicht am Wochenende sehen und in der Woche über Facebook in Kontakt stehen. Man schaut sich das Profil des Partners an, sieht Fotos der Liebsten oder des Liebsten mit andersgeschlechtlichen Personen, womöglich noch mit zweideutigen Pinnwandeinträgen oder „Likes“ zu bestimmten Äußerungen. Ein sehr eifersüchtiger Mensch stellt sich wahrscheinlich spätestens jetzt die Frage, ob es möglich ist, dass die eigene Partnerin oder der Partner mit anderen chattet und sich womöglich genauso über das Internet neu verliebt, wie damals die eigene Liebesbeziehung zu dem Partner begann?! Wie es weitergeht kann sich jeder ausmalen: Ist die Person besonders emotional und sehr eifersüchtig, ist es mit allen guten Vorsätzen um einen geschehen, man spricht den Partner darauf an und provoziert somit womöglich einen Streit. Je nachdem wie die eigene Persönlichkeit konstituiert ist.</p>
<p style="text-align: justify;padding-left: 30px"><strong><span style="color: #3c5a8f">N° 2:</span></strong> Zwei Menschen, die sich zum Beispiel durch Freunde kennen gelernt haben und eventuell schon ein paar Jahre zusammen sind haben seit Neustem beide Facebook für sich entdeckt.</p>
<p style="text-align: justify;padding-left: 30px">Schaut man das Profil des Partners an, entdeckt man auf einmal ganz andere Seiten an ihm oder ihr. Plötzlich tauchen da Fotos auf, die man in den vielen Jahren der Beziehung noch nicht ein Mal zu Gesicht bekommen hat. Es tauchen Männer oder Frauen auf, die liebevolle Pinnwandeinträge hinterlassen und man selbst fragt sich: Hat meine Freundin oder mein Freund die oder den schon mal erwähnt?! Wahrscheinlich nicht! Dann stellt man sich schon mal die Frage, ob der eigene Partner einem etwas verheimlicht, oder ob man sie oder ihn überhaupt richtig kennt?! Vielleicht kommt es nicht gleich zu einem Streit – schließlich ist man ja schon lange ohne Facebook zusammen gewesen – aber ins Grübeln kommt man wahrscheinlich schon.</p>
<p style="text-align: justify;padding-left: 30px"><strong><span style="color: #3c5a8f">N° 3:</span></strong> Man ist in einer Beziehung und addet jemanden, den man aus dem „normalen“ Leben auf der Straße kennt. Facebook bietet die Möglichkeit genau diese Bekanntschaft zu vertiefen. Schließlich addet man sich schneller bei Facebook, als jemanden nach der Handynummer zu fragen und eine SMS zu schreiben, oder etwa nicht? Schnell ist man in der Situation miteinander zu chatten und ehe man sich versieht chattet man jeden Tag und der eigene Partner ist vielleicht weniger interessant.</p>
<p style="text-align: justify;padding-left: 30px">
<p style="text-align: justify">Facebook zieht in den Alltag ein, das erste und letzte was man am Tag sieht ist sein Facebook-Profil. Im schlimmsten Fall sitzt man sogar neben dem Partner und jeder hat sein Facebook-Profil auf dem Bildschirm. Kommunikation? Fehlanzeige! Dann mal viel Spaß beim „anstupsen“.<strong><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/1.595.179.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-310" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/1.595.179-300x150.jpg" alt="" width="210" height="105" /></a></strong> Zugegeben, die Szenerien sind zugespitzt dargestellt, aber alle Situationen haben etwas gemeinsam: ohne Facebook hätte man bestimmte Informationen, Kontakte und Fotos nicht zu Gesicht bekommen! Facebook bietet die Möglichkeit, den Partner ganz bequem von der Couch aus mit einem Glas Wein in der Hand zu stalken. Früher oder später findet ein „Stalkingwilliger“ potenziell zweideutige Einträge und überfreundliche Kommentare, die genügend Spielraum für eigene Interpretationen lassen. Natürlich liegt es an jedem selbst ob man den Partner ruhig daraufhin anspricht, ihm oder ihr eine Eifersuchtsszene macht oder die Tatsachen einfach zur Kenntnis nimmt und es dabei belässt.</p>
<p style="text-align: justify">Oder etwa doch nicht? Tendiert man zur Eifersucht, kann dies möglicherweise die Wurzel für einen handfesten Streit darstellen oder man kapselt sich ab und lernt einfach jemanden kennen, verliebt sich neu.</p>
<p style="text-align: justify">An den Haaren herbeigezogen? Nein, denn folgende Beispiele zeigen, dass Eifersucht, Facebook und Stalking sowie Trennung dichter beieinander liegen als bisher angenommen.</p>
<p style="text-align: justify">Vor circa einem Jahr wurde in der amerikanischen Zeitschrift „Cyper-Psychology &amp; Behavior Journal“ eine Studie veröffentlicht, die sich mit dem Thema Eifersucht in Verbindung mit Facebook beschäftigt. Laut den Ergebnissen dieser Studie steigerte sich bei 20 Prozent der 300 Probanden die Eifersucht in Beziehungen, je länger sie Facebook nutzten und je länger sie dort nach den Aktivitäten des Partners suchten. Das Hinzufügen von virtuellen Freundinnen und das Kommentieren der Einträge von Ex-Freundinnen rief laut der Studie unbewusste Ängste hervor. Viele Aktivitäten sind in der Realität in der Vergangenheit geschehen, doch Facebook vergisst nichts! <a href="#_ftn5">[5]</a></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #3f41c0"><strong>Mann ermordet seine Frau &#8220;wegen Facebook&#8221;</strong></span><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify">Eine extreme Tat, die sich vor etwa einem Jahr abspielte, zeigt, dass die Eifersucht eines Mannes aus Wales so weit ging seine Frau zu ermorden, nachdem er zur Kenntnis nahm, dass sie ihren Beziehungsstatus bei Facebook von „verheiratet“ auf „Single“ änderte. An diesem Beispiel, auch wenn es sehr extrem ist, ist die Gefahr deutlich zu erkennen. Statt wie früher miteinander zu sprechen und die aktuelle Lebenssituationen persönlich auszutauschen, schauen viele lieber heimlich nach, was der (Ex-)Partner momentan macht.</p>
<p style="text-align: justify">Eine britische Anwaltskanzlei soll kürzlich berichtet haben, dass 20 Prozent der Scheidungsanträge mit der Nutzung von Facebook zu verbinden sind.<a href="#_ftn6">[6]</a></p>
<p style="text-align: justify">Laut eines weiteren Berichts behauptet ein Pfarrer aus den USA: „<span style="color: #495fb6"><strong>Facebook stiftet zum Ehebruch an“.</strong></span> Laut seiner Aussage trennten sich 20 Paare in seiner Gemeinde, nachdem sie durch Facebook Kontakt zu ehemaligen Partnern aufnehmen konnten. Daraufhin empfahl er den Gemeindemitgliedern den Account zu löschen. Er ging mit gutem Beispiel voran und löschte sein eigenes Facebook-Profil, das er nach eigenen Angaben dazu nutzte, um mit seinen Kindern in Kontakt zu bleiben.</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">Aus einer Mücke wird ein Elefant gemacht, zu dem es im realen Leben wohl nie gekommen wäre. Selbst<a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/royalblau-muecke-elefant-sinnestaeuschung-t-shirts_design.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-452" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/royalblau-muecke-elefant-sinnestaeuschung-t-shirts_design-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a> die Mücke würde wahrscheinlich im realen Leben nicht mal entstehen! Und ehe man sich versieht steht eines morgens bei dem, der am Vorabend noch der Partner war „Single“. Keine Frage: Facebook ist für viele Lebensbereiche sehr nützlich, doch die Risiken für eine Beziehung sind nicht von der Hand zu weisen. Auf Facebook werden scheinbare „Fakten“ öffentlich dargestellt und ersetzen Feinheiten, Zwischentöne, Humor, Gestik und Mimik – diese Elemente persönlicher Kommunikation fehlen und lassen den Leser mit den eigenen Interpretationen, Ängsten oder eben Überreaktionen alleine. Missverständnisse zwischen Partnern sind so vorprogrammiert.</p>
<p style="text-align: justify">Mein <strong><span style="color: #4b62b4">Vorschlag</span></strong>: den Partner nicht in die Facebook-Freundesliste aufnehmen und auf den persönlichen Kontakt vertrauen. Schließlich sollte man seine Beziehung nicht auf Facebook, sondern von Angesicht zu Angesicht führen. Und wenn man den Partner in der Liste haben möchte, sollte man offen und ehrlich darüber reden, was man preisgibt und sich online nicht anders verhalten als im realen Leben. Denn die angebotene Leichtigkeit des Online-Flirtens ist ein Risiko, dessen man sich allzu oft nicht bewusst ist. Online kann man eher aus sich heraus kommen, leichter lügen, übertreiben. Die scheinbare Sicherheit des Virtuellen lockt Nutzer aus ihrer Reserve. Man sagt sich: Was soll schon passieren, das ist doch alles gar nicht ECHT! Das ist allerdings falsch und kann schwerwiegende Folgen haben.</p>
<p style="text-align: justify">Single, in einer Beziehung, verlobt, verheiratet, es ist kompliziert, in einer offenen Beziehung, verwitwet, getrennt oder geschieden?!</p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #4f57b0"><strong>Und was hast DU auf deinem Facebook Profil angegeben?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify">Zugegeben, man kann natürlich keine Verallgemeinerung durchführen, aber zumindest Tendenzen aufdecken.</p>
<p style="text-align: justify">Findet ihr es vorteilhaft, Informationen zu erhalten, die ihr eigentlich gar nicht wolltet? Man ist zwar selbst dafür zuständig was man preisgibt, aber seien wir mal ehrlich: man lässt sich sehr leicht dazu verleiten zu viel preiszugeben. Früher waren Partner nicht dem „Problem“ ausgesetzt, dass sie die Interaktion mit anderen Mitgliedern „kontrollieren“ konnten, bzw. darauf gestoßen werden. Werden die Anlässe für Eifersucht durch Facebook gefördert? Oder was ist, wenn euer Partner facebooksüchtig ist und lieber vorm Laptop sitzt als mit euch etwas zu unternehmen? Fragen über Fragen!</p>
<p style="text-align: justify">Wie sind eure eigenen Erfahrungen oder die eurer Freunde?</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<hr size="1" />
<p style="text-align: justify">1. Vgl. crn.de | 2. Vgl. facebookmarketing.de | 3. Vgl. netzgezwitscher.de | 4. Vgl. crn.de | 5. Vgl. fudder.de | 6. Vgl. netzwertig.com</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><span style="color: #000000">Bildquellen:</span></p>
<p><span style="color: #000000"><a href="http://images05.oe24.at/facebook_dpa_424773a.jpg/story/1.595.179">http://images05.oe24.at/facebook_dpa_424773a.jpg/story/1.595.179</a> | http://cdn.cmp-weka.de/thumbs/fileadmin/images/2010/11/facebook_beziehung_status.jpg.218&#215;0.jpg</span> | http://blubberball.files.wordpress.com/2009/12/gute_gedanken_dw_wi_730644g.jpg<a href="http://image.spreadshirt.net/image-server/image/composition/9211646/view/1/producttypecolor/26/type/png/width/280/height/280/muecke-elefant_design.png"> | http://image.spreadshirt.net/image-server/image/composition/9211646/view/1/producttypecolor/26/type/png/width/280/height/280/muecke-elefant_design.png</a><br />
</br><br />
</br><br />
</br></p>
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		</item>
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		<title>Wird XING die Papierbewerbung verdrängen?</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 11:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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		<description><![CDATA[Social Media hat sich zu einem Kommunikationskanal im Internet entwickelt, den viele Menschen zur Information, Unterhaltung und Kontaktaufnahme nutzen. Doch was lange Zeit rein privater Motivation entsprang, ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media hat sich zu einem Kommunikationskanal im Internet entwickelt, den viele Menschen zur Information, Unterhaltung und Kontaktaufnahme nutzen. Doch was lange Zeit rein privater Motivation entsprang, ist es schon lange nicht mehr. Heute geht es immer häufiger um berufliche Kontakte, Jobs und Karriere.</p>
<h1>Netzwerkaufbau mit XING</h1>
<p>Ein beliebtes Sprungbrett für die Karriere ist die Plattform XING. Bei diesem Netzwerk legt sich der Nutzer ein Profil an, das Aufschluss zu seinem (beruflichen) Werdegang gibt. Die Kernidee von XING ist es, Geschäftskontakte zu knüpfen, diese zu pflegen und sich ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Daraus ergeben sich neue Perspektiven und vielversprechende Zusammenarbeiten, so hofft man. Besonders reizvoll ist der Gedanke, durch ein aussagekräftiges Profil von Personalern und Recruitern gefunden zu werden. Möglich wird dies durch eine individuell filterbare Suche, die nur jene Kandidaten anzeigt, deren Profil mit den Anforderungen der Arbeitsstelle übereinstimmt. So ist es ein Leichtes, sich einen schnellen Überblick über verschiedene Personen zu verschaffen.</p>
<h1>Das Problem mit der „Kontakthascherei“</h1>
<p>Voraussetzung für den Aufbau eines Netzwerkes ist, wie auch in anderen sozialen Netzwerken üblich, das Hinzufügen von Kontakten. Im Gegensatz zu Facebook und Co. liegt der Fokus hier allerdings auf beruflichen Kontakten, die man im besten Fall kennt, kennen lernen möchte oder sich für deren Themen interessiert. Viele Kontaktaufnahmen resultieren allerdings aus ganz anderen Beweggründen heraus. Das oftmals genannte Stichwort in diesem Zusammenhang lautet „Kontakthascherei“. Hierbei werden möglichst zahlreiche Kontaktanfragen ohne echtes Interesse an der Person verschickt. Das Ziel ist eine hohe Anzahl bestätigter Kontakte. Der tatsächliche Nutzen hinter dieser Strategie bleibt oft ein Rätsel. Vielmehr sollten die beiden Fragen „Was will ich eigentlich“ und „Wer kann mir dabei helfen“ im Fokus stehen.</p>
<h1>Die Zukunft der Bewerbung</h1>
<p>Nichtsdestotrotz, das Netzwerken hat sich etabliert. Immer mehr Leute erkennen das Potential, das in beruflichen Netzwerken steckt. Doch welche Konsequenzen ergeben sich für den (althergebrachten) Bewerbungsprozess, wenn heute Arbeitgeber und Arbeitnehmer vermehrt über Business-Portale zusammen kommen? <strong>Stellt XING zukünftig lediglich eine weitere Form der Jobsuche und Bewerbung dar, neben E-Mail-Bewerbung und Bewerbungsmappe? Oder hat es das Potential, zum alleinigen Standard-Medium für die Jobsuche und -bewerbung zu werden?</strong> Möglicherweise bleibt es auch bei einem Mix aus den verschiedenen Bewerbungsmöglichkeiten, wie wir ihn auch heute schon haben. Doch welche Konsequenzen hätte eine Substitution durch Business-Portale? Verleitet der vergleichsweise geringe Zeitaufwand zum Erstellen eines XING-Profils dazu, sich weniger mit einer Stelle und dem Arbeitgeber zu beschäftigen?<br />
</br><br />
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		<title>..sie sind dann mal weg.</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 22:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole_P_aus_S</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Datenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[facbook ausgestiegen Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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		<description><![CDATA[ Sie haben alles, und sie nutzen alles – vom Handy bis zum mobilen PC. Sie, die 14 bis 29 Jährigen, die Crewsers und Mediacs, die Tagtics und Funatics. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rSnXE2791yg&amp;feature=fvw"> </a><span style="color: #3366ff"><img class="alignleft size-full wp-image-527" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/dont-like.jpg" alt="" width="300" height="257" /></span>Sie haben alles, und sie nutzen alles – vom Handy bis zum mobilen PC. Sie, die 14 bis 29 Jährigen, die Crewsers und Mediacs, die Tagtics und Funatics. Ein Tag offline ist <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,532070,00.html" target="_blank">digitaler Selbstmord</a>.</p>
<h2 style="text-align: justify"><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline"><a href="http://www.viacombrandsolutions.de/uuid/996cfef031724b7d89af6ec45663d1f7" target="_blank">Me public</a></span>. Und du?</span></h2>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">Unternehmen kommen an der Nutzung von Social Media nicht mehr vorbei. Die <a href="http://www.slideshare.net/HTWProjektseminar/htw-101021-some2" target="_blank">Vorteile</a> liegen auf der Hand. Und so stellt die „[…] Auseinandersetzung mit Social Media […] für Unternehmen eine Notwendigkeit dar. […] Das Phänomen Social Media ist keine vorüberziehende Trenderscheinung, sondern ein neues Paradigma in der Kommunikationsarbeit“, so die kölner Agentur für Wirtschaftskommunikation  <a href="http://www.kkundk.de/page/11025-social-media-relations" target="_blank">Kuhn, Kammann &amp; Kuhn</a>.  „Die klassischen Medien sind tot.“ titeln andere.</p>
<p style="text-align: justify">Umso erstaunlicher erscheint der Anti-Hype. Während mehr und mehr Unternehmen die Potenziale von Social Media Aktivitäten erkennen und nutzen, beenden einige private „Vögel“ und „Faces“ ihr virtuelles Leben bereits wieder. <span style="color: #3366ff"><strong>Langweilig, nervend, gefährlich, stressig</strong></span>. Die Gründe aus denen User ihre Social Media Aktivitäten einstellen sind vielfältig und nachzulesen beispielsweise auf <a href="http://www.ausgestiegen.com/" target="_blank">ausgestiegen.com</a>. Hier auf dem Friedhof der virtuellen Me, myself and I veröffentlichen Aussteiger ihre letzten Statusmeldungen und schreien sie in die digitale Welt hinaus.</p>
<p style="text-align: justify">Seit selbst viele <a href="http://www.itler.net/2010/08/meine-mutter-als-facebook-freund-nein-danke/" target="_blank">Eltern Facbook-Freunde</a> ihrer Kinder werden wollen, ist für diese dort nichts mehr cool sondern Zeit auszusteigen. <strong>Rock ’n’ Roll sieht anders aus</strong>.</p>
<p style="text-align: justify">Auch Facebooks größter Nutzen wird zum Nachteil. Je mehr Freunde man hat, desto größer wird die Informationsflut, die täglich auf einen einstürmt. <a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2010/12/facebook-1-minute-auf-facebook/" target="_blank">Eine Minute auf Facebook</a> sind 50′304 geteilte Links, 98′604 Freundschaftsanfragen, 382′861 “Gefällt-mir”-Klicks. Aber vielleicht sollte man manchmal <strong>einfach mal die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Lwf1ye5A2xU&amp;playnext=1&amp;list=PLB5C322D3040CE1F6&amp;index=1" target="_blank">Klappe halten</a></strong>.  Die „Freunde“ werden es danken.</p>
<p style="text-align: justify">Andere wiederum machen sich Sorgen über den Umgang mit ihren persönlichen Daten. Werden sie verkauft? <strong>Wer hat Einsicht in die Profile?</strong> Häufig veränderte und immer undurchsichtigere <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SmRdsVvOYsg" target="_blank">Privatsphäreeinstellungen</a> verwirren die Nutzer und verunsichern sie letztendlich zunehmend. Sie haben Angst zu viel Privates von sich preiszugeben und fürchten Stalker. Spätestens seit auch Deutschlands oberste Verbraucherschützerin Ilse Aigner sich <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,687280,00.html" target="_blank">von Mark Zuckerberg verabschiedete</a> ist Datenschutz im Social Net in aller Munde.</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://www.facebook.com/press/info.php?statistics#!/press/info.php?statistics" target="_blank">500 Millionen</a> &#8211; <a href="http://www.pcwelt.de/news/Facebook-Quitfacebookday-geht-mit-maessigem-Erfolg-zu-Ende-365220.html" target="_blank">33.784</a> = <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2011-01/facebook-goldman" target="_blank">50 Milliarden</a> Auch wenn die Zahl derer, die aussteigen, angesichts der gewaltigen Mitgliederzahlen von Facebook gering ist, bringen sie doch mögliche Probleme und Gefahren wie beispielsweise den Datenschutz zur Sprache. Die Gründe der Verweigerer sind auf den ersten Blick nachvollziehbar. Aber wirklich gleich abmelden? Dann doch ganz konsequent den PC verschrotten und wieder Rauchzeichen geben. Das Internet entwickelt sich laufend weiter, mobiles Internet boomt. Verschließt man sich bleibt man auf der Strecke &#8211; die vernetzte Welt merkt es vermutlich nicht einmal. Web 2.0 ermöglicht viel – setzt gleichzeitig aber auch Sensibilität im Umgang voraus. Medienkompetenz ist Grundlage um am Ball zu bleiben; und dies so sicher wie möglich. Die Website für Internetrecht eRecht 24 veröffentlichte erst kürzlich nützliche <a href="http://www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6449-facebook-datenschutz-so-sichern-sie-ihre-daten.html" target="_blank">Ratschläge zum Schutz der Privatsphäre auf Facebook</a>.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Und gegen Langeweile hilft es vielleicht auch einfach ab und zu mal ein Buch in die Hand zu nehmen.</strong></p>
<p></br><br />
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		<item>
		<title>Facebook vs. Website – Wer gewinnt das Duell um die Zukunft des Internets?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 21:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Affiliate]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Erst im Juli vergangenen Jahres schafft das deutsche Männermagazin FHM seine Website ab und zieht bei Facebook ein. Die Eingabe „fhm-magazin.de“ befördert den Besucher nun direkt auf die bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst im Juli vergangenen Jahres schafft das deutsche Männermagazin FHM seine Website ab und zieht bei Facebook ein. Die Eingabe „fhm-magazin.de“ befördert den Besucher nun direkt auf die bei Facebook eingerichtete Profilseite. Nur kurze Zeit später läuft die Werbeagentur Grey Stockholm ebenfalls zu Facebook über und setzt künftig ersatzlos auf das soziale Netzwerk, <a href="http://facebookmarketing.de/tag/600-mio" target="_blank">das inzwischen mehr als 600 Millionen Nutzer verzeichnet</a>.</p>
<h1><strong>Facebook-Adresse statt Website-URL in der Werbung</strong></h1>
<p>Eine gut auffindbare und relevante Website gilt als ein wichtiger Erfolgsfaktor auf dem Online-Markt. Die derzeitige Entwicklung geht hingegen einen anderen Weg. Die Unternehmenswebsite tritt in der Werbung in den Hintergrund. Stattdessen rücken Facebook-Profile in den Vordergrund, wie die aktuelle Plakatkampagne von Becks beispielhaft verdeutlicht. In Anbetracht der zunehmenden Relevanz sozialer Netzwerke stellt sich nun durchaus die berechtigte Frage: Braucht es in Zeiten von Facebook und Co. überhaupt noch eine althergebrachte Unternehmenswebsite? Oder anders gefragt: Welchen Gefahren steht ein Unternehmen gegenüber, wenn es sich von einem einzigen (unberechenbaren) Unternehmen abhängig macht?</p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Becks.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-506" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Becks-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a></p>
<h1><strong>Die Gefahr der Abhängigkeit</strong></h1>
<p>Facebook-Fanseiten sind gegenüber einer eigenen Website kostengünstiger und recht einfach zu erstellen. Zudem bietet Facebook mit mehr als einer halben Milliarde Mitgliedern ohne Frage ein nicht zu verachtendes virales Potential. Dieser verlockenden Fassade der sozialen Netzwerke stehen jedoch Kontrollverlust über das eigene Geschäft und Abhängigkeit von anderen Unternehmen gegenüber. Denn wer sein Online-Geschäft ausschließlich in sozialen Netzwerken aufbaut, baut sein Eigentum auf einem gemieteten Grundstück auf, dessen Kontrolle der Grundstücksbesitzer hat. Grundsätzlich kann es nicht schaden, sich vor dem endgültigen Umzug zu Facebook über die folgenden Aspekte Gedanken zu machen:</p>
<p><strong>Kostet Facebook zukünftig Geld?</strong> Soziale Netzwerke wie Facebook wollen ihre Gewinne maximieren und könnten in Zukunft Abrechnungssysteme beziehungsweise Gebühren für die (kommerzielle) Nutzung ihrer Dienste verlangen. Je länger und erfolgreicher ein Unternehmen bereits Facebook nutzt, desto höher sind dessen Wechselhürden. Bleibt einem Unternehmen denn eine andere Wahl, als die Gebühren zu zahlen, wenn es zum Zeitpunkt der Gebührenerhöhung bereits Fans in Millionenhöhe hat?</p>
<p><strong>Facebook hat Datenschutzprobleme.</strong> Facebook stand in der Vergangenheit nicht selten wegen seiner teils umstrittenen Datenschutz-Politik heftig in der Kritik. Wer Informationen und Bilder auf Facebook lädt, tritt die Rechte an diesen Daten ab. Betreiber einer eigenen Website haben dagegen die volle Kontrolle über ihre Inhalte. Es wird sich zeigen, ob diese Datenschutz-Problematik Facebook eines Tages auf die Füße fallen wird.</p>
<p><strong>Bei Datenverlust ist man machtlos.</strong> Welche Folgen hat ein möglicher Datenverlust und Ausfall der Facebook-Fansite für das Unternehmen? Schafft es Facebook, die Daten (schnell und vollständig) wiederherzustellen? Mehr als warten und beten, dass Facebook eine Lösung findet, bleibt dem Unternehmen in so einem Worst Case Scenario ohnehin nicht. Anders sieht das bei einer eigenen Website aus, bei der täglich Backups erstellt werden können.</p>
<p><strong>Facebook kann jeden rauswerfen.</strong> Die allgemeinen Geschäftsbedingungen erlauben es Facebook, Mitglieder ohne Vorwarnung und ohne Begründung von seinem Dienst auszuschließen. Für ein Unternehmen, das ausschließlich auf Facebook vertreten ist, wäre ein solcher Ausschluss ohne Frage das größte anzunehmende Unglück.</p>
<p><strong>Facebook-Profile sehen alle gleich aus.</strong> Facebook-Profile sind nur bedingt individuell, jedenfalls die Optik betreffend. Der zentrale Aufbau und das Design einer solchen Fanpage werden größtenteils von Facebook vorgegeben. Facebook ändert auch gern mal sein Aussehen und seine Funktionen. Als Unternehmen ist man diesen Launen ausgeliefert. Eine eigene Website bietet hingegen die nötige Freiheit, Anpassungen jederzeit und individuell vornehmen zu können.</p>
<p><strong>Gibt es Facebook eines Tages nicht mehr?</strong> Viele Facebook-Anhänger stünden ohne ihr soziales Netzwerk buchstäblich vor dem Nichts. Aktuell ist es auch kaum vorstellbar, aber ganz auszuschließen ist eine Insolvenz des Portals eben doch nicht. Was passiert mit den vielen Millionen Fans und den Inhalten, die ein Unternehmen mühsam aufgebaut hat, wenn es Facebook eines Tages nicht mehr gibt?</p>
<h1><strong>Fazit</strong></h1>
<p>Das World Wide Web ist wie ein großes Weltmeer: Es ist offen und bietet somit alle Freiheiten, die man sich nur vorstellen kann. Diese Freiheit für ein geschlossenes Goldfischglas aufzugeben, kann über kurz oder lang nur scheitern. Vielmehr dürfte ein strategisch cleverer Mix aus einer herkömmlichen Unternehmenswebsite in Verbindung mit einer ergänzenden Facebook-Fanpage der richtige Weg sein.</p>
<p><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Goldfischglas.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-513" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/Goldfischglas-300x265.jpg" alt="" width="300" height="265" /></a></p>
<p>Abschließend stellt sich <a title="Sky-DiveZone - Informationen und News zum Fallschirmspringen, Tandemspringen und Base-Jumping" href="http://www.sky-divezone.de" target="_blank">für mich als privater Website-Betreiber</a> natürlich noch die Frage, gelten die gleichen Chancen und Risiken auch im privaten Bereich? Kann ich mir beispielsweise die aufwändige Suchmaschinenoptimierung sparen, wenn doch eh „alle“ schon bei Facebook sind? Klingt doch verlockend. Meine Affiliate- und AdSense-Einnahmen kann ich dann aber streichen. Also doch nicht das Gelbe vom Ei?</p>
<div style="width: 1px;height: 1px;overflow: hidden"><img src="/Users/CHRIST%7E1/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-1.png" alt="" /></div>
<p></br><br />
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		<item>
		<title>Facebook – eine (un)endliche Geschichte?</title>
		<link>http://socialmedia.kkandk.de/2011/01/14/facebook-%e2%80%93-eine-unendliche-geschichte/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 19:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen geistert eine Schreckensnachricht via Twitter durch das Social Web: Facebook schließt am 15. März seine Pforten. (Keine Angst, stellte sich als bloßer Fake heraus.)
An den unmittelbaren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen geistert eine Schreckensnachricht via Twitter durch das Social Web: <a href="http://bit.ly/fKxkC6" target="_blank">Facebook schließt am 15. März seine Pforten</a>. (Keine Angst, stellte sich als bloßer Fake heraus.)</p>
<p>An den unmittelbaren Reaktionen (Unverständnis, panische Angst, etc.) konnte man jedoch unschwer erkennen, dass wir heute kaum mehr an sozialen Netzwerken vorbeikommen.</p>
<p>Mit Einzug der mobilen Datengesellschaft sind Facebook, StudiVZ, Twitter &amp; Co. vielmehr zu ständigen Begleitern, einer Art Gemeinschaftsersatz, um nicht zu sagen zu  einer Sucht geworden.</p>
<p>Was aber, wenn Facebook als das derzeit größte, beherrschende soziale Netzwerk tatsächlich einmal nicht mehr existiert? <strong>Ist Facebook auch nur eine Modeerscheinung, ebenso wie unzählige Internet Startups zu Zeiten des New Economy Booms?</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter" src="http://www.apfelnews.eu/wp-content/uploads/2009/02/facebook-logo.jpg" alt="" width="288" height="109" /></p>
<p>Die jüngsten Spekulationen um einen potentiellen Börsengang des <a href="http://post.ly/1Rlpe" target="_blank">50 Mrd.  US-Dollar </a>schweren Branchenriesen Facebook nähren genau solche Spekulationen:</p>
<p><strong>Die Hauptfrage dabei: Gelingt es Facebook, milliardenschwere Investoren anzulocken oder treibt sich der Web- und Daten-Gigant damit selbst in den Ruin</strong>?</p>
<p>Nicht wenige sehen im anstehenden und zweifelsfrei nicht aufzuhaltenden Börsengang den Anfang vom Ende von Facebook . Folgendes ist möglich:</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>1. </strong><strong>Facebook lockt Investoren mit dem Verkauf privater Daten</strong></p>
<p>Die Attraktivität von Facebook könnte man auf Investorenseite darin sehen, langfristig Zugang zu Milliarden von persönlichen Daten zu deren kommerziellen Nutzung zu erhalten. Dass gerade aber Datensicherheit im Social Web ein sehr sensibles Thema ist, ist hinlänglich bekannt. Die <a href="http://t3n.de/news/facebook-erlaubt-zugriff-adressen-telefonnummern-293524/" target="_blank">Meldungen der letzten Tage</a> beweisen dies eindrücklich.</p>
<p>Gelingt Facebook also der Spagat zwischen den Anliegen und dem Vertrauen seiner Nutzer und den kommerziellen Erwartungen der Investoren, von denen ein Börsengang letztlich abhängt?</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>2. </strong><strong>Aus Angst vor Datenmissbrauch, wenden sich User von Facebook ab</strong></p>
<p>Wenn nein, könnte sich eine große Anzahl der Nutzer von Facebook abwenden und ihre Accounts schließen. Sollten die über <a href="http://bit.ly/dXcb3Q" target="_blank">500Mio. aktiven Facebook User</a> zukünftig also in noch stärkerem Maße von Werbung bombadiert werden und das Gefühl bekommen, ihre Daten seien nicht länger in sicheren Händen, könnte dies dem sozialen Netzwerk den Todesstoß versetzen.</p>
<p><strong>Die Zukunft von Facebook hängt vom Vertrauen seiner User ab</strong></p>
<p>Entgegen der bisherigen politischen Diskussion um Datensicherheit schienen User hinsichtlich des Umgangs ihrer Daten in Facebookbisher „wenig“ besorgt. Wird sich diese Sorglosigkeit fortsetzen oder entzieht sich Facebook mit seinem geplanten Börsengang selbst seiner Existenzgrundlage?</p>
<p><strong>Das Kapital von Facebook ist das Vertrauen und die Aktivität seiner Nutzer.</strong> <strong>Sc</strong><strong>hließlich sind es die User, die Facebook zu dem machen, was es heute ist</strong> (siehe hierzu auch Liz Gannes: <a href="http://t.co/i5e3g7y" target="_blank">Will the Real Facebook Shareholders Please Stand Up?</a>). Wenden sie sich von Facebook ab, bedeutet dies das sichere Ende der Plattform.</p>
<p>Noch sind die Folgen des nahenden Börsengangs des Branchenprimus, wie hier skizziert, reine Spekulationen (siehe hierzu auch Andreas Bolli: <a href="http://wp4r.ch/117" target="_blank">Die Facebook Blase wird aufgepumpt</a>). Eines ist jedoch gewiss &#8211; Im Zeitalter der modernen Internetgesellschaft unterliegt nichts so sehr dem stetigen Wandel wie das World-Wide-Web selbst.</p>
<p>Und so bleibt, unabhängig von den aufgeführten Spekulationen, die Frage: <strong>Ist Facebook tatsächlich eine unendliche Erfolgsstory?</strong></p>
<p><strong>Vermutlich nicht! </strong>Daher: Nutzen wir die Zeit, so lange es Facebook noch gibt!<br />
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		<title>Du kannst nichts? Macht doch nichts!  Über den Einfluss von Social Media auf Unternehmen.</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 15:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Account]]></category>
		<category><![CDATA[H&M]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Starbucks]]></category>
		<category><![CDATA[The Gap]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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Jeder will mitmischen im Mitmach-Netz. Keine Karriere ohne Networking auf Xing, keine Freunde ohne Facebook Account. In der Wirtschaft gilt längst: kein Produkterfolg ohne dazugehörige App und eine zünftige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">
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<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/gap.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1227" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/gap-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/kling.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1228" src="http://socialmedia.kkandk.de/wp-content/uploads/2011/01/kling-233x300.jpg" alt="" width="233" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Jeder will mitmischen im Mitmach-Netz. </strong>Keine Karriere ohne Networking auf <a title="Xing Website" href="http://www.xing.com" target="_blank">Xing</a>, keine Freunde ohne <a title="Facebook Website" href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> Account. In der Wirtschaft gilt längst: kein Produkterfolg ohne dazugehörige App und eine zünftige Guerilla Aktion im Netz.</p>
<p style="text-align: justify">Unternehmen haben ihr Marketing Portfolio erweitert und die Social Media Palette mehr oder minder ambitioniert mit ins Programm genommen. Wenn es alle machen, dann muss schliesslich was dran sein. Aber Vorsicht: der User will bei Laune gehalten werden. Irgendwie ist er ja auch Kunde. Da ist es doch hilfreich, wenn er via <a title="Gucci Twitter Page" href="http://twitter.com/#!/gucciofficial" target="_blank">Twitter</a> zeitnah erfahren kann, dass wir von <strong>Gucci</strong> unsere Einladungen für die Männermodenschau im Herbst fertig haben. Klarer Mehrwert durch Information!</p>
<p style="text-align: justify">Was treibt Unternehmen eigentlich an, sich im Social Media Bereich zu engagieren? Kalkül zur strategischen Erfolgssicherung oder doch nur die nackte Angst vor vermeintlicher Macht und Unmut der Internetgemeinde?</p>
<p style="text-align: justify">Da kann man nachlesen, dass die US Modefirma <strong>The Gap</strong> den Launch ihres neuen <a title="The Huffington Post, Gap Gets Rid Of New Logo" href="http://tinyurl.com/29px9p3" target="_blank">Firmenlogos</a> angeblich deshalb rückgängig machte, weil zahlreiche (Zahlen bitte!) User das alte Logo zurück haben wollten. Ein PR-Gau. So oder so. War das jetzt (gut oder schlecht) inszenierte Öffentlichkeitsarbeit des Konzerns? Oder war es vielmehr ein Sieg der ach so mächtigen Community? Wie kann ein Unternehmen aber auch sein Firmenlogo einfach ohne den Segen der Netzexperten ändern? Bestimmt haben ein paar der Facebook Fans von <strong>The Gap</strong> auch noch tolle Designvorschläge für die nächste Herbst/ Winterkollektion. Könnte man diese Vorschläge nicht &#8230; und stattdessen &#8230; wer braucht schon ausgebildete Designer?</p>
<p style="text-align: justify">Apropos Designer. <a title="Fashion United, Elin Kling für H&amp;M" href="http://tinyurl.com/5rfnzog" target="_blank">Elin Kling</a> ♥ ja jetzt auch <strong>H&amp;M</strong>. Nachdem schon <a title="Spiegel Online, Lagerfeld bei H&amp;M" href="http://tinyurl.com/6f3n7ll" target="_blank">Karl Lagerfeld</a> und <a title="Les Mads, Modenschau Alber Elbaz für H&amp;M" href="http://tinyurl.com/6zz4xzx" target="_blank">Alber Elbaz</a> von <strong>Lanvin</strong> „Fans“ der Schweden sind und langsam die großen Namen ausgehen, jetzt also Elin Kling. Elin who? Bloggerin aus Skandinavien, die auch modelt, moderiert und „demnächst“ ein eigenes Magazin veröffentlicht. Oh, bei der Schwedischen Version von Let´s Dance hat sie noch mitgemacht. Na, wenn das nicht für eine eigene Kollektion bei <strong>H&amp;M</strong> qualifiziert. Die Umsätze werden durch die Decke gehen!</p>
<p style="text-align: justify">Ach ja: nach dem Logo-Fiasko bei <strong>The GAP</strong> traut sich der US-Kaffeekonzern <strong>Starbucks</strong> zum 40 jährigen Firmenjubiläum tatsächlich mit einem neuen Logo auf den Markt. Ganz behutsam wird dies auf der Website von CEO <a title="A Look At The Future Of Starbucks" href="http://starbucks.com/preview" target="_blank">Howard Schulz</a><a href="http://www.starbucks.com/preview"></a> angekündigt.</p>
<p style="text-align: justify">Na, wenn das mal gut geht!</p>
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		<title>I fell in love with…XING</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 11:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sonja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterarbeit 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Jobsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Karrierenetzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Personalsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Self-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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Und es hat XING gemacht! Karrierenetzwerke dienen nicht nur dem sogenannten Self-Marketing und verhelfen zum neuen Traumjob, sie werden auch immer bedeutsamer für das Rekrutieren neuer Mitarbeiter. Der kometenhafte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/313RYjUUIUL._SL500_AA300_.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p>Und es hat XING gemacht! Karrierenetzwerke dienen nicht nur dem sogenannten <strong>Self-Marketing</strong> und verhelfen zum neuen Traumjob, sie werden auch immer bedeutsamer für das Rekrutieren neuer Mitarbeiter. Der kometenhafte Aufstieg des <strong>Web 2.0</strong> hat sich auch in den Unternehmen bemerkbar gemacht. Kaum ein Unternehmen verzichtet auf Präsenz in den <strong>Sozialen Netzwerken</strong>. Diese spielen auch in der Personalabteilung eine immer größere Rolle.</p>
<p>Die Zeiten, in denen der Kandidat nach dem passenden Job sucht sind vorbei. Heute sucht der Job nach dem passenden Kandidaten. Zugegeben, es nicht der Job der sucht, sondern viel mehr der <strong>Personaler</strong> bzw.<strong> <a href="https://www.xing.com/jobs/recruiting">Recruiter</a></strong>.</p>
<p>Nachdem die <strong>Jobbeschreibung</strong> fertig ist, in der alle Anforderungen an den Kandidaten klar definiert sind, geht es bei <strong>XING</strong> und <strong>LinkedIN</strong> auf die Suche. Mithilfe der Suchparamenter kann die Suche exakt so eingegrenzt werden, dass nur die Profile der Kandidaten angezeigt werden, die genau auf die Anforderungen zutreffen. <strong>Schulische Laufbahn</strong>, <strong>Berufserfahrung</strong>, <strong>Fremdsprachenkenntnisse</strong> und <strong>skills</strong> jeglicher Art sind auf einem gut gepflegten Profil genau ersichtlich. So macht sich der Personaler ein möglichst genaues Bild vom Kandidaten und kontaktiert diesen. In einer aktuellen Studie wird XING zur <a href="http://www.slideshare.net/SocialMediaCuts/studie-aktuelle-nutzung-von-social-media-im-beruf-1010">wichtigsten <strong>Karriereplattform</strong> Deutschlands </a>ernannt.</p>
<p>Ich habe selbst in der Personalabteilung die Erfahrung gemacht, dass XING der wichtigste und ertragreichste <strong>Recruiting Kanal</strong> ist. Dieser brachte uns über den Zeitraum von etwa 4 Monaten mehr Kandidaten als sämtliche Online- und Print-Jobanzeigen, Zeitarbeitsfirmen und Head Hunter zusammen. Und XING generierte uns wirklich die Kandidaten, die wir so dringend gesucht hatten. Diese Plattform bringt zusammen, was zusammen gehört. Nur eben nicht in der Liebe, sondern im <strong>Job</strong>. Wir hoffen nun, dass es zukünftig noch viele weitere Male XING machen wird und der Kanal uns weiterhin so erfreuliche Ergebnisse liefern wird. Mit einem <strong>Kandidatenpool</strong> 9 Millionen Nutzern, 3 Millionen davon in Deutschland hat XING das Potential, in der Personalabteilung auch in Zukunft weiterhin zu begeistern!<br />
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